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Warum Silver Wheaton 2016 immer noch eine ausgezeichnete Wahl ist

Quelle: Pixabay, Geizkragen69

Sogar nach dem alarmierenden Marktabschwung, der durch die Brexit-Wahl entfacht wurde, haben die Märkte wieder unerbittlich an Fahrt aufgenommen. Der S&P 500 Index schwebte in den letzten Tagen in Rekordhöhe. Neben einer Reihe von ökonomischen und politischen Spaltungen auf der ganzen Welt, impliziert dies, dass das Ende des neuesten Bullenmarktes eine langerwartete Korrektur in Aussicht haben könnte.

Eines der besten Wege, um sich gegen das Risiko abzusichern, sind Edelmetalle. Gold und Silber sind weitgehend als sichere Anlagehäfen angesehen. Abgesehen davon, dass im vergangenen Jahr Gold und Silber um 22 % und 38 % gestiegen sind, gibt es Anzeichen, dass höhere Edelmetallpreise kommen – für Investoren ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Silver Wheaton (WKN:A0DPA9) zum Portfolio hinzuzufügen.

Was nun?

Silver Wheatons Aktienpreise stiegen im letzten Jahr um ausgezeichnete 104 %. Es gibt Anzeichen dafür, dass sie weiter im Wert steigen werden, falls zunehmenden Ängsten über wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit die Flucht zu sicheren Anlagehäfen wie Gold einleiten.

Weil Silver Wheaton die letzten Jahre versuchte, seine Reserven zu diversifizieren (seine Konzentration auf Silber zu reduzieren und Gold miteinzubeziehen) wird es von höheren Gold- und Silberpreisen profitieren.

Man sollte auch bedenken, dass Silver Wheaton (wie alle Edelmetall Streamer) Investoren den selben Hebel für Gold- und Silberpreise anbietet wie Minenbetreiber, aber mit wesentlich geringerem Risiko. Silver Wheaton führt keine Minenaktivitäten durch, sondern bietet die Finanzierung für Minenbetreiber an. Im Gegenzug bekommt es die Rechte für Lizenzen oder einen Anteil der produzierten Edelmetalle zu einem wesentlich niedrigeren Preis.

Das Ergebnis davon ist, dass es nicht nur ein Investment in Edelmetalle mit geringem Risiko darstellt, sondern auch mit niedriger Kostenstruktur. Im ersten Quartal 2016 veröffentlichte Silver Wheaton Kosten von 4,44 US-Dollar pro Unze Silber, welches viel niedriger war als von primären Silberproduzenten wie Pan American Silver, welches für 2016 Kosten von 9,45 US-Dollar pro Unze Silber erwartet.

Wenn Silber Preise, wie wir es gesehen haben, signifikant steigen, können solch niedrige Kosten eine beträchtliche Profitabilitätssteigerung für Silver Wheaton bedeuten.

Das einzig große Risiko ist die derzeitige Untersuchung von Canada Revenue Agency (CRA), welches Silver Wheaton für die Unterbewertung seiner Einkünfte beschuldigt. CRA trachtet nach zusätzlichen Steuerzahlungen und Geldstrafen in Summe von 353 Millionen US-Dollar. Silver Wheaton schwört diese Angelegenheit zu rechtfertigen. Es ist unklar ob eine nachteiliges Ergebnis gefunden wird. Aber sogar falls ein negatives Ergebnis gefunden wird, hat es langfristig kaum bis gar keinen Einfluss auf Silver Wheaton. Es generierte im ersten Quartal 2016 einen Cashflow von über 119 Millionen US-Dollar und hatte noch 87 Millionen US-Dollar an Bargeld übrig.

Also?

Falls du nach defensiven Hedgegeschäften suchst, welche gut positioniert sind, um aus den stark steigenden Edelmetallpreisen zu profitieren, dann ist es hart Silver Wheaton zu ignorieren. Es diversifizierte sich in den letzten Jahren zu Gold und konnte damit von den höheren Goldpreisen profitieren. Außerdem tut es das mit geringerem Risiko als Minenbetreiber. Silver Wheaton zahlt auch eine regelmäßige Dividende knapp unter 1 %.

Das Unternehmen bietet einen wesentlichen Vorteil für das Investieren in Gold und Silberbarren: Die Fähigkeit ein regelmäßiges Einkommen zu bekommen, von einer Anlagenklasse, welche oft für das Nicht-Produzieren von Einkommen verspottet wurde.

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Dieser Artikel wurde von Matt Smith auf Englisch verfasst und wurde am 28.07.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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