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Der Dax ist so günstig wie selten zuvor

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Man sollte sich nicht von Panikschlagzeilen und Wirtschaftsprognosen ablenken lassen, wenn es darum geht, Investitionsentscheidungen zu treffen. Die zukünftige Rendite von Aktien lässt sich überraschend deutlich vorhersagen und die Indikatoren zeigen, dass der DAX so günstig ist wie selten zuvor.

Die Gewinnrendite ist entscheidend

Es wird bei Aktien oftmals über das Kurs-Gewinn-Verhältnis, kurz KGV, diskutiert. Weniger oft kehrt man das KGV allerdings um, damit man die Gewinnrendite betrachtet. Das ist eine sehr nützliche Art, um sich vorstellen zu können, welche Gewinne meinem Unternehmensanteil eigentlich zustehen.

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Ein KGV von 10 entspricht einer Gewinnrendite von 10 %. Wenn die Aktie 100 Euro kostet, stehen ihr 10 Euro Gewinn pro Aktie gegenüber. Rein theoretisch könnte der ganze Gewinn, der einem als Anteilseigner schließlich zusteht, auch ausgeschüttet werden und dann würde die Dividendenrendite auch der Gewinnrendite entsprechen. Das machen Unternehmen allerdings fast nie, da Gewinne für neue Investitionen oder Rücklagen benötigt werden.

Die Gewinnrendite ist ein ausgezeichnetes Werkzeug, um die zukünftige Rendite eines Aktienmarkts vorherzusagen. Wie der bekannte Finanzprofessor Jeremy Siegel klar gezeigt hat, ist die Gewinnrendite ein gutes Merkmal für die langfristig zu erwartende Rendite. Er hat die Rendite amerikanischer Aktien seit Mitte des 19. Jahrhunderts untersucht und gezeigt, dass Aktien eine inflationsbereinigte Rendite von 6,6 % erreicht haben, wenn man auch Dividenden berücksichtigt. Interessanterweise war das langfristige KGV 15, was einer Gewinnrendite von 6,7 % entspricht. Die Gewinnrendite war also ein wunderbarer Indikator für die zukünftige tatsächliche Rendite.

Die Zinsen beeinflussen die Attraktivität

Was lässt sich dann über den DAX dazu sagen? Der DAX hat seit 1965 eine Rendite von 7,8 % erreicht, allerdings nicht inflationsbereinigt, und ist somit sehr nah an den Zahlen für den amerikanischen Aktienmarkt. Der derzeitige KGV liegt bei knapp über 12 und würde damit auf eine langfristige Rendite in Höhe von circa 8 % schließen lassen.

Noch viel interessanter wird der DAX allerdings, wenn man die Alternative betrachtet. Zinssätze auf Konten sind derzeit meistens bei null und Bundesanleihen sogar negativ. Während der Dotcom-Blase waren Anleger bereit in den DAX zu investieren, als die Gewinnrendite gerade einmal 3 % betragen hat, obwohl ihnen sichere Bundesanleihen 5 % gebracht hätten. Heute haben viele Anleger Angst in Aktien zu investieren, obwohl die Gewinnrendite bei 8 % liegt und Bundesanleihen negative Zinsen einbringen.

Wer die Fakten rational betrachtet, sieht, dass der DAX derzeit absolut fair bewertet ist und im Vergleich zu den verfügbaren Zinssätzen so günstig ist wie selten zuvor.

So kannst du investieren

Wenn man als Anleger jetzt trotz Börsenturbulenzen in den DAX investieren will und darauf vertraut, dass die Vergangenheit ein guter Indikator für die Zukunft ist, gibt es einfache Index-Fonds, um an der Wertentwicklung des DAX teilzuhaben.

Kostengünstige DAX-ETFs gibt es von verschiedenen Anbietern. Der iShares Core DAX ETF (WKN: 593393) bildet den DAX schon seit langer Zeit verlässlich nach und hat dabei nur eine Gesamtkostenquote von 0,16 %. Der db X-trackers DAX ETF (WKN: DBX0NH) ist sogar noch günstiger mit Gesamtkosten in Höhe von 0,09 % und schüttet die DAX-Dividenden jährlich aus.

Anleger sollten sich gut überlegen, ob sie ihr Erspartes wirklich auf dem Konto lassen wollen.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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