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Kann Tesla Motors dieses Quartal 50 % Auslieferungen zulegen?

Model S. Quelle: Tesla Motors.

Nachdem Tesla Motors (WKN:A1CX3T) im Q1 weniger Fahrzeuge als erwartet ausgeliefert hat, werden die Anleger mit großer Wahrscheinlichkeit ein wachsames Auge auf den Zahlen haben. Man erwartet, dass zwischen dem 1. und 3. Juli die Berichte veröffentlicht werden. Die Anleger werden also schon bald Einblick bekommen in den derzeit laufenden Produktionszuwachs. Könnte Tesla sogar einen Zuwachs von 50 % gegenüber dem Vorjahr hinbekommen haben? Könnte sogar gut sein! Hier besprechen wir mal, warum das gar nicht abwegig ist.

Im Q2 geht es um die Wurst

Das Q2 ist für Tesla besonders entscheidend. Anleger hoffen, dass es das Q1, das in Produktionsdingen weit hinter den Erwartungen zurückblieb, vergessen macht und einen erfolgreichen Jahresrest einläutet.

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Derzeit ist man sich noch nicht ganz einig, ob Tesla tatsächlich die Produktion effektiv hochfahren kann. Auch wenn die Auslieferungen 48 % gestiegen sind, lagen sie doch unter den Prognosen des Unternehmens, außerdem 15 % unter dem Vorquartal.

Hier sind die Gründe, die Tesla für die unbefriedigenden Lieferzahlen des Q1 verantwortlich machte: Die Hauptgründe für die nicht ausreichenden Teile bestanden in Teslas Eitelkeit, dass man technisch mit dem Model X zuviel erreichen wollte. Außerdem ungenügende Lieferantenbindung sowie die Unfähigkeit, wichtige Komponenten im Unternehmen selber herzustellen. Bei den Teilen, die am Ende für die geringen Zahlen verantwortlich waren, handelte es sich gerade mal um ein Dutzend. Bei einem Auto, das aus 8.000 Einzelteilen besteht, darf eine solche Zahl eigentlich nicht die gesamte Produktion lahmlegen.

Kurz, Teslas Produktionssteigerung des SUVs hat Anfang des Jahres nicht so richtig hingehauen. Tesla konnte bloß 2.400 Exemplare des Model X ausliefern – ein Witz, wenn man bedenkt, dass es Anfang des Jahres insgesamt 35.000 Vorbestellungen mit Anzahlungen gab. Im selben Zeitrahmen konnte Tesla 12.420 Model S ausliefern. Das Unternehmen hat bis Ende des Jahres als Ziel vorgegeben, dass die Produktion des Model X der des Model S ähnelt. Tesla hat also noch ein ganzes Stück Weg vor sich.

Prognosen für das Q2

Trotz des enttäuschenden Q1 ist man bei Tesla guter Dinge, dass es mit der Produktionssteigerung klappen wird. Man geht auch weiter von 80.000 bis 90.000 Fahrzeugen bis Ende des Jahres aus – ein guter Anstieg gegenüber den 50.600 ausgelieferten Fahrzeugen im Jahr 2015.

Was also kann man für das Q2 erwarten? Das Management verkündete im April, dass die Produktion „jetzt nach Plan“ verlaufe. Tesla will im Q2 „ungefähr 17.000 Fahrzeuge“ ausliefern, was ein Anstieg von 50 % gegenüber dem Vorjahr sowie ein Anstieg von 15 % gegenüber dem Vorquartal wäre.

Quelle: Daniel Sparks

Quelle: Daniel Sparks

Besonders wichtig: Tesla geht davon aus, dass man 20.000 Fahrzeuge herstellt, einige davon aber erst im Q3 ausliefert, da eine große Anzahl wohl gegen Ende des Quartals nach Europa und Asien verschifft werden. Das dürfte dann einen Anstieg von 30 % gegenüber dem Vorquartal bedeuten bzw. ein Plus von 56 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Kann gut sein, dass Teslas Prognose für das Q2 eher vorsichtig ist. Das Model S ist nach wie vor sehr gefragt. Wenn man die Produktion für das Model X hochfahren kann, ist es gut möglich, dass die Auslieferungen für das Q2 die Erwartungen erfüllen oder sogar übertreffen. Außerdem wichtig zu wissen: Tesla übertrifft die eigenen Prognosen in 4 von 5 Fällen – es dürfte also recht wahrscheinlich sein, dass die Erwartungen von 17.000 Exemplaren erfüllt werden.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla Motors.

Dieser Artikel von Daniel Sparks erschien am 27.6.2016 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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