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SMA und BYD mischen den Solarmarkt auf

Foto: Pixabay

Die deutsche SMA Solar Technology AG (WKN: A0DJ6J) und die chinesische BYD Company Limited (WKN: A0M4W9) kooperieren seit Kurzem und verbinden ihre Stärken, um auf einem gigantischen Zukunftsmarkt Fuß zu fassen.

Anleger sollten genau verstehen, wieso das der erste Schritt sein könnte, eine große Chance wahrzunehmen.

Was dieses Bündnis bedeutet

Die SMA Gruppe ist der weltweite Marktführer von Photovoltaik-Wechselrichtern und hatte im Jahr 2015 einen Umsatz in Höhe von fast genau einer Milliarde Euro. BYD hingegen ist ein chinesisches Großunternehmen, das führend in Batterietechnologien und der Herstellung von Elektroautos ist.

SMA und BYD haben kürzlich beschlossen die BBox von BYD zu zertifizieren, mit welcher es möglich ist, Strom zwischenzuspeichern. Die BBox gibt es in zwei Ausführungen, mit Kapazitäten von je 2,5 und 10 Kilowattstunden und man kann Einheiten miteinander verknüpfen, um letztendlich 80 bzw. 400 Kilowattstunden an maximaler Kapazität zu erhalten. Es werden die gleichen Batterien benutzt, die BYD auch schon für seine Elektroautos verwendet und die erfolgreich vom TÜV Süd zertifiziert wurden.

Auf den ersten Blick sieht diese Kooperation wahrscheinlich nicht besonders bedeutsam aus und man kann davon ausgehen, dass solche Energiespeicher noch lange nicht im Massenmarkt angekommen sind. Trotzdem ist dies ein sehr vielversprechender Zukunftsmarkt und es ist interessant, zu sehen, dass sich zwei zentrale Firmen im Energiebereich bereit erklärt haben zu kooperieren. Anleger profitieren schließlich dann am meisten, wenn sie Trends früh erkennen.

Die Fusion von Solar und Batteriekapazitäten ist die Zukunft

Da sich die Schlagzeilen in letzter Zeit vor allem um den fallenden Ölpreis gedreht haben, ist vielen entgangen, dass Solarpaneele immer effizienter und günstiger werden. Solarenergie ist wahrscheinlich die vielversprechendste erneuerbare Energie und der legendäre Investor Charlie Munger hat seinen Geschäftspartner Warren Buffett dazu überredet, in BYD zu investieren. Munger ist der Ansicht, dass Solarenergie der große Grund ist, optimistisch in die Zukunft zu blicken.

Solarenergie steht aber nicht stetig zur Verfügung. Deshalb muss sie zwischengespeichert werden und genau bei diesem Problem kommen Batterien ins Spiel. Bisher war es frustrierend, wie langsam sich Batterien entwickeln haben und wenige sehen eine radikale Lösung für das Kapazitätsproblem. Trotzdem geht es Schritt für Schritt voran und BYD hat riesige Ambitionen, die Technologie voranzutreiben.

Als erstes Unternehmen ist es BYD gelungen, Eisenphosphat-Batterien herzustellen, deren Technologie deutlich umweltfreundlicher ist, da bei der Produktion auf viele giftige Rohstoffe verzichtet wird. Außerdem ist die neue Technologie besonders sicher und bietet schnelle Ladezeiten.

Ein gigantischer Zukunftsmarkt

Die Umstellung auf erneuerbare Technologien wird dafür sorgen, dass Energiespeichersysteme irgendwann ein gigantischer Markt sein werden und die ersten innovativen Unternehmen positionieren sich bereits, um irgendwann einen großen Teil der Marktanteile für sich zu gewinnen.

Anleger sollten genau beobachten, ob SMA und BYD mit ihrer Kooperation Erfolg haben und ob sie dadurch steigende und gewinnbringende Umsätze generieren. Falls ja, macht das meiner Ansicht nach die Aktien der beiden Unternehmen deutlich interessanter, als sie es heute schon sind.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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