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Für Xing und LinkedIn ist der Markt zu klein

Das internationale Berufsnetzwerk LinkedIn (WKN: A1H82D) konkurriert in Deutschland gegen das heimische Xing (WKN: XNG888). Wenn uns die letzten Jahre eine Sache über die Konkurrenz zwischen sozialen Netzwerken gezeigt haben, dann, dass es nur Platz für eines geben kann.

Es ist zwar noch nicht klar, wer sich in Deutschland durchsetzen wird, aber vor allem für Xing-Aktionäre ist das Risiko hoch.

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Wo die beiden Unternehmen stehen

Xing ist noch immer Marktführer im deutschsprachigen Raum. In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Xing über 10 Millionen Mitglieder und kann auch mit der wichtigsten Plattform für Arbeitgeberbewertungen „kununu“ aufwarten.

Letztes Jahr konnte das Unternehmen 122,9 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften und erzielte immerhin einen Gewinn in Höhe von 3,15 Euro pro Aktie. Xing ist sicherlich kein abenteuerliches Startup, dessen Zukunft noch in den Sternen steht. Es ist ein etabliertes und profitables Wachstumsunternehmen mit einer intelligenten Strategie.

LinkedIn hingegen ist ein globaler Internetgigant. Es ist das weltweit führende Berufsnetzwerk und erwartet in diesem Jahr Umsätze zwischen 3,65 und 3,7 Milliarden US-Dollar. Das Internetunternehmen konnte das Jahr bereits mit hohem und profitablem Wachstum starten.

LinkedIn hat global schon weit über 400 Millionen Mitglieder und das Wachstum scheint noch lange nicht zu Ende zu sein. Nur in sehr wenigen Märkten hat LinkedIn überhaupt noch Konkurrenz. Nachdem nun Microsoft die LinkedIn Übernahme plant wird das Unternehmen zwar seine Relevanz als Aktieninvestition verlieren, aber durch umso mehr finanzielle und unternehmerische Macht unterstützt werden.

Wieso es nur einen geben kann

Das große Problem für Xing ist, dass sein Geschäftsmodell von Netzwerkeffekten lebt. Je mehr Nutzer ein Profil auf Xing haben, desto wertvoller und praktischer wird es, Xing zu benutzen. Und hier kommt der große Haken. Xing hat zwar die meisten Nutzer in Deutschland, aber LinkedIn holt hierzulande auf und ist international viel besser vertreten.

Der Arbeitsmarkt der Zukunft wird immer internationaler und gerade talentierte und gut ausgebildete Arbeitskräfte wollen sich über den deutschsprachigen Raum hinaus vernetzen. Für sie ist LinkedIn deshalb sehr nützlich, wohingegen Xing wenig zu bieten hat, was LinkedIn nicht auch kann.

Kein Wunder, dass immer mehr Deutsche ein Profil auf LinkedIn haben. Seit Anfang 2015 hat das Berufsnetzwerk aus dem Silicon Valley in Deutschland 2 Millionen neue Mitglieder dazugewonnen und ist jetzt mit 8 Millionen Nutzerkonten Xing dicht auf den Versen.

Nutzer von LinkedIn, die bereits Erfahrungen mit Xing haben, dürften außerdem Freude daran haben, dass LinkedIn ihnen in der kostenlosen Version, im Gegensatz zu Xing, fast alle Annehmlichkeiten bietet. LinkedIns Geschäftsmodell, welches vor allem über Big Data erfolgreich sein will, könnte sich durchaus als nachhaltiger erweisen.

Die Risiken für Xing-Aktionäre

LinkedIn ist langfristig eine ernsthafte Konkurrenz für Xing. Die Aktie von Xing ist außerdem weiterhin auf starkes Wachstum angewiesen, um sein derzeitiges Kurs-Gewinn-Verhältnis von deutlich über 50 zu rechtfertigen.

Ich bin nicht der Ansicht, dass Xing-Investoren die Risiken richtig einpreisen und wenn Facebook (WKN: A1JWVX) seine Pläne umsetzt und ein Berufsnetzwerk auf den Markt bringt, könnte sowohl die Zukunft von Xing als auch die von LinkedIn düster aussehen.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Facebook und LinkedIn.

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