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Warum du jetzt Royal Dutch Shell kaufen solltest

Foto: Wikimedia Commons, Stefan Kühn

Das Management von Royal Dutch Shell (WKN:A0D94M) hat diese Woche seinen Kapitalmarkttag abgehalten. Dabei wurden detaillierte Informationen über die Fusion mit BG genannt wie auch für die Ziele in den Bereichen Produktion, Investitionsausgaben und Verkäufe. Bei den Märkten kam das gut an und die Aktie stieg um fast 5 %.

Neuausrichtung

Als Reaktion auf die Veränderung in der Öl- und Gasindustrie entschied sich CEO Ben Van Beurden Shell neu aufzustellen. Aktuell verfügt das Unternehmen über zu viele Vermögenswerte und Schulden. Er sagte: „Indem wir unsere Ausgaben bis 2020 einschränken, in interessante Projekte investieren, die Kosten senken und Positionen, die nicht zum Kerngeschäft gehören verkaufen, können wir Shell neu ausrichten und zu einem konzentrierterem und widerstandsfähigeren Unternehmen machen mit besseren Renditen und steigendem Cashflow pro Aktie.” Indem Vermögenswerte verkauft und nur die besten Projekte entwickelt werden, wird das Unternehmen effizienter und profitabler werden. Wenn das gelingt, dann glaube ich, wird Shell ein Allzeithoch erreichen.

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Agenda 2020

Die Agenda für die nächsten vier Jahre ist sehr interessant. Das Unternehmen sieht Tiefseeprojekte als seinen Fokus und erwartet eine erhöhte Produktion von diesen Projekten. Viel von dieser Produktion wird von den hochwertigen Projekten von BG in Brasilien kommen. Das Unternehmen hat auch seine erwarteten Synergien in Verbindung mit der Übernahme erhöht und rechnet jetzt mit über 4,5 Milliarden US-Dollar an Synergieeffekten bis 2018. In den nächsten beiden Jahren konzentriert sich Shell weiter auf Verkäufe und hofft, damit über 30 Milliarden US-Dollar aus dem Upstream-Segment zu verkaufen.

Geldmaschine

Shell stellte auch seine Prioritäten beim Cashflow vor: 1) Schulden reduzieren 2) Dividenden zahlen und 3) ein Gleichgewicht zwischen Investitionen und Rückkäufen erreichen. Diese Prioritäten sollten dafür sorgen, dass die Schulden wieder auf ein akzeptables Niveau fallen und dass die Dividende im Lauf der Zeit erhöht wird. Das Unternehmen zielt auf einen organischen freien Cashflow im Jahr 2020 von 25 Milliarden US-Dollar ab bei einem Ölpreis von 60 US-Dollar. Der Cashflow ist unglaublich wichtig für Shell, damit die Dividende gezahlt, in neue Projekte investiert und die Schulden abbezahlt werden können. Daher ist ein höherer Cashflow so wichtig, da sich Shell gerade zu sehr auf Veräußerungen verlässt.

60 US-Dollar pro Barrel

Die Ziele und Prognosen des Unternehmens basieren alle auf einem Ölpreis von 60 US-Dollar pro Barrel. Das ist ein realistisches Ziel für das nächste Jahr und ich glaube auch, dass der Ölpreis sogar noch viel höher steigen wird. Wenn er weiter steigt, dann wird Shell natürlich sehr davon profitieren und das Unternehmen könnte seine Ziele auch deutlich übertreffen, Ben van Beurden sagt, er sehe eine „robuste Nachfrage nach Öl und Gas in den kommenden Jahrzehnten”, was für langfristige Ölbullen sehr ermutigend ist.

Ich denke, dass Shell eine interessante Investition ist. Das Unternehmen hat seinen Vorteil aus dem niedrigen Ölpreis gezogen und BG gekauft. Jetzt konzentriert man sich auf Synergien und Wachstum. Langfristig glaube ich, dass die Aktie den Vergleichsindex deutlich schlagen wird.

Royal Durch Shell hat das Potenzial, die Rendite einer Wachstumsaktie zu erreichen. Wachstumsaktien sind der Traum eines jeden Investoren, aber das erhöhte Risiko muss auch mit aller Vorsicht analysiert werden.

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The Motley Fool UK hat Royal Dutch Shell B empfohlen.

Dieser Artikel wurde von Jack Dingwall  auf Englisch verfasst und wurde am 12.06.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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