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3 Tipps für das Investieren in Biotech-Aktien, mit denen du Tausende Euro verdienen kannst

Quelle: Von The Motley Fool zur Verfügung gestellt.

Im Biotech-Sektor zu investieren ist nichts für Leute mit schwachen Nerven. Aber es ist auch nicht unmöglich für einen normalen Investor, wie dich und mich, hier Profite zu machen. Um ehrlich zu sein, wenn man klug in diesen Bereich investiert, dann kann das sogar sehr lukrativ sein. Das Problem ist nur, dass es sehr viele schlechte Ratschläge da draußen gibt – angefangen vom Nachbarn, der dir einen heißen Tipp gibt, bis zu den bekannten Finanzmedien, die versuchen dir dabei zu helfen, den Markt zu timen (nur um das noch einmal fürs Protokoll festzuhalten: Das ist eine ganz miese Idee).

Im Folgenden findest du ein paar legitime Tipps, die dir helfen können, einige der  allgemeinen Fallen zu vermeiden, und wie du tausende von Euro investieren kannst, wenn du in meinen liebsten Industriezweig investieren kannst.

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Folge den wahren Experten in diesem Industriezweig

Wenn du nicht gerade einen Doktor in Biochemie hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die brillanten Leute, die für die führenden Pharmaunternehmen arbeiten, eine bessere Vorstellung davon haben, was sie in ihrer Pipeline haben, als du. Die beste Möglichkeit, um von deren Expertise zu profitieren, ist zu schauen, wo sie ihr Geld investieren, z.B. Celgene (WKN:881244) hat zum Beispiel in Juno Therapeutics (WKN:A12GMP) investiert.

Es gibt relativ viele Entwickler von CAR-T-Immuntherapien da draußen, aber Juno ist das Unternehmen, für das sich Celgene entschieden hat. Immerhin sprechen wir hier von einer Partnerschaftsvereinbarung im Wert von einer Milliarde US-Dollar, die auch eine entsprechende Investition mit sich bringt und Celgene im Gegenzug Zugang zu Junos Pipeline verschafft. Das ist schon ein starker Vertrauensbeweis dafür, dass Celgene sich diesen Entwickler ausgesucht hat, und ich würde es mir genau überlegen, ob ich mein Geld in ein anderes Unternehmen in diesem Bereich stecke.

Achtung, Geldverbrennung

Die meisten Biotech-Unternehmen verlieren Geld. Wenn man einen Anteil an einem solchen Unternehmen im klinischen Stadium kauft, dann kauft man einen Teil von potentiellen, zukünftigen Einnahmen  und du weißt hoffentlich sehr gut, dass es noch keine Gewinne gibt. Das ist nicht notwendigerweise etwas Schlechtes. Wenn aber die Kriegskasse deines ausgewählten Biotechunternehmens sich auf einmal in Richtung null bewegt, dann solltest du dich darauf vorbereiten, dass der Teil von den zukünftigen Einnahmen, auf die du hoffst, schrumpfen wird. Eine Verwässerung des Shareholder Value ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Kurse von Biotechunternehmen fallen. Um dich davor zu schützen, solltest du die zur Verfügung stehenden Barmittel deines Unternehmens nehmen und sie durch den Betrag teilen, den dein Unternehmen jedes Jahr ausgibt. Wenn das Resultat ergibt, dass dein Unternehmen weniger Geld hat, als es in einem Jahr braucht, dann würde ich das als ein starkes Anzeichen ansehen, dass schon bald das Aktienkapital verwässert wird.

Ein gutes Beispiel dafür ist MannKind Corporation (WKN:A0B7MR), ein Unternehmen, das nach der ersten Runde Aktienverkäufe das Aktienkapital seiner Anleger mehr und mehr verwässert hat. Jetzt hat das Unternehmen Probleme  sein einziges Medikament zu vermarkten. Dabei handelt es sich um einen Insulin-Inhalator mit dem Namen Afrezza. In letzter Zeit sind die Aktien um 27 % an einem einzigen Tag eingebrochen, als eine weitere Kapitalerhöhung und damit eine weitere Verwässerung angekündigt wurde. Hätte man sich allerdings die Barreserven angesehen, dann wäre das keine allzu große Überraschung gewesen. Selbst das Management hat schon klar gemacht, dass es keine andere Möglichkeit gibt, um bis 2016 den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Halte deine Emotionen raus aus der Sache

Biotech ist ein Sektor voller Emotionen ist und es ist auch sehr leicht zu sehen, warum das so ist. Wir sprechen hier von Unternehmen, die Leben retten und menschliches Leiden lindern können. Wir sprechen aber auch von einer Industrie, die sehr viele Investoren anzieht, die teilweise recht gierig sind. Ob die Emotionen jetzt von einer positiven Motivation herrühren, das ist relativ egal. Es handelt sich auf jeden Fall um eine volatile Industrie.

The Motley Fool beobachtet alle öffentlich gehandelten Unternehmen mit einer entsprechenden Größe und wenn sich eine davon um 10 % oder mehr an einem einzigen Tag nach oben oder unten bewegt, dann schreiben wir üblicherweise einen Artikel darüber und erklären warum. Ich kann dir gar nicht sagen, wie oft ich es schon gesehen habe, dass Biotech-Aktien einfach wahnsinnig volatil waren und es eigentlich gar keine Neuigkeiten über dieses Unternehmen zu berichten gab.

Diese vielen Artikel sind eine gute Erinnerung, dass es einfach am besten ist, sich nicht zu viel aus den täglichen Fluktuationen der Aktienkurse zu machen, wenn sie keinen Einfluss auf die Investmentthese haben. Du solltest deine Augen auf das Ziel richten, nicht bei Kurshochständen kaufen und bei Tiefständen wieder verkaufen, nur weil der Markt gerade einen schlechten Tag hat. Beim langfristigen Investieren geht es darum, auf seinem Kurs zu beharren – nur so verdient man beim Investieren Geld.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Celegene. Motley Fool empfiehlt Juno Therapeutics.

Dieser Artikel wurde von Kristine Harjes  auf Englisch verfasst und wurde am 08.06.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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