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Kann sich die Commerzbank-Aktie jemals wieder erholen?

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Kaum zu glauben, aber kurz vor der Finanzkrise war die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100) auf dem direkten Weg 200 Euro wert zu sein. Jetzt kostet eine Aktie des angeschlagenen Finanzinstituts keine 8 Euro mehr.

Die Commerzbank sieht jetzt vielleicht wie ein Schnäppchen aus, aber ich würde auf gar keinen Fall in die Großbank investieren, denn die Zukunft dürfte noch jede Menge Schwierigkeiten bereithalten.

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Die neusten Zahlen zeigen, dass der Trend nach unten geht

Gerade schien es mit der Commerzbank wieder bergauf zu gehen, da stehen schon wieder die nächsten Probleme vor der Tür. Nachdem für das Gesamtjahr 2015 ein Gewinn in Höhe von über 1 Milliarde Euro verbucht wurde, ist der Gewinn Anfang 2016 wieder eingebrochen.

Im ersten Quartal lag der Gewinn bei 163 Millionen Euro, was ungefähr der Hälfte des Vorjahres entspricht. Die Aktie ist nach Veröffentlichung der Zahlen eingebrochen und das obwohl das Ergebnis sogar ein Stück besser war als von Analysten erwartet.

Die Mittelstandsbank und das Kapitalmarktsegment litten unter dem schwierigen Jahresstart. Wenigstens das Privatkundengeschäft konnte ähnlich gute Ergebnisse wie im Vorjahr verzeichnen, aber wenn das die letzte Stärke der Commerzbank ist, dann hat die Bank ein großes Problem.

Die Zukunft wird hart

Das Privatkundengeschäft wird sicherlich in der Zukunft hart umkämpft sein, schließlich ringen alle deutschen Banken um Marktanteile und müssen versuchen Umsätze zu generieren, wo sie nur können.

Die anhaltend niedrigen Zinsen vergrößern das Problem noch zusätzlich, schließlich kann man den Kunden zwar Nullzinsen für ihre Einlagen zumuten, aber Negativzinsen werden sich die wenigsten gefallen lassen. Somit haben Banken immer weniger Spielraum durch hohe Zinsdifferenzen zwischen Einlagen und Krediten gute Geschäfte zu machen.

Ein weiterer Aspekt, der Anlegern Sorgen bereiten sollte, ist, dass sich jenseits der Nullzinsphase schon der nächste Druck auf die Gewinnspannen von Banken abzeichnet. Auch wenn es vielleicht noch lange dauert, werden irgendwann effiziente Fintechs den Großbanken Konkurrenz machen, die auf Grund ihrer niedrigen Kostenstrukturen und intelligenten Technologien vermutlich bessere Zinskonditionen für Sparer und Kreditnehmer gewährleisten können.

Die Bank, die dann nicht mitzieht, verliert Marktanteil und wer konkurrenzfähig bleiben will, wird wahrscheinlich am Ende weniger profitabel sein. Ein großes Filialnetz mit tausenden, oftmals gut bezahlten Angestellten wird eine Großbank wie die Commerzbank noch eine lange Zeit begleiten und ich denke, dass in solchen Zeiten als letztes den Aktionären ein Stück vom Umsatz übrig gelassen wird.

Finger weg von der Commerzbank, auch bei diesem Preis

Natürlich könnte ein Unternehmen wie die Commerzbank, mit solchen riesigen Geschäftsaktivitäten, sich als gutes Investment herausstellen, falls man auch nur ansatzweise wieder an alte Gewinnspannen herankommt.

Meiner Ansicht nach steht die Commerzbank aber vor vielen Hürden und ich glaube nicht, dass die Aktie ein gutes Investment ist.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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