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Apple Aktie oder Microsoft Aktie? Welche ist aktuell der bessere Kauf?

Quelle: bereitgestellt von The Motley Fool

Apple (WKN:865985) und Microsoft (WKN:870747) liefern sich einen legendären Schlagabtausch in der Geschichte der Geschäftswelt. Die beiden Unternehmen hatten im Lauf der Jahrzehnte ihre Hochs und Tiefs und stehen heutzutage beide vor langsamerem Wachstum. Aber welches der beiden Unternehmen ist zu den aktuellen Preisen der bessere Kauf?

Die schlafenden Riesen

Microsoft und Apple gehören zu den mächtigsten und einflussreichsten Unternehmen der Welt, aber sie hatten in letzter Zeit Probleme mit enttäuschenden Umsätzen. Das liegt zu einem gewissen Grad an der Größe ihrer Operationen. Immerhin ist es schwieriger, schnelles Wachstum aufrecht zu erhalten, wenn die Ausgangslage schon eine riesige Umsatzbasis darstellt. Sich verändernde Trends bei den Kunden des Tech-Sektors stellen aber ein großes Risiko für die Investoren beider Unternehmen dar.

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Microsoft war einmal die unangefochtene Nummer 1 im Tech-Bereich, aber das Unternehmen fiel in den letzten zehn Jahren in wichtigen Bereichen zurück – wie dem mobilen Bereich. Aktuell verbessert sich die Lage aber deutlich, seit Satya Nadella im Februar 2014 CEO wurde. Er macht Microsoft zu einem dynamischeren und kundenorientiertem Unternehmen.

Windows 10 wird besser aufgenommen als jedes andere Betriebssystem des Unternehmens. Es gibt mehr als 270 Millionen monatlich aktive Geräte, die mit Windows 10 laufen und das Management glaubt, man könnte bis 2018 sogar 1 Milliarde Geräte erreichen.

Das Unternehmen leistet auch gute Arbeit bei der Anpassung von Office an die Cloud. Die kommerziellen Kunden von Office 365 haben im letzten Quartal die Marke von 70 Millionen monatlich aktiven Nutzern überschritten, was ein rapides Wachstum von 57 % pro Jahr darstellt. Die Cloudcomputing-Infrastruktur ist ein Bereich, wo Microsoft vielversprechende Wachstumsmöglichkeiten findet: Die währungsbereinigten Umsätze von Azure stiegen um unglaubliche 120 % im letzten Quartal.

BILDQUELLE: MICROSOFT.

BILDQUELLE: MICROSOFT.

Andererseits hat die PC-Industrie Probleme, da immer mehr kostengünstige Alternativen auf dem Markt auftauchen und die Kunden weltweit immer mehr verschiedene Geräte benutzen. In diesem Kontext konnte Microsoft im letzten Quartal 20,5 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren, was ein Rückgang um 6 % verglichen mit den 21,7 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum war.

An der Umsatzfront schlägt sich Apple sogar noch schlechter. Das Unternehmen meldete im letzten Quartal, das im März endete, Umsätze in Höhe von 50,6 Milliarden US-Dollar, was einen besorgniserregenden Rückgang von 13 % im Jahresvergleich darstellt. Apple macht fast 65 % seiner Gesamtumsätze mit dem iPhone, daher hat dieses Produkt einen großen Einfluss auf die Gesamtperformance. Das Unternehmen verkaufte 51,2 Millionen iPhones im letzten Quartal, was auch einen Rückgang um 16 % verglichen mit dem Vorjahreszeitraum darstellt.

Nach fast zehn Jahren schnellen Wachstums verlangsamt sich die Smartphoneindustrie sichtlich. Laut Daten von IDC blieben die Auslieferungen von Smartphones im ersten Quartal 2016 fast flach. Was die Sache für Apple noch zusätzlich kompliziert macht, ist der massive Erfolg des iPhone 6, der den Vergleich mit den Vorjahreszahlen zusätzlich schlecht aussehen lässt.

Apple hat eine bemerkenswert loyale Kundenbasis, daher könnten sich die iPhone-Umsätze auch wieder verbessern, wenn die Kunden in den kommenden Jahren auf ein neues Modell umsteigen. Darüber hinaus expandiert das Unternehmen in verschiedene Produkte und Dienste und es gibt überzeugende Gründe zur Annahme, dass Apple aktiv an einem Elektroauto arbeitet. Das kurzfristige Wachstum hängt vom iPhone ab, aber Apple hat auch eine starke Marke und eine eindrucksvolle Vorgeschichte von erfolgreichen Innovationen im Lauf der Jahre.

Es ist nicht schwer vorstellbar, wie Apple mittelfristig die Umsätze wieder erhöhen könnte, aber es bleibt eine Tatsache, dass sich die Umsatzzahlen aktuell in die falsche Richtung bewegen. Es liegen auch keine klaren Anzeichen vor, wann das Unternehmen den rückläufigen Trend umkehren wird.

Apple oder Microsoft?

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Unternehmen ist, dass Apple zu den aktuellen Kursen deutlich billiger ist als Microsoft. Apple wird mit dem 10,6fachen der erwarteten Gewinn für das kommende Jahr bewertet, während Microsoft ein deutlich höheres KGV von 17,6 hat. Das liegt wahrscheinlich daran, weil viele Investoren Apple als riskanter und unvorhersehbarer sehen.

Apple ist sehr vom iPhone abhängig und die Umsätze waren in den letzten Quartalen ziemlich volatil. Die Industrie verlangsamt sich und die Währungsschwankungen schaden der Performance in den Schwellenländern. In den kommenden Quartalen wird es daher schwer, die Umsätze von Apple vorherzusagen.

BILDQUELLE: APPLE.

Niemand erwartet mittelfristig explosives Wachstum von Microsoft, aber das Unternehmen scheint vernünftige Fortschritte zu machen und passt sich an die wichtigen Anforderungen der Industrie wie die Cloud an. Microsoft ist aber nicht unbedingt vorhersehbarer als Apple.

Für Investoren mit langfristigem Anlagehorizont hängt alles vom Wachstum ab, das man von Apple in den nächsten Jahren erwartet. Wenn du glaubst, Apple steht vor einem permanenten Abwärtstrend bei den Umsätzen, dann ist kein Kurs niedrig genug, um in das Unternehmen zu investieren und Microsoft sieht deutlich sicherer aus.

Andererseits, wenn Apple das Wachstum wieder ankurbeln kann und sich die Umsätze des iPhones verbessern oder die Umsätze der anderen Sparten steigen, dann könnte die Aktie ein riesiges Potenzial vom aktuellen Niveau bieten. Apple wird in einem solchen Szenario Microsoft wahrscheinlich deutlich überflügeln.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple.

The Motley Fool besitzt Aktien von Microsoft und die folgenden Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple, Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple.
Dieser Artikel wurde von Andrés Cardenal auf Englisch verfasst und wurde am 31.05.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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