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Sind die Superdividenden von Royal Dutch Shell, HSBC Holdings und SSE sicher?

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Was ist das Beste für Investoren in guten wie in schlechten Zeiten? Dividenden natürlich! Aber wir wollen nicht nur hohe, sondern auch sichere. Heute sehen wir uns drei davon an.

Shell

Die Aktien von Royal Dutch Shell (WKN:A0D94M) haben seit dem 20. Januar 32 % gewonnen und die Dividende, die bis Dezember aufrecht erhalten werden soll, wirft auch noch massive 7,7 % ab. Das Problem ist, dass sie nur etwa zur Hälfte von den Gewinnen gedeckt ist und das würde normalerweise ein erhöhtes Risiko anzeigen. Aber das sind keine normalen Zeiten.

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Die Gewinne von Shell sollen 2017 wieder steigen und die Dividende wäre damit auch nur knapp gedeckt. Shell verfügt auch über jede Menge Barmittel, um seine Dividende auch während eines Abwärtstrends zu halten. Die Erholung des Ölpreises auf über 50 US-Dollar legt nahe, dass sich der Preis wieder erholen wird. Bob Dudley von BP meinte zu Beginn des Abwärtstrends, dass die Preise zwei oder drei Jahre so niedrig bleiben könnten und es scheint, als würde er recht behalten.

BP hat sich auch dazu bekannt, die Dividende kurzfristig zu halten und alles deutet darauf hin, dass Shell dasselbe machen wird.

Riskant?

Ich wünschte, ich könnte bei der Dividende von 7,6 % von HSBC (WKN:923893) auch so zuversichtlich sein. Aber die erwarteten Gewinne für dieses Jahr würde sie dieses Jahr 1,2fach decken und nächstes Jahr nur 1,3fach. Das sehe ich als riskant an.

Aber auch hier könnte sich das Blatt wenden. HSBC leidet an den operativen Kosten, die in den letzten Jahren Überhand genommen haben, aber auch diese Situation wird langsam gezähmt und daher sollten im kommenden Jahr die Kosten gesenkt werden.

Dann ist da noch der große Einfluss von China auf HSBC zu nennen. Die letzten Nachfragezahlen beim Öl waren ermutigend und es scheint, als wäre die Verlangsamung nicht so stark wie bisher gefürchtet. Langfristig sind die Aussichten für China sehr gut und daher sollte es hier auch hohe Gewinne geben.

Ich glaube, dass es bessere und sicherere Schnäppchen im Bankensektor gibt – aber da die Aktie von HSBC in den letzten 12 Monaten 28 % verloren hat, könnten wir die Bodenbildung langsam erreicht haben.

Die sicherste?

Als letztes wollen wir uns der ewigen Geldmaschine von SSE (WKN:881905) zuwenden und der erwarteten Dividende von 6 % des Strom- und Gaslieferanten. Die Dividende wäre nur 1,3fach durch den Gewinn pro Aktie gedeckt, aber für einen Sektor mit einer derart hohen Sichtbarkeit bei den Kosten und Umsätzen sieht mir das sicher aus.

Die Konkurrenz von kleineren Anbietern wird immer schärfer, aber SSE hat nur relativ wenige Kunden verloren. Obwohl ein kleiner Rückgang bei den Gewinnen für das Jahr bis März 2017 prognostiziert wird, sollte das im folgenden Jahr wieder wettgemacht werden, wenn die Analysten recht behalten sollten.

SSE ist eines der wenigen Unternehmen, das fast nur in Großbritannien arbeitet und das macht es zu einer sicheren Investition im Fall des Brexit. Wenige andere Unternehmen in Großbritannien werden in solch einem Fall mit heiler Haut davonkommen. Da SSE in den letzten 12 Monaten um 7 % auf 1.539p gefallen ist, hat die Aktie ein erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 13 und das scheint mir günstig zu sein.

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The Motley Fool UK hat BP, HSBC Holdings und Royal Dutch Shell empfohlen.

Dieser Artikel wurde von Alan Oscroft auf Englisch verfasst und wurde am 31.05.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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