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4 Faktoren, die jetzt den Goldpreis beeinflussen

Foto: Flickr, Bullion Vault

Seit seinem Höhepunkt Mitte 2011 hat sich der Goldpreis fast halbiert und seinen zehn Jahre langen Anstieg beendet.

Doch seit diesem Jahr glänzt das wertvolle Edelmetall wieder und sein Preis ist bereits deutlich über 15 % gestiegen. Diese vier Faktoren entscheiden, ob der steile Weg nach oben weitergeht.

Vier Faktoren, die den Goldpreis entscheiden

Die Zinspolitik der Fed

Der vielleicht entscheidendste Punkt für die weitere Entwicklung des Goldpreises ist die Zinspolitik der amerikanischen Zentralbank. Allerdings gibt es hier verschiedene Kräfte, die gegeneinander wirken. Einerseits würde weiterhin niedriger Zins heißen, dass die bei Gold fehlende Rendite durch Zinsen oder Dividenden weniger schmerzt, andererseits bedeutet ein steigender Zinssatz in der Regel höhere Inflation und steigendes Interesse an Gold Inflationsschutz.

Somit kann beides als positiv für Gold gewertet werden und es wird vor allem die Interpretation an den Märkten entscheiden, wie der Goldpreis darauf reagiert. Andere Zentralbanken hingegen könnten durch zunehmend extreme Strategien die Goldnachfrage steigern, wenn das Vertrauen in die Stabilität von Währungen verloren geht.

Der US- Dollar

Nach einer Phase eines überraschend starken US-Dollars hat die amerikanische Währung in letzter Zeit wieder gegen Euro und Yen abgewertet. Generell sind Schwächephasen des US-Dollars gut für den Goldpreis, der standardmäßig in US-Dollar bepreist ist.

Für ausländische Investoren macht das Goldinvestitionen besonders kompliziert, da für sie der Goldpreis nicht nur an sich schwankt, sondern sich auch noch durch den Wechselkurs zum US-Dollar ändert.

Die Nachfrage durch Investoren

Auch der Goldpreis muss letztendlich über Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Da das Edelmetall auch an der Börse gehandelt wird, lassen sich darüber gewisse Trends erkennen.

Anfang dieses Jahres war die Nachfrage nach Gold-ETFs so groß wie seit 2009 nicht mehr. Investoren besitzen allerdings immer noch ein Drittel weniger Gold-ETFs als noch Ende 2012 und somit ist ein anhaltender Nachfrageschub nicht ausgeschlossen.

China und Indien

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nachfrage aus China und Indien. Die beiden großen Schwellenländer haben in der Regel einen großen Bedarf an physischem Gold.

In China kauft eine wachsende Mittelschicht zunehmend hochpreisigen Schmuck, allerdings hat die Nachfrage nach Goldschmuck dort im ersten Quartal um über ein Viertel nachgelassen.

Indien hingegen hat eine riesige Nachfrage nach Gold für Hochzeitsschmuck und um es in Saris einzunähen. Eine steigende Nachfrage in Indien kann den Goldpreis stark beeinflussen.

Wie man als deutscher Anleger investieren kann

Natürlich kann man sich als Anleger noch immer mit echtem physischen Gold eindecken, aber es gibt auch Alternativen für das eigene Portfolio.

Am einfachsten ist die Investition in Xetra-Gold (WKN: A0S9GB), welches nicht nur den Goldpreis nachbildet, sondern auch echtes Gold als Gegenwert hat und sogar auf Anfrage eingetauscht werden kann.

Langfristige Gewinne durch Wertsteigerung bleiben, wie bei echtem Gold, steuerfrei.

Anleger mit starken Nerven können sich dagegen nach einzelnen Goldminen-Aktien umschauen, welche in der Regel bei steigenden Goldpreisen noch besser abschneiden als das Edelmetall, weil ihre Gewinne besser wachsen.

Bisher sieht 2016 aus, wie ein spannendes Jahr für den Goldpreis und ich denke, das wird auch so bleiben.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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