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Könnte Barrick Gold 2016 bis auf 30 CAD steigen?

Foto: Franco Nevada Corporation

Barrick Gold (WKN:870450) steigt immer höher und die Investoren, die die überraschende Rally verpasst haben, fragen sich jetzt natürlich, ob es noch mehr Wachstumspotenzial gibt.

Daher wollen wir uns einmal ansehen, ob der Minenriese sich einen Platz in deinem Portfolio verdient hat.

Die Trendwende

Letztes Jahr startete Barrick einen ehrgeizigen Plan, um seine massive Schuldenlast von 13 Milliarden US-Dollar um 3 Milliarden zu senken. Nur wenige Experten hatten geglaubt, dass das Unternehmen das schaffen würde. Zu schlecht sah die Situation auf dem Markt aus und zu schwer wogen die Verfehlungen des Managements.

Im Laufe des Jahre begannen die Investoren aber das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Barrick schaffte es Käufer für seine Veräußerungen zu finden und handelte Streaming-Verträge aus. Zusätzlich konnten weitere Mittel durch neue Partnerschaften aufgenommen werden.

Am Ende erreichte das Unternehmen seine Ziele und der Markt beginnt jetzt auch wieder an das Unternehmen zu glauben. Dieses Jahr versucht Barrick, weitere 2 Milliarden US-Dollar an Schulden abzubauen. Das sollte ein erreichbares Ziel sein, wenn man sich den letzten Anstieg der Goldpreise ansieht und die Renditen, die die Investoren im Minensektor eingefahren haben.

Kostenkontrolle

Die Reduzierung der Schulden ist ein Aspekt bei der Trendwende von Barrick, aber die Kostenstruktur des Unternehmens wird in Zukunft noch viel wichtiger.

Barrick produzierte 2015 6,12 Millionen Unzen Gold zu Kosten von 831 US-Dollar pro Unze. In Q4 produzierte das Unternehmen 1,62 Millionen Unzen Gold zu nachhaltigen Kosten von 733 US-Dollar pro Unze. Damit ist Barrick einer der günstigsten Produzenten in diesem Sektor.

Für 2016 liegt der Ausblick bei 5 bis 5,5 Millionen Unzen bei nachhaltigen Kosten von 775 bis 825 US-Dollar pro Unze. Dieser geringere Output ist das Ergebnis der Verkäufe von Vermögenswerten im letzten Jahr.

Bis 2019 glaubt Barrick die Kosten bis auf 700 US-Dollar pro Unze senken zu können. Das ist ziemlich beeindruckend und die Margen sind jetzt schon attraktiv bei den aktuellen Goldpreisen von 1.250 US-Dollar pro Unze.

Freier Cashflow

Barrick erreichte 2015 einen freien Cashflow von 471 Millionen US-Dollar, wobei 387 Millionen in Q4 erwirtschaftet wurden. Das war das erste Mal in vier Jahren, dass der freie Cashflow in den schwarzen Zahlen lag.

Da die Goldpreise aktuell 200 US-Dollar höher stehen als in Q4, sollten die Zahlen für Q1 auch gut sein und ein nachhaltiger Anstieg beim Goldpreis im Lauf dieses Jahres und darüber hinaus sollte die Kassen wieder füllen. Immerhin produziert das Unternehmen ja sehr viel.

Sollte man kaufen?

Die Aktie ist im Vergleich zu vor einem Jahr um 100 % gestiegen. Das schnelle Geld ist also schon gemacht, aber das könnte erst der Anfang gewesen sein.

Warum?

Die Kosten sinken und bei einer Produktion von fünf Millionen Unzen könnte ein bloßer Anstieg von 200 US-Dollar beim Goldpreis im Lauf des Jahres 1 Milliarde US-Dollar in die Kassen spülen. Das ist jede Menge Geld und ein nachhaltiger Anstieg des Goldpreises könnte Barrick bis Jahresende noch einmal um 50 % auf 30 CAD steigen lassen.

Ich würde nicht zu viel riskieren, aber wenn du an einen Anstieg des Goldpreises glaubst, dann ist Barrick eine gute Wahl.

isen von 1.250 US-Dollar pro Unze.

Freier Cashflow

Barrick erreichte 2015 einen freien Cashflow von 471 Millionen US-Dollar, wobei 387 Millionen in Q4 erwirtschaftet wurden. Das war das erste Mal in vier Jahren, dass der freie Cashflow in den schwarzen Zahlen lag.

Da die Goldpreise aktuell 200 US-Dollar höher stehen als in Q4 sollten die Zahlen für Q1 auch gut sein und ein nachhaltiger Anstieg beim Goldpreis im Lauf dieses Jahres und darüber hinaus sollte die Kassen wieder füllen. Immerhin produziert das Unternehmen ja sehr viel.

Sollte man kaufen?

Die Aktie ist im Vergleich zu vor einem Jahr um 100 % gestiegen. Das schnelle Geld ist also schon gemacht, aber das könnte erst der Anfang gewesen sein.

Warum?

Die Kosten sinken und bei einer Produktion von fünf Millionen Unzen könnte ein bloßer Anstieg von 200 US-Dollar beim Goldpreis im Lauf des Jahres 1 Milliarde US-Dollar in die Kassen spülen. Das ist jede Menge Geld und ein nachhaltiger Anstieg des Goldpreises könnte Barrick bis Jahresende noch einmal um 50 % auf 30 CAD steigen lassen.

Ich würde nicht zu viel riskieren, aber wenn du an einen Anstieg des Goldpreises glaubst, dann ist Barrick eine gute Wahl.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Andrew Walker auf Englisch verfasst und wurde am 22.04.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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