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3 Dinge, woran du schlechte Aktien erkennst

Quelle:pixabay user geralt

Hinter jeder enttäuschenden Aktie steht ein Unternehmen mit einigen unerwünschten Eigenschaften. Das Problem besteht darin, dass attraktive Eigenschaften die Probleme der unerwünschten überdecken können. Ich fühle mich zum Beispiel oft von Unternehmen mit einer vernünftigen Bewertung, hohem Gewinnwachstum oder einer hohen Dividende angezogen.

Es gibt aber drei potenzielle Probleme, die den Erfolg deiner langfristigen Investition zunichte machen können. Daher ist es sinnvoll, hier genau hinzusehen, bevor du kaufst.

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Schwache Bilanzen

Egal, wie viel ein Unternehmen verdient, eine schwache Bilanz könnte die Gewinne für die Investoren komplett zerstören. Hohe Schulden bei der Bank oder Bonds wären hier zu nennen. Weniger offensichtliche Schulden wie Defizite im Pensionsfonds, rückzahlbare Vorzugsaktien und künftige Verpflichtungen stellen auch ein Problem dar. Wenn die Verschuldung verglichen mit dem Cashflow oder dem Eigenkapital hoch ist, dann leidet das Unternehmen an einer schwachen Bilanz.

Schulden können die Kursgewinne der Investoren auch anheben, wenn alles gut läuft. Wenn man beispielsweise ein Unternehmen mit hohen Schulden kauft, ist das wie Aktien eines schuldenfreien Unternehmens mit geliehenem Geld zu kaufen. Es gibt hohes Gewinnpotenzial, wenn alles gut läuft, aber auch hohes Verlustpotenzial, wenn es nicht gut läuft.

Um eine Bilanz zu bewerten, ziehen wir die Gesamtschulden vom Gesamtvermögen ab und bekommen dann das Nettovermögen. Ist es positiv oder negativ? Wenn es negativ ist, dann deutet das auf eine schwache Bilanz hin. Unter schwierigen Bedingungen können die immateriellen Vermögenswerte viel weniger wert sein, als das Unternehmen dafür bezahlt hat. Dann ziehen wir die immateriellen Vermögenswerte von den Nettovermögenswerten ab, um die materiellen Vermögenswerte zu bekommen. Ist der Wert immer noch positiv? Wenn ja, dann ist das ein guter Anfang.

Der Wert der immateriellen Vermögenswerte tendiert dazu, in verschiedenen Industriezweigen zu variieren. Daher ist hier ein gutes Urteil und weitere Recherche gefragt. Das wichtigste ist aber: Hohe Schulden und geringe Vermögenswerte sind schlecht.

Nicht-effektive Geschäftsmodelle

Viele Unternehmen erreichen eine Listung an der Börse ohne ein effektives Geschäftsmodell. Wir müssen hier ein qualitatives Urteil treffen, aber es gibt finanzielle Indikatoren dafür.

Warnsignale sind unstetige Gewinne, die einmal hoch und im nächsten Jahr niedrig sind, niedrige Kapitalrendite, niedrige Gewinnmargen, Handelsverluste, kein Umsatzwachstum, schrumpfende Umsätze und Gewinne, die der operative Cashflow nicht stützen kann. Wenn ich einen dieser Indikatoren finde, dann sortiere ich diese Investmentidee normalerweise aus.

Schlechtes Management

Als Investoren vertrauen wir die strategische und betriebliche Führung den Managern und Vorstandsmitglieder des Unternehmens an. Sie leisten nicht immer gute Arbeit, daher sollte man genau aufpassen.

Warnsignal Nummer 1 sind exzessive Gehälter und leicht erreichbare Ziele mit Anreizen wie Aktienoptionen. Das gibt mir den Eindruck, die Vorstände würden nur zu ihrem eigenen Vorteil arbeiten anstatt für die Aktionäre. Wenn das deren Einstellung ist, dann frage ich mich, was sie noch alles tun würden, um selbst zu profitieren, was den langfristigen Perspektiven des Unternehmens schaden könnte?

Ich achte auch auf ein stabiles Management. Häufige Wechsel könnten ein Anzeichen eines schlechten Arbeitsumfeldes sein. Gründe dafür können eine schlechte Unternehmenskultur oder herrische Persönlichkeiten in der Chefetage sein. Das kann das Vorankommen eines Unternehmens auch beeinträchtigen.

Wenn ein Unternehmen immer nur Umstrukturierungen vornimmt, dann frage ich mich, wie das Management anfangs überhaupt so viele Fehler machen konnte. Es gibt auch oft Probleme mit Managemententscheidungen wie Übernahmen. Hat das funktioniert? Wenn nicht, dann stelle ich das Urteilsvermögen des Managements in Frage.

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Dieser Artikel wurde von Kevin Godbold auf Englisch verfasst und am 24.03.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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