The Motley Fool

Wie Fortschritt entsteht

Um ein Investor zu sein, musst du ein Optimist sein. Und um ein Optimist zu sein, musst du wissen, wie Fortschritt entsteht und was die Gründe dafür sind.

Werfen wir einen Blick auf die Grundlagen.

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Der Gedanke von Wachstum ist ziemlich neu. Tausende von Jahren gab es nämlich keines.

Das BIP pro Kopf war weltweit im Jahr 1400 nur wenig höher als im Jahr 1 n. Chr. Der europäische Lebensstandard fiel 500 Jahre lang nach dem Fall des römischen Reiches, als die zuvor erfundenen Innovationen verloren und vergessen wurden. Fortschritt fand einfach nicht statt.

Dann, Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich alles. Das Wachstum explodierte fast überall exponentiell. Nach einer Stagnation von 1000 Jahren verzehnfachte sich das BIP pro Person in den letzten 150 Jahren.

Warum? Eine Kombination aus der Dampfmaschine, dem Telegraphen und der Elektrizität ist hier die häufigste (und auch richtige) Antwort.

Aber das lässt eine Frage offen: Warum gerade zu diesem Zeitpunkt?

Die Menschen waren tausende von Jahren zur Innovation fähig, wie die Römer bewiesen hatten. Was ist im 19. Jahrhundert passiert, das diese Welle an Erfindungen auslöste?

FOTO: MATT RIDLEY, THE RATIONAL OPTIMIST 

FOTO: MATT RIDLEY, THE RATIONAL OPTIMIST

Der Investor William Bernstein schreibt in seinem Buch The Birth of Plenty, dass der Mensch für den Fortschritt geschaffen ist, solange sein Umfeld vier Dinge liefert:

1. Sicheres Eigentum. Das gab es die meiste Zeit in der Geschichte der Welt nicht. Es gab keinen Anreiz für einen Erfinder, Wohlstand zu generieren, denn er wäre „von der feudalen Aristokratie, dem Staat, der Kirche oder gewöhnlichen Kriminellen einfach beschlagnahmt worden.” schreibt Bernstein. Das änderte sich im 18. Jahrhundert, als die entsprechenden Gesetze verabschiedet wurden und setzte sich im 20. Jahrhundert mit der Ausbreitung der Demokratie fort.

2. Eine wissenschaftliche Weltsicht. Vor der Akzeptanz der Prinzipien der Wissenschaft verließ sich die Welt auf den Aberglauben und Vermutungen, aber keines von beiden fördert den Fortschritt und wendete sich sogar oft gegen ihn. Bernstein schreibt: „Kein Europäer wagte es, kreativ oder wissenschaftlich zu denken, da eigene Gedanken oft den Urheber in dieser und der nächsten Welt verdammen sollten.“

3. Breiter Zugang zu Kapital. Es gab auch kaum Kapitalmärkte bis die Investoren im 16. Jahrhundert in Holland anfingen, mit Unternehmensanleihen zu handeln. Zuvor war das nötige Geld, um ein Unternehmen zu gründen für die breite Mehrheit einfach nicht da, weil sie nicht reich geboren waren.

4. Schnelle Kommunikation und günstige Transportkosten. Selbst wenn die ersten drei Punkte gegeben wären, dann hätten die Unternehmen immer noch nicht günstig werben und ihre Güter zu ihren Kunden in entfernten Städten transportieren können. Es erforderte Fortschritte in der Seefahrt, beim Telegraphen, der Eisenbahn und Handelsabkommen zwischen verschiedenen Ländern.

Bernstein schreibt, dass erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts alle vier Faktoren in der englischsprachigen Welt zusammenkamen. In Asien und Lateinamerika dauerte es bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Afrika ist noch dabei, die vier Faktoren langsam zusammen zu bringen.

Aber es erfordert noch mehr als diese vier Faktoren. Die Demographie, Rohstoffe und mehr spielen bei dieser Gleichung noch eine wichtige Rolle. Aber ohne diese vier Faktoren bewegt sich nichts vorwärts. Die gute Nachricht ist, dass immer mehr Teile der Welt diese vier Faktoren zur Verfügung haben als jemals zuvor in der Geschichte.

Die Wirtschaft ist immer Schwankungen unterworfen, vom Boom zum Crash. Schlechte Politik und dumme Entscheidungen verlangsamen das Wachstum und halten uns davon ab, unser Potenzial zu erreichen. Aber fast alle Beispiele von permanentem Niedergang sind auf den Mangel eines dieser Faktoren zurückzuführen. Es ist schwer, die Leute zu stoppen, wenn alle vier Faktoren zur Verfügung stehen. Sie werden kreativ, erfinden neue Dinge und finden bessere Möglichkeiten für alte Dinge. Und das bringt uns alle weiter.

Die Existenz dieser vier Faktoren ist das Rückgrat von wirtschaftlichem Optimismus. Dann muss man nur noch abwarten, bis die Unternehmen Werte schaffen.

Wie machen sie das?

Hier sind ein paar Grundlagen – die Voraussetzungen für den Erfolg eines jeden Unternehmens.

Unternehmen sind erfolgreich und scheitern aus den verschiedensten Gründen. Aber unter den klaren Gewinnern findet man ein paar gemeinsame Nenner.

In dem Buch Der Allesverkäufer wurde der CEO von Amazon, Jeff Bezos, gefragt, warum Amazon Erfolg hatte, wo andere scheiterten. Er gab drei Gründe, die ich als das Rückgrat von dauerhaftem Unternehmenserfolg bezeichnen würde:

1. „Wir konzentrieren uns auf den Kunden.“

2. „Wir sind langfristig orientiert.“

3. „Wir erfinden gerne Neues.“

Bezos erklärte:

Die meisten Unternehmen tun diese Dinge nicht. Sie sind auf die Konkurrenten konzentriert, anstatt auf den Kunden. Sie möchten an Dingen arbeiten, die Dividenden in zwei oder drei Jahren bringen und wenn das nicht in zwei oder drei Jahren funktioniert, dann machen sie etwas Anderes. Und sie ziehen es vor, bekannten Strömungen zu folgen, anstatt etwas Neues zu erfinden, weil es sicherer ist.

Unternehmen können auch ohne diese Faktoren erfolgreich sein. Aber wo man dauerhaften Erfolg findet, findet man auch diese drei Merkmale. Die meisten Konkurrenten sind genauso schlau wie man selbst, daher muss man Dinge tun, die sie nicht tun wollen. Diese drei Merkmale sind die Grundprinzipien dessen, was die meisten Unternehmen nicht tun wollen, aber dauerhafte Werte für all diejenigen schaffen, die willens sind.

Das ist natürlich sehr vereinfacht. Aber es ist die Grundlage des Erfolges und daher auch etwas, auf das wir achten sollen. Und je öfter du das siehst, desto optimistischer wirst du auch, was die Zukunft betrifft.

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Dieser Artikel wurde von Morgan Housel auf Englisch verfasst und wurde am 07.03.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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