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Warum früh anfangen der Schlüssel zum Reichtum ist

Foto: Pixabay, brizzy5000

Für die jüngere Generation ist Sparen für den Ruhestand oder schwere Zeiten wie eine unnötige Ausgabe, besonders für Leute in den 20ern. Die meisten verschieben das mit dem Sparen auf später im Leben, aber das ist wahrscheinlich der größte finanzielle Fehler, den man machen kann.

Einen Sparplan schon in jungen Jahren anzulegen, geht einigen Leuten vielleicht auch etwas zu weit. Viele sparen nicht, weil sie glauben, nicht genug Geld zur Verfügung zu haben. Man braucht aber kein sechsstelliges Einkommen, um mit dem Sparen anzufangen. Selbst mit 10 EUR pro Monat oder 2,50 EUR pro Woche kann man schon in jungen Jahren seine finanzielle Situation langfristig stark verbessern.

Früh übt sich…

Wenn es um langfristige Sparziele geht, dann ist Zeit wahrscheinlich die beste Wertanlage, die man als Investor zur Verfügung hat. Zeit und die Vorteile des Zinseszinseffekts sollten nicht unterschätzt werden.

Warren Buffett ist inzwischen einer der reichsten Menschen auf diesem Planeten, aber wusstest du, dass er fast sein ganzes Vermögen erst nach seinem 60. Geburtstag verdient hat? Mit 40 hatte Buffett ein Nettovermögen von etwa 25 Millionen US-Dollar. Mit 60 war sein Nettovermögen auf 3,8 Milliarden US-Dollar angewachsen. Mit 70 waren es dann etwa 30 Milliarden und heute, 15 Jahre später sind es etwa 66 Milliarden.

Buffett weiß, dass der Zinsenzinseffekt langfristig massiven Reichtum aufbauen kann, besonders wenn man früh beginnt. Das Gute daran ist, dass man kein Genie sein muss, um zumindest ein Stück von seinem Erfolg zu erreichen.

Langsam geht’s am schnellsten

Vor ein paar Jahren veröffentlichte das Forbes-Magazin eine Illustration, wie der Zinseszinseffekt funktioniert und wie frühes Sparen deinen langfristigen Wohlstand beeinflussen kann.

Dabei wurde ein Zeitraum von 40 Jahren abgedeckt, vom 1. Januar 1973 bis zum 31. Dezember 2012. Es gab vier Beispiele – in jedem wurden jeden Monat 1.000 US-Dollar im Verhältnis 60/40 in Aktien und Anleihen investiert. Die Gewinne wurden basierend auf tatsächlichen Marktrenditen des S&P 500 und des Barclays Aggregate Bond Index berechnet.

In Beispiel 1 investierte der Sparer 20 Jahre lang 1.000 US-Dollar pro Monat bis zum Dezember 1992. In Beispiel 2 wurde jeden Monat derselbe Betrag, aber über einen Zeitraum von 30 Jahren investiert, bis Dezember 2002. Beispiel 3 war die längste Studie mit 40 Jahren von 1973 bis 2012. Das vierte Beispiel deckte den Zeitraum von Januar 1993 bis Dezember 2012 ab.

Wenig überraschend wurden in Beispiel 3 die besten Renditen verzeichnet. 480.000 US-Dollar waren investiert worden, der Wert des Portfolios lag bei knapp über 5 Millionen. In Beispiel 4 wurden 240.000 US-Dollar im Lauf von 20 Jahren investiert worden, was aber nur zu einer Rendite von 407.000 US-Dollar führte. In Beispiel 1 wurden auch 240.000 US-Dollar über einen Zeitraum von 20 Jahren investiert. Hier betrug die Rendite 1,1 Millionen. Und in Beispiel 2 wurden 360.000 US-Dollar im Lauf von 30 Jahren investiert. Hier erreichte der endgültige Wert 2,6 Millionen US-Dollar.

Foolishes Fazit

1000 EUR pro Monat zu sparen, mag für die meisten Leute vielleicht ein unrealistisches Ziel sein, aber es ist sehr wichtig zu verstehen, wie der Zinseszinseffekt mit genügend Zeit deine Ersparnisse und Investitionen beeinflussen kann.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Rupert Hargreaves auf Englisch verfasst und wurde am 08.03.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.
 

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