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Was ist der Unterschied zwischen Reingewinn und Gewinnmarge?

Foto: Pixabay, blueMix

In der Buchführung und der Finanzanalyse gibt es oft mehrere Arten, um ähnliche Konzepte zu beschreiben. Verschiedene Ansätze, die von derselben Kennzahl ausgehen, geben dem Analysten verschiedene Perspektiven auf die Zahlen und das Unternehmen.

Der Unterschied zwischen den Nettoeinnahmen (oder Reingewinn) und der Gewinnmarge ist ein sehr gutes und lehrreiches Beispiel dafür.

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Wie viel verdient ein Unternehmen?

Am Ende eines jeden Quartals, Jahres oder anderen Zeitraums zählt ein Unternehmen alle erzielten Einkünfte zusammen und zieht davon alle Kosten für diesen Zeitraum ab. Das Ergebnis ist der Reingewinn, also der Betrag, den das Unternehmen erwirtschaftet hat.

Der Reingewinn wird manchmal auch als Gewinn oder Nettoertrag bezeichnet, was aber nur zur Verwirrung beiträgt. All diese Fachausdrücke beziehen sich auf dasselbe. Es geht um die Differenz zwischen den Einnahmen und den Ausgaben eines Unternehmens.

Für die Finanzanalyse ist ein höherer Reingewinn etwas Positives für das Unternehmen. Ein Unternehmen mit 1 Million EUR Reingewinn generiert offensichtlich höhere Gewinne als ein Unternehmen mit einem Reingewinn von 100.000 EUR.

Aber das war noch nicht alles

Das Problem bei der Analyse des Reingewinns ist, dass es keinen Kontext gibt, wie Unternehmensgröße, Effizienz oder Kosten. Das ist dann wichtig, wenn man ein Unternehmen mit einem Konkurrenten oder dem Branchendurchschnitt vergleichen möchte.

Was wäre, wenn das Unternehmen von weiter oben 1 Million EUR Gewinn bei einem Umsatz von 50 Millionen EUR verdient hätte, während das Unternehmen mit den 100.000 EUR Reingewinn einen Umsatz von nur 1 Million hätte?
Das kleinere Unternehmen wäre deutlich effizienter und würde deutlich bessere Arbeit bei der Generierung von Gewinnen im Verhältnis zu den Umsätzen leisten. Das können wir mit der Gewinnmarge festhalten.

Die Gewinnmarge wird berechnet, indem man den Reingewinn eines Unternehmens durch seine Umsätze teilt. Das Ergebnis ist ein Prozentsatz. Ein höherer Prozentsatz bedeutet, dass das Unternehmen einen höheren Reingewinn an jedem Euro Umsatz generiert.

In unserem Beispiel hat das größere Unternehmen eine mickrige Gewinnmarge von nur 2 %. 1 Million geteilt durch 50 Millionen. Das kleinere Unternehmen hat eine Gewinnmarge von 10 %.

Für Investoren kann das eine sehr nützliche Analyse sein. Wenn die Ausgaben des größeren Unternehmens nur um 2,04 % steigen, dann wird das Unternehmen nicht mehr profitabel arbeiten können. Ein Umsatzrückgang von 2 % würde auch alle Gewinne ausradieren.

Gewinnmargen können hilfreiche Vergleiche liefern

Wenn man ein Unternehmen analysiert, dann ist es wichtig, die Performance mit der Branche und den Konkurrenten zu vergleichen. Das ist schwierig, wenn man nur den Reingewinn heranzieht, wie wir schon weiter oben bei unseren beiden Unternehmen gesehen haben.

Wenn wir aber die Gewinnmarge heranziehen, dann können wir Unternehmen unterschiedlichster Größe vergleichen, denn die Gewinnmarge ist ein relativer Wert. Er spiegelt den relativen Wert von Einnahmen und Ausgaben wider und gibt einen nützlicheren und direkteren Vergleich.

Dasselbe trifft auf Vergleiche zwischen verschiedenen Branchen zu. Es ist nutzlos, nur die Gewinne bei unserer Analyse eines bestimmten Unternehmens anzusehen, aber es kann sehr hilfreich sein, einen relativen Wert, wie die Gewinnmarge mit dem Branchendurchschnitt zu vergleichen.

Sowohl der Reingewinn als auch die Gewinnmarge geben dem Analysten ein besseres Verständnis der Geschäftsergebnisse zusammen mit einem Kontext, der in Relation zu den Kosten, der Konkurrenz und der Branche steht.

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Dieser Artikel wurde auf Englisch verfasst und wurde am 05.03.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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