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Volkswagens Verkaufszahlen sind durch den Diesel-Skandal in den USA eingebrochen

Foto: Pixabay, Mahal

Was los ist: Volkswagen (WKN:766403) berichtete, dass seine Verkaufszahlen von VW-Fahrzeugen in den USA im Februar um 14 % im Vorjahresvergleich gefallen sind. Die Schwierigkeiten des Unternehmens damit, Diesel-Modelle in den USA zu verkaufen, schaden seinen Verkaufszahlen.

Der Premium-Marke der VW-Gruppe geht es allerdings etwas besser: Audis Verkäufe in den USA sind im letzten Monat um 2,3 % gestiegen.

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Was Volkswagen sagt: Die Verkaufszahlen des kompakten Tiguan-Crossover-SUV sind im Vergleich zum Vorjahr um 78 % auf 3.245 Fahrzeuglieferungen gestiegen. Das Unternehmen hat außerdem 198 Exemplare des batterieelektrischen e-Golfs geliefert, was einen Anstieg um 52 % im Vergleich zum Februar 2015 bedeutet.

Die Verkaufszahlen jeder anderen VW-Marke sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

In einem Statement sagte Mark McNabb, COO von VWs US-Operationen: „Wir freuen uns über steigende Verkaufszahlen in unserem Händlerbetrieb, die von Fahrzeugen wie dem Tiguan angetrieben werden“. Außerdem äußerte er, dass die Gesamtzahlen zwar aufgrund von saisonalem Flottengeschäft gefallen seien, VW aber von seinen Showroom-Aktivitäten in diesem Monat ermutigt sei.

Die Audi-Verkäufe waren durchwachsen. Die kompakte A4-Limusine und das große Q7-SUV verzeichneten gute Verkaufsanstiege im Vorjahresvergleich, aber die Zahlen von anderen beliebten Audis wie dem mittelgroßen A6 und des beliebten Q5-SUV sanken.

Audis US-Chef sagte, dass bald neue Modelle ankommen. „Es gibt eine robuste Nachfrage nach unseren Top-Modellen wie dem A7 und dem Q7“, sagte Mark Del Rosso, Audis US-COO in einem Statement. „Das lässt uns darauf vertrauen, dass unsere gute Verkaufsdynamik mit den anstehenden Markteinführungen des neuen A4 und R8 in diesem Frühling weiter läuft“.

Was das bedeutet: Es versteckt sich nicht viel Gutes in den Zahlen von Volkswagen. Um es einfach zu sagen: Die Verkaufszahlen in den USA für jedes VW-Modell außer dem Tiguan SUV und dem e-Golf sind im Februar gesunken – einige um hohe Prozentsätze.

Vor einem Jahr konnte VW noch mit vielem angeben. Sein damals neuer Fließheck-Golf hatte gerade den renommierten Preis als Auto des Jahres von Motor Trend gewonnen und die Verkaufszahlen des Modells haben in den USA ihren höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht. Aber die Golf-Zahlen des letzten Monats lagen 46 % darunter.

Anderen VW-Modellen erging es nicht besser. Der VW Jetta? 13 % runter. Mittelgroßer Passat? 30 % runter. Der Beetle? 52 % runter. Es gab nirgendwo gute Nachrichten.

Das liegt wahrscheinlich an zwei Faktoren. Natürlich hat der immer noch ungelöste Emissionsskandal dafür gesorgt, dass viele frühere VW-Fans anderweitig eingekauft haben.

Aber der Skandal hat auch einen direkteren Einfluss auf VWs Verkaufszahlen. Bis letzten Herbst bestanden 20 – 25 % von VWs Verkäufen in den USA aus Fahrzeugen, die mit den sogenannten „sauberen Dieselmotoren“ ausgestattet waren und die Umweltschutzbehörde der USA hat VW das Recht abgesprochen, diese momentan dort zu verkaufen.

In Anbetracht dessen erscheint ein Fall um 14 % gar nicht so schlimm.

Für Audi ist die Geschichte wahrscheinlich einfacher: Luxusmarken haben am Anfang eines Jahres häufiger träge Verkaufszahlen. BMW (WKN:519000) berichtete, dass seine US-Zahlen im Februar um 10,7 % gefallen seien und Cadillac und Lexus sind jeweils um nur 1 % gestiegen. Die Außnahme war Mercedes-Benz, welches ein Wachstum um 35,5 % im Vorjahresvergleich durch neue Modelle erreichte.

Was kommt als nächstes für VW: VW hat seine Berichte über das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2015 verschoben, während es eine Einigung mit der US-Regierung anstrebt. Es ist nicht klar, wie diese und andere Kosten, die aus dem Emissionsskandal resultieren, VWs Einnahmen in der Zukunft beeinflussen werden.

Es ist auch immer noch nicht klar, was VW unternehmen wird, um die ungefähr 600.000 betroffenen Fahrzeuge in den USA zu reparieren oder zurückzukaufen. Bis wir darüber mehr wissen, bleibt es schwer Rückschlüsse aus seinen jüngsten Verkaufszahlen zu ziehen.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und am 1.3.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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