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Börsenkorrekturen sind unfair

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Die Aktien gehen rauf, runter und geradlinig nach rechts. Die einzige Richtung, in die sie nicht gehen, ist nach links – die Zeitreise ist leider noch nicht erfunden worden.

Die Realität ist, dass alles gut ist, wenn Aktien steigen. Langfristige Sparer haben wahrscheinlich mit Freude mitangesehen, wie ihr Nettovermögen im Bullenmarkt 2013 um mehr als ihr Jahreseinkommen gestiegen ist.

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Damals stieg der S&P 500 um sagenhafte 29,6 %. Diese Jahre geben einem den Eindruck, als wäre das Investieren einfach – das sind die Jahre in denen, es einfach zu offensichtlich ist, wie viel man an der Börse verdienen kann.

2016 hat bisher schlecht angefangen. Der S&P 500, wie er von einem beliebten ETF gemessen wird, ist um etwa 8 % gefallen, wenn man die Dividenden miteinrechnet.

Der S&P 500 ist kein guter Vergleichswert

Der beliebteste Marktindex beinhaltet aber nur Aktien mit hoher Marktkapitalisierung – etwa 500 Unternehmen, die den Großteil der Marktkapitalisierung in den USA ausmachen. Wenn wir mal durchzählen, dann schließt der S&P 500 aber mehr Unternehmen aus, als er einschließt.

Unternehmen mit mittlerer (Mid-caps) und geringer (Small-caps) Marktkapitalisierung, die nicht im S&P 500 gelistet sind, haben 2016 aber deutlich schlechter begonnen. Die Aktien der Mid-Cap-Unternehmen sind dieses Jahr schon um 9,6 % gefallen, Small-caps sogar um 14,2 %. Solltest du Aktien von kleineren Unternehmen besitzen, dann wirst du wohl etwas mehr Angst um dein Portfolio haben, als der Investor, der nur Aktien aus dem S&P 500 besitzt.

Investoren, die viel in Bankaktien investiert haben, sollten sich derzeit auch nicht besonders gut fühlen. Aktien von Finanzinstituten und Finanzdienstleistern sind die beiden Branchen, die dieses Jahr bisher am schlechtesten abgeschnitten haben. Die Volatilität ist schlecht für Serviceunternehmen und die niedrigen Zinsen haben den Banken schwer zugesetzt. Was Zinserhöhungen betrifft – Bank of America, die beliebteste Wette des Marktes auf steigende Zinsen, ist allein 2016 um 29 % gefallen.

Die folgende Grafik zeigt die Performance nach Marktkapitalisierung (blau) und nach Branche (ETFs der verschiedenen Branchen im S&P 500).
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In all den Wirren des Marktes haben sich die Konsumgüter seit Jahresbeginn praktisch gar nicht bewegt. Die Leute tendieren dazu, genauso viele Softgetränke, Rasierklingen und Shampoo zu kaufen, egal was an der Wall Street passiert. Die Investoren tendieren auch dazu, bei diesen Aktien Zuflucht zu suchen, wenn es woanders zu unsicher wird – kein Fondsmanager wird gefeuert, weil er bei einem Abwärtstrend langweilige Aktien kauft.

Nimm die Grafik weiter oben, bewerte damit dein aktuelles Portfolio und deine künftigen Investitionen. Wenn du bisher kaum Bankaktien hattest, dann könnte jetzt ein guter Zeitpunkt sein, um nach ein paar für dein Portfolio zu suchen. Wie der legendäre Investor Jeremy Grantham einmal erklärt hat: „Man wird nicht dafür belohnt, Risiken einzugehen. Man wird dafür belohnt, billige Aktien zu kaufen.” Investoren, die sich auf Aktien aus dem Konsumgüterbereich oder solche mit hoher Marktkapitalisierung konzentriert haben, möchten sich vielleicht überlegen, auch einmal in Aktien mit weniger Marktkapitalisierung zu investieren.

Wie schon gesagt, man wird nicht dafür bezahlt, das zu tun, was alle anderen tun. Wenn du aber zu viele Finanzdienstleister und Gesundheitsunternehmen in deinem Portfolio haben solltest, dann ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt, an Diversifizierung in andere Branchen zu denken. Immerhin ist im Moment der ganze Markt unten, daher findet man selbst die stabilsten Unternehmen zu reduzierten Preisen.

Börsenkorrekturen sind wirklich unfair. Aber diese Ungleichheit kannst du zu deinem Vorteil nutzen. Such einfach in den Trümmern von schwer mitgenommenen Branchen und Unternehmensgrößen, die du bisher gemieden hast. Dort könntest du deine nächste Gewinneraktie finden.

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Motley Fool empfiehlt Bank of America.

Dieser Artikel wurde von Jordan Wathen auf Englisch verfasst und wurde am 17.02.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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