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Wie Amazon 2015 vermasselt hat: 8 Fakten

Foto: The Motley Fool.

Das vierte Quartal hat Amazon (WKN:906866) hinter sich, und Investoren können das Bild vervollständigen, wie die Aktie des e-Commerce-Riesen im vergangenen Jahr um 57 % nach oben gegangen ist. Es überrascht nicht, dass die Zahlen hinter der Performance genau so beeindruckend sind, wie die Gewinne der Aktie während des Jahres.

Hier sind acht beeindruckende Fakten aus 2015.

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1. Der operative Gewinn stieg von 178 Millionen USD auf 2,2 Milliarden Es ist kein Geheimnis, dass Amazons CEO Jeff Bezos gewillt ist, seine Gewinne im Namen des Wachstums einzusetzen. „Eure Marge ist meine Chance“, sagte Bezos. Aber mutige Investoren konnten trotzdem eine steigende Bruttogewinnmarge erkennen. Im Lichte von satteren Gewinnen in der Zukunft sieht 2015 aus wie der Beginn dieser Zukunft.

2. Der Free Cashflow sprang um 276 % nach oben. In absoluten Zahlen stieg er von 2 Milliarden USD 2014 auf 7,3 Milliarden USD 2015.

Weitere Informationen zu der Grafik sind in der Investorenpräsentation von Amazon zu finden. Sieh dir auch die Quartalszahlen an. Quelle: Amazon

Weitere Informationen zu der Grafik sind in der Investorenpräsentation von Amazon zu finden. Sieh dir auch die Quartalszahlen an. Quelle: Amazon

3. Der Gewinn je Aktie stieg von 0,52 USD auf 1,25 USD. Obwohl 1,25 USD im Vergleich zum Aktienpreis von 500 USD immer noch sehr mager ist, ist es ein wichtiger Anfang und schafft Hoffnung für Investoren, die die Aktie langfristig halten wollen.

4. Der Nettoumsatz stieg um 20 %. Wenn die Währungsschwankungen herausgerechnet werden, sind es sogar 26 %. Die Umsätze wurden durch ein Wachstum um 47 % der Serviceleistungen und ein Wachstum von 13,1 % der Produktverkäufe angekurbelt. Die Produktverkäufe machen nun 74 % des Gesamtumsatzes aus. Dienstleistungen tragen 26 % bei.

Ein Mitarbeiter von Amazon in einem Fulfillment Center. Foto: Amazon

5. Prime-Mitgliedschaften wuchsen um 52 %. Was besonders überraschend war, ist das Niveau des Wachstums der Prime-Mitgliedschaften. Dieses Segment wurde nämlich als der am meisten gesättigte Markt von Amazon angesehen. Die Mitgliederzahlen stiegen in den USA um 47 %.

6. Amazons Webservice fährt auf einer aggressiven Produktroadmap. AWS ist der Geschäftszweig, der Rechenleistung an Großkunden vermietet. Kunden sind unter anderem Netflix. Für 2016 sind 722 signifikante neue Dienste und Features geplant. Das ist ein Anstieg um 40 % gegenüber 2014.

7. Die Bruttogewinnmarge von AWS schoss in die Höhe. Die Bruttogewinnmarge dieses Segments kletterte von 17 % im ersten Quartal 2015 auf 29 % im vierten Quartal 2015.

8. Die operative Marge von Amazons weltweiten Verkäufen stieg steil an. Diese wichtige Kennzahl stieg von mickrigen 0,2 % in 2014 auf 2,1 %. Damit begibt sich das Unternehmen in ein angenehmeres Terrain in seinem aggressiven Einzelhandelsgeschäft.

Obwohl Investoren offensichtlich mit dem Gesamtjahr zufrieden sind, denke nur an den deutlichen Anstieg des Aktienpreises, waren die Quartalszahlen des vierten Quartals schlechter als Investoren erwartet hatten. Dadurch wurde eine Verkaufswelle der Aktien ausgelöst. Analysten hatten erwartet, dass das Unternehmen 36 Milliarden USD Umsatz und einen Gewinn von 1,56 USD je Aktie erreicht. Stattdessen wurden nur 35,7 Milliarden USD Umsatz und 1 USD Gewinn je Aktie erwirtschaftet.

Aber selbst nach der Verkaufswelle wurden langfristige Investoren 2015 ordentlich belohnt, dank des überragenden Kursverlaufes der Aktie.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Amazon.com und Netflix.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 29.01.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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