The Motley Fool

3 Wall-Street-CEOs über Öl, die Wirtschaft und die Börse

Quelle: The Motley Fool

Die Zahlen zum vierten Quartal sind unterwegs und ein Kolumnist hat die Gelegenheit ergriffen, um ein paar Einblicke von drei CEOs zu bekommen: Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, der größten amerikanischen Bank nach Gesamtvermögen, sein Gegenstück Brian Moynihan von Bank of America und Larry Fink, seines Zeichens CEO von BlackRock, der größten Vermögensverwaltungsgesellschaft.

Jamie Dimon von JPM macht den Anfang und erklärt, dass die Ölpreise „noch länger niedrig” bleiben werden (Hervorhebungen des Autors):

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Das wahre Risiko [in Bezug auf die Kreditverluste] liegt bei den Ölquellen, die Cashflowströme sind niedrig. Überraschenderweise sind auch die Kosten, um das Öl zu fördern, dramatisch gefallen und zwar deutlich tiefer als die meisten von uns erwartet hätten… Und wir sind auch nicht besonders in diesem Sektor investiert, im Verhältnis zu JP Morgan Chase. Wir machen uns auch keine Sorgen um die großen Ölfirmen. Es sind hauptsächlich die kleineren…

Dimon ist ziemlich optimistisch, was den Zustand der Wirtschaft angeht und er zeigt (korrekt) auf, dass das eine dringendere Angelegenheit für die meisten Amerikaner darstellt, als ein bisschen Volatilität an der Börse:

Die amerikanische Wirtschaft ist in den letzten Jahren um etwa 2 % bis 2,5 % gewachsen. In den letzten zwei Jahren hat sie fünf Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Wenn man sich die genauen Zahlen ansieht – Autoverkäufe, Löhne, Beschäftigung – dann sieht das noch OK aus. Um die Unternehmenskredite steht es auch ziemlich gut. Die kleinen Unternehmen sind noch nicht wieder da, wo sie schon waren, aber auch hier läuft es gut. Die Haushaltsbildung sieht gut aus.

Auf dem Markt gibt es Turbulenzen und wir beobachten das auch jeden Tag. Aber ich bin mir nicht sicher, dass der Großteil der 143 Millionen Amerikaner, die Arbeit haben, sich so dafür interessiert.

Die Volatilität kann schon nervig sein. Als CEO von BlackRock hat Larry Fink seinen Finger am Puls der Finanzmärkte und er denkt, wir sollten uns auf niedrigere Kurse einstellen. Das hat er vorletzten Freitagmorgen auf CNBC vor der Konferenzschaltung zu den Quartalsergebnissen gesagt:

Wir stecken mitten in einem Abwärtstrend, der an einen Bärenmarkt grenzt… ich glaube, dass nicht genug Blut auf der Straße liegt. Wir werden wahrscheinlich noch Tests mit niedrigeren Kursen machen und ich glaube, dass das dann eine gute Kaufgelegenheit sein wird… weitere 10 % nach unten, was ziemlich eklig wird.

Seit diesem Statement hat der S&P 500 noch ein paar Prozentpunkte verloren.

Brian Moynihan von Bank of America hat die positiven Auswirkungen der Ölpreise auf die Verbraucher beleuchtet.

Wenn man sich das vierte Quartal 2015 ansieht, dann sind die Ausgaben für Debit- und Kreditkarten um 4 % gestiegen verglichen mit dem vierten Quartal 2014. Und wenn die Benzinpreise stabil geblieben wären, dann wären sie um 5,7 % gestiegen.

Das bedeutet, dass der Verbraucher 1,7 % im Jahresvergleich dazubekommen hat. Wenn man das in Dollar umrechnet, dann sind das in etwa 20 Millionen USD pro Tag, die man weniger für Benzin ausgibt und ein Rückgang von 90 Millionen USD auf etwa 70 Millionen USD.

Das bekommen sie dazu. Für viele Verbraucher ist damit das durchschnittliche Einkommen und der Cashflow gestiegen und sie haben damit mehr zum Ausgeben.

Auf die Frage, ob der Konsens zu negativ war in Bezug auf die Ursache und Wirkung des Ölpreisrückganges, antwortete er:

Dabei geht es um die Frage, ob Sie denken, dass dieser [Öl]Preis ein Teil des Themas Wirtschaftswachstum ist oder ob wir weniger als 2,5 % in den USA wachsen werden. Wenn das 2016 eintreten sollte, dann wird das ein isoliertes Phänomen sein, denn die negativen Auswirkungen werden sich auf die Ölfirmen und auf die Rohstoffproduzenten wegen des langsameren Wachstums begrenzen…

Im Moment besteht wirklich ein Überangebot, das die Preise nach unten drückt und das hat diese Auswirkungen auf die Industrie. Und der Rest der Konsumenten, ich meine Unternehmenskunden und die Verbraucher, die das Öl nutzen, bekommen mehr fürs Geld.

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Motley Fool empfiehlt Bank of America.

Dieser Artikel wurde von Alex Dumortier, CFA auf Englisch verfasst und wurde am 20.01.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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