The Motley Fool

Ist es mit den Hardware-Verlusten bei BlackBerry bald vorbei?

Foto: The Motley Fool

Die Gewinne von BlackBerry (WKN:A1W2YK) haben die Wall Street überrascht und untermauern den Ruf von CEO John Chen, ein Experte für Trendwenden zu sein. Seit er die Zügel übernommen hat, nennt Chen das Unternehmen einen kranken Patienten und beziffert seine Erfolgschancen auf „50/50”.

Die letzten zwei Jahre unter seiner Ägide haben das Unternehmen stabiler gemacht, aber Chen scheint sich nicht mehr auf die Gerätesparte zu konzentrieren, um Gewinne zu machen. Er hat mehr Augenmerk auf die Softwaredienste gelegt, was viele zu der Annahme verleitet hat, dass BlackBerry die Gerätesparte wohl ganz aufgeben werde. Vor Kurzem sorgte Chen daher für Verwunderung, als er verkündete, man würde sich den schwarzen Zahlen in der Gerätesparte nähern.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

DAS NEUE PRIV VON BLACKBERRY NUTZT ANDROID ALS BETRIEBSSYSTEM. QUELLE: BLACKBERRY.

DAS NEUE PRIV VON BLACKBERRY NUTZT ANDROID ALS BETRIEBSSYSTEM. QUELLE: BLACKBERRY.

Das Priv ist der Schlüssel, um Gewinne mit Hardware zu machen

Wenn es einen neuen Wachstumstreiber hinter dieser neuen, fast erreichten Profitabilität gibt, dann muss es das neue Priv sein. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen läuft das Priv mit Android von Alphabet (WKN:A14Y6H), dem am weitesten verbreiteten Betriebssystem. Viele haben diese Entscheidung als eine Möglichkeit gesehen, um die Probleme mit dem eigenen Betriebssystem hinter sich zu lassen und um sich mehr auf Sicherheitsfunktionen und die Tastatur zu konzentrieren, die viele BlackBerry-Fans brauchen.

Und die Ergebnisse sind auch einigermaßen ermutigend. Das Unternehmen hat im letzten Quartal 700.000 Einheiten verkauft, was laut Re/code etwas hinter den ehrgeizigen Schätzungen der Analysten von 900.000 Einheiten zurückbleibt. Für ein Unternehmen, das in diesem Bereich in den letzten Jahren nicht besonders viel zustande gebracht hat, ist das ein gutes Zeichen für ein neues und unerprobtes Produkt. Daher leuchtet es ein, dass wir mehr Smartphones mit Android in Zukunft erwarten können, da es Kosten spart, ein fremdes Betriebssystem wie Android zu nutzen. Darüber hinaus bietet es ein besseres Ökosystem mit mehr Apps und Spielen.

Mehr als Hardware nötig

Die Neuigkeiten zu BlackBerrys potentziellen Gewinnen in der Hardwaresparte sollten aber hinter dem Software- und Serviceangebot zurückstehen. Als ehemaliger CEO von Sybase, einem anderen Turnaround, konzentriert sich Chen mehr auf diese beiden Sparten. Um vom guten Ruf von BlackBerry beim Schutz privater Daten zu profitieren, hat das Unternehmen Good Technology gekauft. Damit hat man aus einem Rivalen auf dem Markt für mobile Sicherheit einen Verbündeten gemacht.

Daher sind die nicht-GAAP-Einnahmen um 183 % im Jahresvergleich gestiegen. Damit wurden auch die Rückgänge bei den Einnahmen aus den Bereichen Hardware und Servicezugangsgebühren ausgeglichen. Was den Gewinn pro Aktie und die Gesamteinnahmen betrifft, verkündete das Unternehmen einen knappen nicht-GAAP-Verlust von 0,03 CAD pro Aktie. Der Analystenkonsens von Thompson Reuters war von einem Verlust pro Aktie von 0,14 CAD ausgegangen. Beim Umsatz konnte BlackBerry mit Einnahmen von 557 Millionen CAD die Schätzungen von 489 Millionen CAD um 14 % übertreffen.

Am Ende des Tages könnte BlackBerry einen kleinen Hit mit dem Priv und weiteren Android-Smartphones landen. Aber es scheint, als würde sich Chen auf Software und Dienste konzentrieren. Die Investoren sollten diesen beiden Sparten mehr Aufmerksamkeit schenken als dem nächsten Gerät.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien).

Dieser Artikel wurde von Jamal Carnette auf Englisch verfasst und wurde am 22.12.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!