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Tesla Motors will es nicht beim einfachen Autopiloten belassen

Foto: Tesla Motors.

Die Autopiloten-Technologie von Tesla Motors (WKN:A1CX3T) ist der anderer Automobilhersteller einen großen Schritt voraus. „Autosteer“, das automatische Lenksystem des in Kalifornien ansässigen Unternehmens, ist der einzige Autopilot, der in der Lage ist, auf der Autobahn zu navigieren und bei Antippen des Blinkers sogar die Spur zu wechseln. Laut einem Tweet von vergangener Woche von CEO Elon Musk rüstet das Unternehmen nun sein Autopiloten-Team auf, um „völlige Fahrautonomie“ zu erreichen.

Das Tesla-Armaturenbrett zeigt im Autopilot-Modus die Perspektive des Fahrzeugs, wie sie von mehreren Sensoren wahrgenommen wird. Bildquelle: Tesla Motors

Das Tesla-Armaturenbrett zeigt im Autopilot-Modus die Perspektive des Fahrzeugs, wie sie von mehreren Sensoren wahrgenommen wird. Bildquelle: Tesla Motors

Tesla: Wir brauchen „Hardcore-Softwareentwickler“

„Das Gründerteam hatte keinerlei Absicht, sich an Detroit zu wenden, um mehr darüber zu erfahren, wie man zum Autohersteller wird“, so Ashlee Vance in seiner Biographie über den Tesla-CEO (Tesla, PayPal, SpaceX – Wie Elon Musk die Welt verändert). Er bezog sich mit dieser Aussage auf die Anfangsjahre des Unternehmens. Bis heute ist das Auto- und Energiespeicherunternehmen seiner Linie treu geblieben. Musk betonte mehrmals, dass er der Meinung der Konkurrenz über sein Unternehmen kaum Beachtung schenkt.

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Teslas Beharrlichkeit, seinen ganz eigenen Weg gehen zu wollen, spiegelt sich vermutlich am ehesten in den Anstrengungen des Unternehmens bei der Entwicklung seines Autopiloten wider. Tesla baut den weltweit modernsten Autopiloten serienmäßig in seine Fahrzeugflotte ein und nimmt somit eine führende Rolle auf dem Markt der autonomen Lenkungstechnologie ein. Aber Tesla gibt sich damit noch nicht zufrieden. Musk sagte, dass das Unternehmen auf der Suche nach „Hardcore-Softwareentwicklern“ sei, da die Entwicklung eines vollautonomen Autopiloten „absolut höchste Priorität“ hat. Bewerber sollen sich per E-Mail an Tesla wenden.

„Erfahrung im Automobilmarkt ist nicht erforderlich“, schrieb Musk letzte Woche auf Twitter und ergänzte: „Fügen Sie bitte Beispielkodierungen oder Verlinkungen zu bisherigen Arbeiten bei.“

Von der automatischen Lenkung zur vollen Autonomie

Teslas heutige Autopiloten-Technologie, welche sich noch – wie man anmerken muss — im Beta-Modus befindet, ist für die Fahrt auf der Autobahn konzipiert worden. Kombiniert man Teslas 7.0 Software mit einem Radar, mehreren Kameras, Ultraschallsensoren und präzisen GPS-Daten, so kann das Fahrzeug mit Leichtigkeit auf der Autobahn selbst navigieren. Dank Teslas „Fleet Learning Technology“ verbessert sich der Technologiestand des Autopiloten von Woche zu Woche.

Zwar ist Teslas aktuelle Version seines Autopiloten in der Lage, Tempolimit-Schilder zu erkennen und die Geschwindigkeit dementsprechend anzupassen, jedoch scheitert sie momentan noch an den Herausforderung, scharfe Kurven zu fahren und Ampeln oder Stopp-Schilder zu erkennen. Vermutlich sind diese Unzulänglichkeiten genau die Anliegen, die Musk bei seinem Twitter-Eintrag „Wir wollen einen vollautonomen Autopiloten entwickeln“ im Hinterkopf hatte.

Es ist noch nicht klar, ob Tesla diese Vollautonomie mit seiner aktuell im Model S verbauten Hardware verwirklichen will oder dafür eine neue und verbesserte Hardware in zukünftige Fahrzeuge eingebaut werden soll. Als Tesla die Erweiterung des Autopiloten in seine Fahrzeugflotte in einer Fragerunde mit der Presse im Oktober bekannt gab, sagte Musk jedoch, dass eine zukünftige Version des Autopiloten in der Tat Stopp-Schilder und Verkehrsampeln wahrnehmen werden könne. Dies könnte darauf hinweisen, dass das Unternehmen einen weiteren großen Schritt zur Vollautonomie mit seiner aktuellen Hardware plant.

Jetzt, wo Tesla dabei ist, seinen Autopiloten und die Idee einer Vollautonomie voranzutreiben, rücken auch Gesetzesbestimmungen vermehrt in den Vordergrund. Musk sagte, er glaube, dass Tesla in fünf bis sechs Jahren vollautonome Fahrzeuge auf den Markt bringen könnte, aber er glaubt auch, dass es weitere zwei bis drei Jahre dauern werde, bevor der Gesetzgeber sein Okay für autonome Fahrten ausspricht. Tesla ist der Meinung, dass Daten, die Aufschluss darüber geben, wie der Autopilot und das autonome Fahren Unfallzahlen drastisch senken, die behördliche Zulassung beschleunigen werden.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Tesla Motors.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 22.11.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können

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