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Wie man gute Dividendenaktien aussucht und was wir von Apple und Coca Cola lernen können

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Statistische Studien haben gezeigt, dass Dividendenaktien eine wirksame Strategie sein können, um langfristig hohe Renditen zu erzielen. Anhand der Beispiele von Apple (WKN:865985) und Coca Cola (WKN:850663)wollen wir heute die wichtigsten Faktoren besprechen, die es bei der Auswahl von Dividendenaktien zu beachten gilt.

Warum es funktioniert

Aktien liefern Renditen auf zwei Möglichkeiten: Kursanstiege und Dividendenzahlungen. Kurzfristige Kursschwankungen sind schwer vorherzusagen, da sie von vielen Faktoren abhängen und nicht nur von den Fundamentaldaten. Die Stimmung auf dem Markt und die gerade vorherrschende Volatilität tun hier ihr Übriges.

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Dividenden dagegen sind Zahlungen, die direkt in dein Konto gehen und das macht sie deutlich stabiler und vorhersehbarer. Aus diesem Grund suchen viele Anleger, die beispielsweise für ihre Rente sparen, diese wiederkehrenden Einnahmen und legen bei ihren Investitionsentscheidungen großen Wert auf Dividenden.

Darüber hinaus sagen Dividenden auch viel darüber aus, ob ein Unternehmen wirtschaftlich gesund ist. Wenn ein Unternehmen kontinuierlich im Lauf der Jahre Geld auszahlt, dann muss das Geschäft solide genug sein, um wachsende Umsätze und Cashflowströme in guten wie in schlechten Zeiten zu erzeugen.

BILDQUELLE: APPLE.

BILDQUELLE: APPLE.

Laut einer Studie von Goldman Sachs tendieren Dividendenaktien dazu, deutlich besser abzuschneiden als Aktien ohne Dividendenrendite: Eine Investition von 10.000 USD in eine Aktie ohne Dividendenrendite vom 31. Januar 1972 wäre bis Ende 2014 30.316 USD wert. Dieselbe Investition hätte im selben Zeitraum mithilfe der Dividendenrendite 461.904 USD eingebracht.

Interessanterweise lief es bei Unternehmen mit kontinuierlichem Dividendenwachstum sogar noch besser. Eine Investition von 10.000 USD in Unternehmen, die ihre Dividende jedes Jahr erhöht hatten, wäre heute sogar noch mehr wert. Im genannten Zeitraum wären so stattliche 630.024 USD zusammengekommen. Damit hätte man sowohl die Unternehmen mit stabilen Dividenden als auch diejenigen ohne Dividendenzahlungen weit hinter sich gelassen.

Wie finde ich die Gewinner unter den Dividendenaktien?

Zuerst einmal ist es wichtig bei der Suche über die Dividende hinaus zu blicken. Als Investor muss man die Fähigkeiten eines Unternehmens bewerten, die Dividende langfristig aufrechterhalten zu können.
Coca-Cola ist eine der renommiertesten Dividendenaktien auf dem Markt und das aus gutem Grund. Das Unternehmen hat seine Dividende während der letzten 53 Jahre in guten wie in schlechten Zeiten kontinuierlich erhöht. Für 2015 kündigte Coca Cola eine Dividendenerhöhung von 8 % an. Damit steigt die Zahlung von 1,22 USD auf 1,32 USD. Beim aktuellen Kurs ergibt das eine solide Dividendenrendite von 3,4 %.

Bei Coca-Cola kommt die Dividende nicht aus dem Nichts. Das Unternehmen besitzt ein enorm wertvolles Portfolio aus 20 verschiedenen Marken mit über 1 Milliarde USD an weltweitem Umsatz. Das beinhaltet nicht nur traditionelle Softdrinkmarken wie Coca-Cola, Fanta, Sprite und Diet Coke, sondern auch Marken für gesundheitsbewusste Kunden wie Powerade, Minute Maid und Dasani.

Die starke Marke, große finanzielle Ressourcen und ein riesiges weltweites Vertriebsnetzwerk geben Coca-Cola eine Vormachtstellung auf dem Markt für nicht-alkoholische Getränke. Darüber hinaus weiß das Management, wie man diese Stärke in Dividendenwachstum für die Anleger ummünzen kann.

BILDQUELLE: COCA-COLA.

Bei der Auswahl von Dividendenaktien kann die Geschichte eine große Hilfe sein, denn sie sagt viel über die wirtschaftliche Stärke eines Unternehmens aus. Aber Investoren müssen ihre Entscheidungen treffen, indem sie nach vorne blicken und nicht nach hinten. Apple hat anders als Coca-Cola keine besondere Vorgeschichte, was das Dividendenwachstum angeht. Aber Apple hat die Voraussetzungen, um auf Jahre hin die Dividende zu erhöhen.
Apple ist laut Interbrand mit einem geschätzten Wert von über 170 Milliarden USD die wertvollste Marke der Welt.

Markenbekanntheit und das Image von Qualität erlauben es Apple, hohe Preise für seine Produkte zu verlangen und damit auch hohe Gewinne für die Anleger zu generieren. Das Geschäft generierte während der letzten 12 Monate bis September einen freien Cashflow von etwa 69,8 Milliarden USD, wovon 11,6 Milliarden USD als Dividende ausgeschüttet wurden.

Apple zahlt eine mäßige Dividende von nur 1,8 %. Darüber hinaus wurde die Dividende 2012 wieder eingeführt. Daher hat Apple nicht dieselbe Kurve beim Dividendenwachstum wie Coca-Cola. Andererseits verfügt das Unternehmen sowohl über die Differenzierung im Wettbewerb als auch über genug finanzielle Stärke, um auch in den nächsten Jahren wachsende Dividenden zu zahlen und das ist ein riesiger positiver Faktor für Apple-Investoren.

Eine erfolgreiche Dividendenstrategie erfordert mehr als nur Unternehmen mit hohen Dividendenrenditen auszusuchen. Man muss die Nachhaltigkeit der Dividende und das Potenzial für künftiges Wachstum analysieren. Die Werte und Kennzahlen sind unbestritten sehr wichtig, aber qualitative Faktoren wie die Markendifferenzierung können im Lauf der Zeit einen großen Unterschied für die Anleger machen.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long January 2016 $37 Calls auf Coca-Cola, Short Januar 2016 $43 Calls auf Coca-Cola und Short Januar 2016 $37 Puts auf Coca-Cola. The Motley Fool empfiehlt Coca-Cola.

Dieser Artikel wurde von Andres Cardenal auf Englisch verfasst und wurde am 11.11.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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