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Teslas größter Konkurrent ist kein Elektroauto

Model S. Quelle: Tesla Motors.

Nimm ein Elektroauto – irgendeines. Die Chancen stehen gut, dass du dir gerade das Model S von Tesla Motors (WKN:A1CX3T) vorgestellt hast. Aber Tesla ist nicht das einzige Unternehmen in dieser unkonventionellen Kategorie und Teslas größter Konkurrent bereitet sich auf einen harten Kampf vor. Hier ist, was du wissen musst.

Das bisher grünste aller Ziele

Tesla setzt alles auf eine Karte. Sie wollen den Markt für Elektroautos aufbauen. Bisher wurde das Model S dieses Jahr 17.300 mal verkauft. Das sind 30 % mehr Elektroautos als der nächste Konkurrent. Tesla hat auch seine eigene exklusive Infrastruktur aufgebaut und verbessert weiter seine Batteriesysteme und arbeitet an Kosteneinsparungen in der neuen Gigafactory.

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Tesla ist dabei so überzeugend, dass sie Hybriden wie Autos für Leute erscheinen lassen, die immer noch auf Benzin setzen, und die Alternativen wie Concept Cars, die niemals auf den Markt kommen werden. Aber das ist nicht unbedingt wahr.

BILDQUELLE: TESLA MOTORS.

BILDQUELLE: TESLA MOTORS.

Vor zwei Wochen hat Toyota (WKN:853510) eine Reihe von aggressiven Zielen verkündet: Null CO2-Emissionen in allen Werken bis 2050, verbessertes Abwassermanagement, die Einrichtung von Recycling-Zentren für alte Autos in Japan und Null Emission für seine Fahrzeuge während der ganzen Lebensdauer. Aber es gibt auch noch ein zusätzliches Ziel, das Tesla gefährlich werden könnte: Der japanische Autobauer möchte seine CO2-Emissionen bei den Neufahrzeugen bis 2050 (verglichen mit den Werten von 2010) um 90 % reduzieren. Wie? Indem sie die Benzinmotoren abschaffen.

Kein Benzinmotor mehr

Toyota ist bekannt dafür, die Hybridfahrzeuge auf den Massenmarkt gebracht zu haben. Jetzt sind sie bereit für etwas Neues und genauso, wie sie es mit den Hybriden getan haben, sind sie auch jetzt wieder bereit, die Vorreiterrolle bei einer komplett anderen Technologie zu übernehmen: Brennstoffzellen. Von solchen Fahrzeugen hört man nicht viel in den USA und zwar aus gutem Grund: Es gibt keine. Denn bisher waren die Herstellungskosten einfach nicht konkurrenzfähig. Aber Toyota hat das mit dem neuen Mirai geändert. Nach der Markteinführung Ende Dezember in Japan werden diese Fahrzeuge, die mit Wasserstoff laufen und Wasserdampf ausstoßen, jetzt auch in Amerika und Europa auf den Markt kommen.

QUELLE: TOYOTA

Der Mirai kommt zwar gerade erst auf den Markt (die Bestellungen in Japan liegen bisher bei 1.500 Stück), aber Toyota erwartet bis 2020 mehr als 30.000 Stück pro Jahr zu verkaufen. Das ist nichts verglichen mit den 1,5 Millionen erwarteter Verkäufe im Bereich Hybridfahrzeuge, aber der Mirai wird auf dem Markt für Autos mit Brennstoffzelle praktisch keine Konkurrenz haben.

Toyota gegen Tesla

Der Mirai ist der Beweis, dass das Brennstoffzellenauto jetzt auch offiziell den Sprung vom Concept Car zur Serienreife geschafft hat. Daher sollte Tesla sich Sorgen machen. Tesla ist dafür bekannt, das beste Unternehmen in seinem Bereich zu sein. Die Technologie ist patentfrei und stellt damit eine Herausforderung an jeden Autobauer dar, innovativer als die Tesla-Ingenieure zu sein. Aber Toyota kommt mit einer komplett neuen Technologie. Und sollte sich herausstellen, dass Brennstoffzellen einfach besser als Batterien sind, dann gehen Tesla ganz schnell die Argumente aus.

Der Rat eines Investors

Als Aktionär von Tesla werde ich jetzt nicht gleich verkaufen. Aber die neuesten Ankündigungen von Toyota verdienen besondere Aufmerksamkeit und ich werde das in den kommenden Jahren im Auge behalten. Für Tesla ist der Wettbewerb gerade deutlich ernster geworden und Toyota sollte genau beobachtet werden.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla Motors.

Dieser Artikel wurde von Justin Loiseau  auf Englisch verfasst und wurde am 29.10.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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