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Sollten sich die Apple-Anleger Sorgen um die Mac-Verkäufe machen?

Quelle: Apple

Apple (WKN:865985) wird die Verkaufszahlen des Macintosh im dritten Quartal erst am Ende des Monats bekanntgeben, aber wenn man den Daten von IDC und Gartner glauben darf, dann geben die Zahlen Grund zu Sorge.

Laut IDC sanken die Verkäufe um 3,5 %, während Gartner ein Wachstum von nur 1,5 % meldete. Egal welche Schätzungen sich als genauer herausstellen werden, beide Werte stellen das langsamste Wachstum des Mac in den letzten zwei Jahren dar.

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Man könnte jetzt meinen, das wäre ein großes Problem für Apple. Daher sehen wir uns an, was Gartner und IDC zu sagen hatten, bevor wir voreilige Schlüsse ziehen.

QUELLE: APPLE.

QUELLE: APPLE.

Was ist der Grund?

Zuerst einmal hat sich ganze der PC-Markt und nicht nur die Verkäufe des Mac in Q3 verlangsamt. Laut IDC sanken die PC-Verkäufe weltweit um 10,8 %. Wenn wir Apple mit dem Rest der Industrie vergleichen, dann geht es Apple nicht so schlecht wie den anderen PC-Herstellern.

Einer der Gründe für den großen Rückgang waren Währungsschwankungen auf der ganzen Welt, darunter die Stärke des amerikanischen Dollars. Hier der Kommentar von IDC zu den wirtschaftlichen Veränderungen in Europa und dem Nahen Osten: „Währungsschwankungen und anhaltende politische und wirtschaftliche Unruhe in Teilen der Region hemmen die Nachfrage und damit die Verkäufe.“

In Bezug auf Asien und die Pazifikregion sagte IDC: „Der Markt war weicher verglichen mit dem vorigen Jahr aufgrund der Währungsschwankungen in der Region und dem Abbau der Lagerbestände, der eine der Hauptprioritäten in vielen Ländern war.“

Das scheint auch deckungsgleich mit Mikako Kitagawas Aussage in einer Presseerklärung von Gartner zu sein: „Der weltweite PC-Markt hat in diesem Jahr einen Preisanstieg von etwa 10 % erlebt. Grund dafür ist die Aufwertung des US-Dollars im Vergleich zu den Landeswährungen. Im dritten Quartal 2015 war das weiterhin einer der Hauptgründe für die schwächere Nachfrage in diesen Regionen.“

Und nicht nur die PC-Industrie spürt die Auswirkungen des starken Dollars. Wenn man sich alle Unternehmen ansieht, die bereits ihre Quartalsergebnisse vorgestellt haben, dann sieht man, dass laut FactSet der „starke Dollar“ bei Weitem als der wichtigste Grund für die Rückgänge bei den Verkäufen angeführt wurde.

Es ist nicht alles schlecht für Apple

Selbst wenn der starke Dollar die Umsätze des Mac mindern sollte (wir werden es erst dann genau wissen, wenn Apple Ende Oktober die Quartalsergebnisse vorstellt), dann gibt es immer noch ein paar Gründe, warum sich die Anleger keine Sorgen machen sollten.

Laut Gartners Umfrage gaben 50 % der Kunden an, sie planten in den nächsten 12 Monaten einen PC zu kaufen, verglichen mit den 21 %, die angaben, sie wollten ein Tablet kaufen. Das garantiert Apple natürlich keine zusätzlichen Verkäufe – abgesehen davon sind das keine guten Nachrichten für die iPads – aber es bedeutet, dass die Kunden sich mit einem Upgrade beschäftigen, und das genau jetzt, da Apple gerade neue Hardware herausgebracht hat. Vor ein paar Tagen stellte Apple zwei neue, verbesserte iMacs mit neuen 4K- und 5K-Monitoren vor.

Die neuen Macs kommen gerade rechtzeitig für die Vorweihnachtssaison, die Apple normalerweise einen Anstieg bei den Mac-Verkäufen bringt. Während die Verkäufe in Q3 wahrscheinlich zurückgingen, sollten die neuen Macs, die wachsende Nachfrage im kommenden Jahr und ein historisch starkes Q4 Apple schon bald aus der Patsche helfen.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple. Motley Fool empfiehlt Gartner.
Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und wurde am 15.10.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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