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3 Aktien zum reich werden: Royal Dutch Shell, Telit Communications und Berkeley Group Holdings

Foto: Pixabay

Die Aktien von Telit Communications (WKN:A0D9SK) sind um 10 % abgerutscht, nachdem sie den Jahresausblick herunter korrigiert haben. Statt der bisher erwarteten Einnahmen von 225 Millionen GBP erwartet das IoT-Unternehmen Umsätze zwischen 215 Millionen GBP und 222 Millionen GBP. Das hat den Markt klar enttäuscht, wie man am Kurs sehen kann.

Die neuen Zahlen sind etwas überraschend, da Telit gerade erst starke Ergebnisse aus den ersten drei Quartalen dieses Jahres gemeldet hatte. Beispielsweise sind die Einnahmen in den ersten drei Quartalen um 15 % gestiegen und das Unternehmen hat eine robuste Performance im KFZ-Bereich genau wie im Bereich Internet der Dinge verzeichnet.

Dabei scheint das Unternehmen ein riesiges Potenzial zu haben und ist sehr gut positioniert, um vom Wachstum im M2M-Bereich (machine to machine) zu profitieren, auf den Telit spezialisiert ist. Während Umsatz und Gewinn vielleicht noch nicht so steigen wie erwartet, wird das Unternehmen immer noch mit einem relativ niedrigen Kurs-Gewinn-Wachstumsverhältnis von nur 0,5 bewertet, was andeutet, dass die Aktie Wachstum zu einem sehr vernünftigen Preis anbietet. Natürlich ist der Absturz sehr enttäuschend, aber das könnte auch eine Kaufgelegenheit für langfristig orientierte Anleger sein.

Shell

Ähnlich sieht die Sache bei Shell (WKN:A0D94M) aus. Das schwache letzte Jahr ist auch ein Indikator, dass die Aktie ein Schnäppchen sein könnte. Im letzten Jahr ist der Kurs um fast 20 % eingebrochen. Die Aktie steht durch den schwachen Ölpreis weiterhin unter Druck. Der Kurs hat es während dieses Zeitraums nicht geschafft zurückzukommen.

Shell könnte aber aus der Ölkrise stärker als seine Konkurrenten hervorgehen. Die Strategie, sich auf das Kerngeschäft zu beschränken und weniger für die Erschließung neuer Quellen auszugeben (besonders in der Arktis) scheint eine gute Maßnahme zu sein. Gleichzeitig nutzt man die niedrigen Zinsen und Preise für Zukäufe. Das könnte in den nächsten Jahren zu beeindruckenden Gewinnen führen. Zusätzlich bietet Shell eine sehr attraktive Dividendenrendite von 6,7 %, die um 77 % höher liegt als der breite Index mit etwa 3,8 %.

Berkeley

Die Dividende beim Hausbauer Berkeley (WKN:A0DKWY) ist auch sehr ansprechend. Derzeit liegt sie bei 5,2 % und verfügt über ein riesiges Wachstumspotenzial, da gerade ein Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage auf dem Markt herrscht. Das bedeutet, dass die Preise für Häuser wahrscheinlich auch mittelfristig noch hoch sein sollten.

Natürlich könnten Zinserhöhungen die zukünftigen Wachstumsraten bremsen, aber Berkeley sollte auch dann noch in der Lage sein, die Gewinne rasant zu steigern. Daher scheint das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,1 eher niedrig zu sein. Und da die Gewinne im nächsten Jahr um satte 53 % steigen sollen, gibt es auch einen starken Treiber, der den Kurs in den kommenden Monaten und Jahren weiter steigen lassen sollte.

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Motley Fool UK hat Berkeley Group Holdings empfohlen.
Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und wurde am 12.10.2015 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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