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Die Volkswagen-Aktie ist um mehr als 23 % gefallen. Schnäppchen oder Falle?

Was ist passiert?

Die Aktie der Volkswagen AG (WKN:766400) ist am Montag um fast 20 % gefallen und stürzte am Dienstag sogar noch tiefer ins Minus. In diesem Jahr haben die Aktien mehr als 30 % ihres Wertes verloren:

VLKAY Chart

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

VLKAY data by YCharts

Warum?

US-Regulierungsbehörden haben aufgedeckt, dass für einige Volkswagen-Autos falsche Emissionswerte angegeben wurden. Das wäre schon schlimm genug, wenn dies aufgrund einer Fehlfunktion der Ausrüstung oder eines Design-Fehlers passiert wäre, aber die Wahrheit ist viel schlimmer.

Volkswagen gab zu, dass die Emissionssteuerungssoftware der betreffenden Diesel-Pkw so manipuliert war, dass die Emissionen nur kontrolliert wurden, während die Autos den Emissionsprüfungen unterzogen wurden. Beim normalen Fahren wurden die Emissionskontrollen jedoch ausgeschaltet. Dadurch erreichten die Fahrzeuge eine außerordentliche Kraftstoffeffizienz, während Sie tatsächlich 40 Mal so viele Emissionen als der getestete Wert in die Atmosphäre ausstießen.

Die betroffenen Autos sind Diesel-Pkw der Marken Volkswagen und Audi, welche zwischen 2009 und 2015 verkauft wurden. Es dürfte heute etwa eine halbe Million dieser Fahrzeuge auf den Straßen geben. Auf VW könnten Geldstrafen von bis zu 18 Milliarden US-Dollar (16,1 Milliarden Euro) zukommen. Und das beinhaltet weder die Kosten für das Beheben des Softwarefehlers der Autos beziehungsweise das Ersetzen der Fahrzeuge, was ebenfalls Milliarden kosten könnte, noch den Schaden, den die Marke VW und das Ansehen des Unternehmens genommen haben.

Ist es verwunderlich, dass Anleger die Aktie verkaufen?

Was sollte man tun?

Ich glaube, heute gibt es eigentlich gar nichts zu tun.

Es ist noch zu früh, um über den Verlauf der Situation zu entscheiden, denn es gibt zu viel, das wir einfach nicht wissen. Wir wissen nicht, ob es noch mehr schlechte Nachrichten geben wird, die der Aktie weiter zusetzen. Und weil die Aktie schon so weit gesunken ist, würde ich sie heute nicht verkaufen.

Die Geschichte aber sagt mir, dass die Aktie heute wahrscheinlich kein Schnäppchen ist. Es könnte noch viel schlimmer für VW und seine Aktien werden. Wenn etwa ein leitender Angestellter beteiligt ist oder gar entlassen wird, oder wenn es mehr kostet als erwartet, das Problem zu korrigieren, oder wenn es eine Hauptsammelklage gegen VW geben sollte – all das würde sich mit großer Wahrscheinlichkeit negativ auf den Aktienkurs auswirken.

Hier ist ein Diagramm der BP-Aktie unmittelbar nach der Ölpest durch die Explosion der Ölbohrinsel Deepwater Horizon. Achte darauf, dass es volle zwei Monate dauerte, bis der Aktienkurs nach der Katastrophe am 20. April seinen Tiefstand erreichte:

BP Chart

BP data by YCharts

Doch auch wenn ein Problem sich relativ kostengünstig beheben lässt, kann es die Aktie noch für Monate beeinflussen. Hier ist ein Diagramm der Toyota-Aktie nach der „unbeabsichtigten Beschleunigungs“-Krise Ende 2009 und Anfang 2010:

TM Chart

TM data by YCharts

Also kaufe ich heute VW noch nicht. Wenn du jedoch in Auto-Aktien investieren willst, kannst du BMW oder Daimler prüfen. Die beiden Unternehmen haben angegeben, mit den Manipulationen nichts zu tun zu haben, aber ihre Aktien haben dennoch 4 % ihres Wertes verloren und sind jetzt billiger zu haben.

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John Bromels besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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