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Warum die Aktien von Barrick Gold und Yamana Gold abgestürzt sind

Quelle: Uncle Kick-Kick, Wikimedia Commons

Möglicherweise wünschen sich keine Unternehmen so sehr, dass der Goldpreis wieder steigt wie Barrick Gold (WKN:870450) und Yamana Gold (WKN:357818). Die beiden Unternehmen sind bis über die Schultern verschuldet und straucheln wegen des niedrigen Goldpreises. Es ist keine Überraschung, dass die Aktien der beiden Unternehmen so stark auf Goldpreisänderungen reagieren.

Das im Hinterkopf sind die Aussichten für keines der beiden Unternehmen besonders rosig.

Mehr Pessimismus als Optimismus

Der Goldpreis hat ein neues Fünfjahrestief erreicht, aber Investitionsgelder denken, dass es noch weiteres Abwärtspotential gibt. Laut Barron’s waren Fondsmanager im Juli kollektiv auf der Seite der „Gold-Bären“. Das ist zum ersten Mal seit 2006 so, als die Commodities Futures and Trading Commission diese Daten noch überblickte. Manche — inklusive Goldman Sachs Analyst Jeffrey Currie — glauben, dass der Goldpreis bis Ende des Jahres unter die Marke von 1.000 US Dollar fallen wird.

Es gibt eine Reihe von Gründen für diesen Pessimismus. Zunächst erwarten die meisten Analysten, dass die Fed im September den Zinssatz wieder anhebt. Das macht Gold (dessen Absicherung Geld kostet) zu einem weniger attraktiven Investment. Den Effekt verstärken würde, dass die Zinsanhebung den Dollar wieder stärker machen würde und Gold damit teurer für ausländische Anleger.

Währenddessen waren alle Prognosen zu unkontrollierbarer Inflation (erinnerst du dich daran?) komplett falsch. Das führt dazu, dass Investoren nicht mehr so viel Angst vor sich abschwächenden Währungen haben wie zuvor. Auch das nimmt Gold zusätzlichen Glanz.

Aber es gibt einen weiteren Grund für den sinkenden Goldpreis, dem besondere Aufmerksamkeit gebührt: China.

Das Problem mit der China-Story

Gold-Bullen behaupten oft, dass die Nachfrage aus China den Goldpreis für Jahre nach oben treiben wird. Immerhin sollte die wachsende Wirtschaft des Landes zu wachsenden Einkommen und damit zu mehr Nachfrage nach Goldschmuck führen. Zusätzlich werden Investoren, die sich immer Sorgen um Inflation machen, Gold als Absicherung nutzen. Und Restriktionen im Immobilienmarkt bedeuten, dass Anleger immer auf der Suche nach anderen festen Anlagen sind, in die sie investieren können.

Aber dieses Argument hat nicht gezogen. Um zu verstehen warum, wirf nur einen Blick auf den chinesischen Aktienmarkt. Nachdem der CSI 300 Index von Februar bis Mitte Juni wie eine Rakete um 50 % nach oben geschossen ist, ist er seither wieder um 30 % gefallen. Investoren in China zeigen eine klare Herdenmentalität: Sie kaufen bei steigenden Preisen und verkaufen bei fallenden Preisen. Teil des Grundes sind wahrscheinlich die sogenannten Margin Calls, die Anleger zum Verkauf zwingen, wenn der Kurs eines Wertpapiers unter einen bestimmten Schwellenwert fällt.

Dasselbe trifft auf Gold zu. In der Tat kann der sogenannte Flash Crash des Edelmetalls im Juli auf eine plötzliche Flut von Verkäufern aus China zurückgeführt werden. Und bei einem Goldpreis von 40 % unter seinem Höchstwert sollten wir nicht darauf wetten, dass Chinesen viele Kauf-Ordern platzieren.

Das heißt, wenn du Barrick oder Yamana Aktien hältst, dann ist jetzt eine Chance auszusteigen, solange du noch kannst.

Buffett verkündete, den "Code geknackt zu haben"

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Dieser Artikel wurde von Benjamin Sinclair auf Englisch verfasst und wurde am 05.08.2014 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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