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Steig aus, solange du kannst, denn der Ölpreis könnte auf 30 USD fallen!

Foto: Lane Pearman. Cropped. Licence: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Der Ölpreis sinkt mal wieder. Zur Zeit (24.7.2015) wird Brent-Rohöl mit 55,06 USD pro Barrel gehandelt und liegt damit 6,30 USD über seinem Fünf-Jahres-Tief von 47,80 USD pro Barrel Anfang diesen Jahres.

Unglücklicherweise deuten die vergangenen Wochen darauf hin, dass der Brent-Preis in den nächsten Wochen weiter auf ein neues Fünf-Jahres-Tief gedrückt werden könnte. Viele Analysten sagen genau das voraus.

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Die Geschichte von Angebot und Nachfrage

Diese Woche halt die Weltbank ihre Vorhersage über den globalen Ölkonsum in den nächsten zwei Jahren nach unten korrigiert. Gleichzeitig hat Saudi Arabien angekündigt, dass ihre Produktion Rekordhöhen erreicht hat, obwohl sich die Preise im freien Fall befinden.

Die Produktion in den USA bleibt auf einem 40-Jahres-Hoch und obwohl Ölpreise fallen, bohren Schieferölproduzenten weiter und tragen damit zur Ölschwemme bei. Hinzu kommt auch noch, dass neues Öl aus dem Iran bald auf den Markt kommen könnte. Es wird geschätzt, dass Iran zusätzliche 1 Millionen Öl-Barrels pro Tag auf den Markt bringen könnte.

Es ist also mehr als klar, dass auf dem Ölmarkt ein Überangebot herrscht und der Ölpreis wird niedrig bleiben, bis das Angebot sinkt oder die Nachfrage dramatisch steigt.

Es geht nach unten

City-Analysten glauben, dass der Ölpreis um weitere 20 % sinken könnte, was auf 45 USD pro Barrel hinauslaufen würde. Andere Experten haben argumentiert, dass der Ölpreis auf 30 USD pro Barrel fallen müsse, damit ein signifikantes Angebotsvolumen vom Markt genommen wird.

Was auch passieren wird, man ist sich weitgehend einig, dass der Ölpreis auf 40 USD pro Barrel fallen wird, bevor er wieder steigen kann.

Nicht nur schlechte Nachrichten

Für Unternehmen, die nur Öl fördern und verarbeiten wie Genel Energy, Enquest, Tullow Oil und Premier Oil ist ein niedriger Ölpreis eine Katastrophe. Für große und integrierte Unternehmen wie BP, Shell, Total und ExxonMobil sind die niedrigen Preise kein großes Problem.

Während die Ölpreise fallen, steigen die Raffinationsgewinnspannen rasant und die durchschnittliche europäische Raffinerie hat fünffache Anstiege ihrer Gewinne in den letzten drei Monaten zu verzeichnen. Shell und BP haben beide vierfache Anstiege ihrer Raffineriegewinne verzeichnet.

Die Raffinerie-Sparte, die gewöhnlich immer eine untergeordnete Rolle für große Öl-Unternehmen gespielt hat, ist nun für den Großteil der Gewinne in der Branche verantwortlich. Raffineriegewinne waren für 80 % von Shells und 73 % von BPs Einkommen im ersten Quartal verantwortlich und damit 20 % höher als im letzten Jahr.

Die Bilanz

Mit einem Angebot, mit der die Nachfrage nicht mithalten kann, sieht es nicht so aus, als würde sich der Ölpreis in nächster Zeit erholen. Sollte die Nachfrage nicht bald steigen, wird Öl weiter sinken und viele Analysten sehen den Preis auf 40 USD pro Barrel oder sogar auf 30 USD pro Barrel fallen, bis der Markt sich wieder erholt. Es ist unvermeidbar, dass einige Unternehmen das nicht überstehen werden.

Längerfristig werden Ölpreise jedoch sicherlich wieder steigen, wenn das Angebot sich verringert und die Nachfrage weiter wächst. Der langfristige Investor muss sich um nichts sorgen.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool UK hat Tullow Oil empfohlen.

Dieser Artikel wurde von Rupert Hargreaves auf Englisch verfasst und am 24.7.2015 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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