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Wie LG und Google OLED TV zum Mainstream machen

Foto: The Motley Fool

Wenn es um die Zukunft von Fernsehern geht, haben die Leute von LG (WKN:570238) klar Stellung bezogen. Sie setzen auf organische LEDs oder OLEDS. Man kann sie dafür kaum schelten, denn OLEDS haben ihr eigenes Licht. OLED TVs haben lebhafte Farben, praktisch unendlichen Kontrast und werden von Kritikern gegenüber LCD-basierten Geräten als überlegen angesehen. Sie benötigen auch kein Hintergrundlicht, damit kann man sie unglaublich dünn, flexibel und – wie LG eindrucksvoll mit seinen Prototypen demonstrierte – sogar rollbar und transparent machen.

Manager von LG und Google nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung zum gemeinsamen Marketing. Foto: LG Display/LG Electronics.

Manager von LG und Google nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung zum gemeinsamen Marketing. Foto: LG Display/LG Electronics.

Das Unternehmen aus Südkorea hat Hunderte Millionen Dollar in die Forschung, Entwicklung und Herstellungskapazitäten für OLED TVs gesteckt. Dabei sind diese Anstrengungen nur der Anfang. Im April sagte Hans Sang-Beom, CEO von LG Display, gegenüber dem Wall Street Journal, dass LG Display seine zweite Fabrik bis Ende 2015 auf voller Kapazität hochfahren will. Zudem gibt es Pläne, eine dritte Fabrik zu errichten, um weitere Größenvorteile zu erlangen. Sobald die Fabriken fertig sind, werden sie LG dabei helfen, sein Ziel von mindestens 1,5 Millionen OLED TV-Geräten im kommenden Jahr zu erreichen. Damit wird das Ziel für 2015 von 600.000 Stück fast verdreifacht.

Google kommt hinzu

Aber 1,5 Millionen ist ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man dies mit den langfristigen Plänen von LG vergleicht. Ende letzten Monats hat die Korea Times berichtet, dass LG Electronics (NASDAQ Other:LGEAF) „darauf abzielt, 100 Millionen Kunden für seine Premium-TV-Geräte zu gewinnen, ohne jedoch einen Zeithorizont für dieses Ziel anzugeben.“

Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, hat sich LG mit Google (WKN:A110NH) verbündet. Beide Unternehmen hatten vor Kurzem bereits eine gemeinsame Marketingkampagne durchgeführt, die sich um OLED TVs dreht. Die Korean Times sagt, dass LG Electronics diese Partnerschaft nutzen will, um „die Aufmerksamkeit des Marktes gegenüber OLED-Geräten zu steigern.“

Als Teil dieser Kampagne wird LG das Werberepertoire von Google nutzen. Dies umfasst sowohl die Suche als auch die Videosharing-Seite YouTube. YouTube sollte sich in dieser Hinsicht als besonders wirksam erweisen, wenn man bedenkt, dass Google im letzten Quartal betonte, dass das Werbeformat TrueView die Nutzer eher im Verkaufskanal erreicht, als typische Werbung auf Google.com. Dies macht YouTube folglich zu einem idealen Werkzeug für Werbetreibende wie LG, um die Aufmerksamkeit des Marktes bereits in der frühen Lebenszyklusphase eines Produktes auf sich zu ziehen.

Allerdings scheint die Partnerschaft tiefer zu sein als nur das durchschnittliche Werbepaket. Die Korean Times schreibt, dass LG Electronics „unterschiedliche Geschäftsmodelle für seine OLED TVs anwenden will, indem es Synergien mit Googles innovativem Markenimage nutzt.“

“Google hilft den Händlern dabei, effizient mit ihren Kunden zu kommunizieren, indem sie Werbung und Marketing nutzen.” Sagte John Lee, Director von Google Korea. „Wir arbeiten weiter daran, um mit globalen Unternehmen wie LG zusammenzuarbeiten, um ihnen zu helfen, ihre Produkte über unsere digitale Plattform weltweit bekannt zu machen.

Da die Details über diese Partnerschaft rar sind, sollten Investoren diese im Auge behalten, um zu erkennen, wie LG versucht, seine sogenannten Synergieeffekte mit Google zu erreichen. Letztlich ist eine Sache klar, Google hilft LG dabei, seine enormen Erwartungen für seine vielversprechende OLED TV-Geräte zu erfüllen. Auf lange Sicht, wenn LG den Weg anführt und OLED-Geräte an Fahrt aufnehmen, könnten Investoren sowohl bei LG Display als auch bei LG Electronics 100 Millionen Gründe geben, sich zu freuen.

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The Motley Fool empfiehlt Google (A-Aktien) und Google (C-Aktien). The Motley Fool besitzt Aktien von Google (A-Aktien) und Google (C-Aktien).

Dieser Artikel wurde von Steve Symington auf Englisch verfasst und am 21.07.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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