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BlackBerry vs. Sierra Wireless im Kampf um das Internet der Dinge

Foto: The Motley Fool

In den vergangenen Jahren haben die klügsten Geldmanager leise ein paar Aktien aus einer wenig bekannten Ecke der Tech-Industrie gekauft. Laut Branchenquellen könnte diese Technologie größer als das iPhone, 3D-Druck und sogar der PC sein. Frühe Schätzungen sagen voraus, dass dieser aufstrebende Markt bald 2 Billionen USD wert ist.

Nun zahlt sich deren Wette aus. Manche dieser Unternehmen haben bereits umwerfende Gewinne verzeichnet und dies ist vielleicht nur der Anfang. Lass es mich erklären…

Wie man im zweiten Internetgoldrausch reich wird

Stell dir vor, du wachst am Morgen auf und deine Kaffeemaschine braut dir automatisch einen frischen Kaffee. Wenn du den letzten Tropfen Sahne aufbrauchst, bestellt dein Kühlschrank automatisch Ersatz. Dann, nachdem du in dein Auto steigst, zeigt dir dein Armaturenbrett eine Warnung an. Auf der Hauptstrecke gibt es einen Verkehrsstau. Dein Smartphone gibt dir eine alternative Route, die du fahren kannst. Dein Bürorechner ist bereits benachrichtigt und verschiebt das Treffen um 9 Uhr.

Diese Gedanken findest du vielleicht weit hergeholt. Tatsächlich erinnert es uns an das, was wir aus Science Fiction-Filmen kennen. Das Verrückte daran ist, dass diese Innovationen heute bereits möglich sind, dank des Internet der Dinge oder IoT.

Das IoT ist, ganz einfach ausgedrückt, die Verbindung von Menschen und Objekten mit dem Internet. Mehr als 99% aller Dinge sind gegenwärtig nicht mit dem Internet verbunden. Bald wird aber alles, was du nutzt, inklusive deines Autos, Fernsehers und Haushaltsgeräte, online sein.

Die Haushalte sind jedoch nur der Anfang. Das IoT könnte beispielsweise sensorgestützte Einkaufswagen ermöglichen, um das Einkaufserlebnis des Kunden in einem Laden zu verbessern und die Verkäufe zu steigern. Feuchtigkeitssensoren könnten Bewässerungssysteme steuern, um Wasser zu sparen. Ampeln könnten ferngesteuert werden, um den Energieverbrauch zu senken.

Kurz und knapp, die Anwendungen für Städte, Länder und Unternehmen sind unermesslich. John Chambers, CEO von Cisco, sagt bis 2020 voraus:

  • Der Markt für IoT-Produkte und –Dienste könnte die 2 Billionen USD-Marke knacken
  • Jede Minute könnten Daten mit einem Datenvolumen jedes bisher gedrehten Filmes um die Welt geschickt werden.
  • Das IoT könnte jedes Jahr 19 Billionen USD zu dem Bruttoinlandsprodukt beitragen.

Wenn dies für dich wie eine Gelegenheit klingt, dann muss ich zustimmen. Selbst, wenn das IoT nur einen Bruchteil des Hypes erreicht, sind die Unternehmen in einer guten Lage, ein Vermögen zu verdienen, die die Daten sammeln, speichern und analysieren.

Sierra Wireless Inc. (TSX:SW) (FRA:WRW) (ETR:WRW), ein aufstrebendes Unternehmen aus British Columbia, ist in der Position, genau dies zu tun. Sierra baut das Nervensystem des IoTs. Seine kabellosen Module erlauben normalen Gegenständen, sich mit dem Internet zu verbinden, und schaffen so das Netzwerk für alle Geräte, um miteinander zu „reden“.

BlackBerry Ltd. (TSX:BB) (NASDAQ:BBRY) (FRA:RI1) will auch seinen Anteil an dem neuen Goldrausch haben. Letztes Jahr kündigte CEO John Chen das Projekt Ion an. Dies ist eine Serie von Initiativen, die das Unternehmen ins Zentrum der IoT-Revolution rücken sollen.

“Es gibt fünf Milliarden Handgeräte auf der Welt, mit denen wir uns verbinden wollen. Aber es gibt 500 Milliarden Geräte da draußen“, schrieb Herr Chen letztes Jahr. „Dies stellt eine riesige Gelegenheit für eine Organisation dar, die die Erfahrung und Historie von QNX hat.“

500 Milliarden Geräte mit dem Internet zu verbinden, würde eine enorme Datenmenge generieren. Während Apple und Google daran gearbeitet haben, die Fakten und Zahlen zu sammeln, arbeitet BlackBerry daran, diese Daten zu etwas Nützlichem zusammenzufügen.

Das kluge Geld wettet auf das Internet der Dinge. Solltest du es auch tun?

Natürlich bin ich nicht die erste Person, die diese Chance entdeckt hat. Manche der klügsten Geldinvestoren haben still und leise Aktien von Unternehmen gekauft, die an vorderster Front des Booms stehen.

Laut den SEC-Veröffentlichungen hat der Milliardär und Technologieinvestor Chuck Royce einen 8,4 Millionen USD großen Anteil an Sierra Wireless erworben. Andere Hedgefondsmanager, inklusive Prem Watsa, Irving Kahn und Jeff Buick, vergrößerten ihre Anteile an BlackBerry im letzten Quartal. Was hat diese Geldexperten so überzeugt? Ich würde sagen, dass es nur eins bedeuten kann: Sie sehen eine lange Rally voraus.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Apple, Google (A Aktien) und Google (C Aktien).

Dieser Artikel wurde von Robert Baillieul auf Englisch verfasst und am 05.06.2015 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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