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Stratasys Aktie: MakerBot-CEO äußert sich zur Leistungsverbesserung

Quelle: Pixabay Nutzer metalurgiamontemar0

In den letzten zwei Quartalen hat Stratasys (NASDAQ:SSYS) (FRA:SCY) (ETR:SCY) Geschäftseinheit MakerBot die Erwartungen des Managements deutlich unterboten. Dies war so gravierend, dass das Unternehmen zwei Mal in Folge im Rahmen seiner Quartalsberichte seinen Firmenwert abschreiben musste.

Stratasys schrieb insgesamt 296 Millionen USD der 403 Millionen USD ab, die das Unternehmen für MakerBot Mitte 2013 bezahlt hatte. Das Management hatte deutlich zu viel für den Zukauf bezahlt, der die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte.

In dem folgenden Video interviewt der 3D-Druck-Spezialist Steve Heller den gegenwärtigen CEO von MakerBot Jonathan Jaglom über die Strategie der Geschäftseinheit, um die Leistung zu verbessern und in Zukunft neuen Shareholder-Value zu schaffen.

Das Transkript des Videos ist hier:

Anmerkung des Autors: Dieser Teil wurde vor dem ersten Quartalsbericht von Stratasys aufgenommen, der die zweite Abschreibung von MakerBot in Höhe von 194 Millionen USD enthielt.

Steve Heller: Lass uns das Thema wechseln. Die neusten Zahlen des vierten Quartals. Stratasys kündigte an, dass MakerBot seinen Firmenwert um 102 Millionen USD abschreiben wird.

Der Umsatz von MakerBot stieg um 7-8% im Vergleich zum Vorjahr und das vorangegangene Quartal lag es bei 80%. Das Wachstum kam also zum Stillstand. Es gab ein paar Probleme bei der Umsetzung.

Sie sind der CEO. Sie sind im Moment an der Spitze. Was ist die Strategie in Zukunft, um neuen Shareholder-Value aus der Investition von Stratasys in MakerBot zu schaffen?

Jonathan Jaglom: Sie haben ein paar angesprochen. Eine davon ist, zu überlegen, wie wir Synergien mit Stratasys herstellen können. Stratasys ist ein globales Unternehmen. Es hat auf der ganzen Welt Niederlassungen, viel mehr als MakerBot.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel in Asien. Wir haben heute 12 Büros in Asien. Wir haben heute fast 300 Beschäftigte in Asien. MakerBot hat dies nicht. Wenn wir also auf diese Infrastruktur zurückgreifen können und dies funktioniert, dann können wir unsere Zahlen dort vergrößern, glaube ich.

Auch hinsichtlich der Anwenderbasis. Wenn wir diese gemeinsam nutzen, also die Stratasysnutzer und die MakerBotnutzer, und einen klugen Weg finden, dies fruchtbar zu machen und unseren Kunden bessere oder zusätzliche Lösungen anbieten können, dann denke ich, dass all diese Dinge zum Tragen kommen und die Erwartungen erfüllen. Ich bin sehr gespannt darauf.

Heller: Gibt es bereits Systeme, die die Umsetzung für MakerBot verbessern können?

Jaglom: Systeme? Was meinen Sie?

Heller: Systeme ungefähr “Wie verbessern wir die Umsetzung?” Vielleicht Qualitätssicherung – Ich weiß, dass es da ein paar Probleme gab mit dem Smart Extruder und ähnliche Dinge. Ich frage mich, ob Sie mir da ein paar Einblicke gewähren können.

Jaglom: Ja, das ist ein weiteres großes Element in der Gleichung. Wir arbeiten in verschiedenen Bereichen eng zusammen mit Stratasys und arbeiten Hand in Hand, um uns zu verbessern oder Wissen in verschiedenen Bereichen nutzbar zu machen, um Produkte schneller und besser auf den Markt bringen zu können. Das passiert ebenfalls definitiv.

All diese Dinge zeigen jetzt Wirkung. Ich bin seit zehn Jahren bei Stratasys. Ich kenne Stratasys wirklich gut und ich freue mich, diese neuen Erfahrungen mit Stratasys zu machen, um MakerBot zu helfen.

MakerBot hat etwas ganz Einzigartiges an sich, etwas ganz Spezielles, was wir erhalten wollen. MakerBot hat Dinge getan, die noch nie zuvor bei Schreibtischgeräten getan wurden. Wir müssen dies bewahren. Wir wollen in das Ökosystem von Stratasys eintreten, aber wir wollen auch die DNS von MakerBot erhalten.

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The Motley Fool empfiehlt Stratasys. The Motley Fool hält Aktien von Stratasys.

Dieser Artikel wurde von Steve Heller auf Englisch verfasst und am 14.05.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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