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10 Milliarden Gründe, Netflix Inc. zu kaufen

Foto: Netflix

Netflix (NASDAQ:NFLX) (FRA:NFC) (ETR:NFC) bereitet sich auf die Veröffentlichung seines Quartalsberichts vor und hat Details bekannt gegeben, die viel Gutes ahnen lassen: Der führende Videoserviceanbieter hat im letzten Quartal 10 Milliarden Stunden Inhalt ausgeliefert.10218697936_1f6c9d47b6_z_large

Wir können diese Zahl zwar nicht in tatsächliche Mitgliederzahlen umrechnen und so den Umsatz bestimmen, aber es ist sicherlich ein starker Indikator dafür, dass die Nutzer Netflix in den ersten drei Monaten des Jahres die Treue hielten.

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Das ist auch kein Wunder. Netflix veröffentlichte im Februar die dritte Staffel von House of Cards. Im März folgte dann Unbreakable Kimmy Schmidt mit Tina Frey. Ein weiteres Seriendrama, Bloodline, schlug zwei Wochen später bei Netflix ein. Wenn du nun noch die extrem gehypte Premiere von Daredevil hinzurechnest, hast du das perfekte Rezept, um Zuschauer bei der Stange zu halten.

Was sagen uns die 10 Milliarden Sendestunden, außer dass eine Menge House of Cards angeschaut wurde? Wir können uns hier auf den CEO von Netflix Reed Hastings berufen, der prahlte, dass in den ersten drei Monaten von 2013 4 Milliarden Stunden Inhalt übertragen wurden. Netflix schaffte also in den letzten zwei Jahren eine Steigerung um 150%. Dies bedeutet allerdings nicht, dass seine Nutzerzahlen ebenso schnell gewachsen sind.

Netflix hatte im ersten Quartal 2013 36,3 Millionen Streamingkunden auf der ganzen Welt. Dieses Jahr startete es mit 57,4 Millionen Nutzern. Im Januar erwartete das Unternehmen, bis Ende März etwas mehr als 4 Millionen neue Streamingaccounts zu gewinnen. Mit anderen Worten, die Nutzung ist zwar innerhalb von zwei Jahren um 150% in die Höhe geschnellt, aber die Kundenbasis stiegt nur um 69% auf voraussichtlich 61,4 Millionen.

Das sind ziemlich eindrucksvolle Neuigkeiten. Es bedeutet nämlich, dass der durchschnittliche Netflixkunde deutlich mehr streamt als noch zuvor und damit das Angebot stärker nutzt. Ja, Netflix kam durch seine Preiserhöhung für neue Mitglieder um 1 USD im letzten Frühling ins Straucheln. Diesmal wird dies nicht passieren, da der Preis gegenwärtig bei 8,99 USD zementiert ist. Positiv hat sich die gesteigerte Produktion eigenen Inhaltes ausgewirkt. Letztes Jahr lief es nämlich nicht so gut, als es eine Lücke zwischen der zweiten Staffel von House of Cards und Orange is the new Black gab. Doch dieses Mal ist das Unternehmen dafür gut gerüstet, wenn wir uns die beliebten Serien anschauen, die in den letzten Wochen durch die Decke gegangen sind.

Die scheinbar unwichtige Bemerkung, dass zehn Milliarden Stunden Inhalt konsumiert wurden, ist äußerst bedeutungsvoll. Sie greift dem 15. April vor und zeigt eine Win-Win-Situation. Netflix hat entweder sein Ziel von 61,4 Millionen Nutzern übertroffen oder es wurde so anziehend, dass die Leute nicht mehr davon loskommen. Höchstwahrscheinlich wird es an beiden Fronten erfolgreich gewesen sein.

Es gibt unzählige Faktoren, die beeinflussen, wie sich die Sendezahlen im Umsatz und in der Rentabilität niederschlagen. Wir werden einfach warten müssen. Wenn jemand allerdings glaubt, dass Videofreunde langsam genug von Netflix haben, da HBO Now, Sling TV und andere Streamingplattformen auf den Markt kommen, wird er durch diesen Tweet eines besseren belehrt.

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The Motley Fool empfiehlt Netflix. The Motley Fool besitzt Netflix.

Dieser Artikel wurde von Rick Munarriz auf Englisch verfasst und am 07.04.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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