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Warum Apple “Nein” zu einem iPhone Mini sagen sollte

Wenn es etwas gibt, worauf man bei Apple (NASDAQ:AAPL) (FRA:APC) zählen kann, dann sind es Gerüchte. Es gibt genug Experten, die die berühmte „anonyme“ Quelle zitieren und behaupten, dass Apple gerade an dem nächsten großen Ding arbeitet. Aus der gleichen Gerüchteküche kommt ein Gerücht, dem zufolge das nächste große Ding gar nicht groß sein soll. Eigentlich bewegt es sich sogar in die entgegengesetzte Richtung – vorausgesetzt das Gerücht ist wahr. Apple soll ein kleineres und Low-End-Smartphone planen, was den Namen iPhone 6s Mini trägt.

Laut einem Analysten von Cowen und Company soll die Umsetzung so aussehen, dass Apple ein Modell baut, welches ein vier Zoll großes Display hat. Im Vergleich dazu hat das iPhone 6 und 6 Plus 4,7 bzw. 5,5 Zoll. Es gibt zahlreiche Leute, die die Vorstellung, dass Apple sich verkleinert, ablehnen, ganz zu schweigen von der Idee, dass Apple ein Smartphone am unteren Ende der Preisskala anbieten könnte. Für Fans des „i“ bleibt zu hoffen, dass die Neinsager in Bezug auf das iPhone 6s Mini recht behalten, denn aktuelle Zahlen beweisen, dass kleiner nicht besser ist.

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Was wir an Weihnachten gelernt haben

Zu Weihnachten wurden Mobilgeräte verkauft wie warme Semmeln. Angeführt wurde dies, laut einem aktuellen Bericht, von Apples neuem iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Die Vorweihnachtswoche war für die Gerätehersteller ein Boom und Apple konnte sich in dieser Zeit einen Anteil von 51,3% bei den Aktivierungen von Smartgeräten abschneiden.

Samsung hatte zufällig ein Smartphone für Einsteiger mit kleinem Display auf den Markt gebracht. Der Konzern schaffte es jedoch nur auf 17,7% aller Aktivierungen während der Weihnachtszeit. Weit abgeschlagen hinter Apple und Samsung brachte es Microsoft (NASDAQ:MSFT) (FRA:MSF) mit seinen Geräten, die es durch die Übernahme von Nokia erlangt hatte, auf 5,8%. Dies ist eine respektable Leistung des Außenseiters.

Aufgrund seines neuen Smartphones und den Problemen, mit denen sich Samsung kürzlich herumschlagen musste, sind die Verkaufszahlen von Apple nicht überraschend. Ein kleiner Schock war allerdings, dass das iPhone 6 Plus die Verkaufszahlen angeführt und für ein brillantes Ergebnis gesorgt hat. Dies sollte Apple bei seiner Entscheidung berücksichtigen, Samsung und Microsoft in den Markt für kleinere Geräte zu folgen. Das 5,5-Zoll-Display war ein Verkaufsschlager bei den Weihnachtseinkäufern und die Phablet-Nische hat beim jährlichen Wachstum spielend andere Geräte ausgestochen, wenn man sich das jährliche Wachstum ansieht.

Der Kunde hat gesprochen: Größer ist besser

Eine Untersuchung des IDCs hat schon lange das Wachstum von Phablets vorhergesagt, da Nutzer ihre Smartphones immer mehr für technische Dinge nutzen. Dieses Jahr wird erwartet, dass 100 Millionen Phablets, also Smartphones mit Bildschirmdiagonalen zwischen 5,5 und 7 Zoll, mehr als Tablets verkauft werden. Dies führt uns wieder zurück zu den Weihnachtsverkäufen und den Gerüchten, dass Apple zu einem kleineren Smartphone zurückkehrt.

Die Telefone mittlerer Größe haben die Verkäufe mit 64% angeführt, aber das sind weniger als die 65% vom Vorjahr. Die Verkaufszahlen von kleinen Smartphones sind noch weiter gesunken und haben nun nur noch 2% Marktanteil, im Vergleich zu 3% aus dem Jahr zuvor. Die Verkäufe von Tablets mussten ebenfalls kräftig einstecken, sie fielen von 29% auf 22%. Es ist deutlich, dass die Kunden lieber zum Phablets greifen.

In der Vorweihnachtswoche des Jahres 2013 haben sich nur 4% der Käufer für ein Phablet entschieden. Und letztes Weihnachten? Überragende 13% aller Aktivierungen – mehr als drei Mal so viele wie letztes Jahr – waren Phablets. Und dieses rasante Wachstum soll weiter anhalten.

Samsung zu folgen und den Markt für ein kleineres Smartphone mit dem iPhone 6s Mini zu betreten wird nicht geschehen. Die Wachstumschancen liegen deutlich bei den größeren Geräten. Apple hat mit seinem neuen großformatigen Smartphone zwei Schritte nach vorn getan und es ist nicht sinnvoll mit einem iPhone 6s Mini einen Schritt zurückzumachen.

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The Motley Fool empfiehlt Apple. The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und Microsoft.

Dieser Artikel wurde von Tim Brugger auf Englisch verfasst und wurde am 09.01.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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