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2014 haben Teenies Facebook immer mehr den Rücken gekehrt…irgendwie

Quelle: Flickr Nutzer Mike Mozart.

Im dritten Quartal 2012 hat der damalige Finanzvorstand von Facebook (NASDAQ:FB) (ETR:FB2A) David Ebersmann festgestellt, dass das Unternehmen einen Rückgang der jugendlichen Nutzer des sozialen Netzwerks verzeichnet. Als dies an die Öffentlichkeit kam, löste es eine Welle der Panik unter den Anlegern aus, da Werbetreibende dem jugendlichen Publikum zu Füßen liegen.

Im Zeitraum von Anfang 2011 bis Januar 2014 hat die Anzahl der Facebook Nutzer in den USA im Alter von 13 bis 17 um mehr als 25 % abgenommen, so iStrategyLabs. Nach den neuesten Umfragen von Frank N Magid Associates nimmt dieser Trend weiter zu. So sind es heute nur noch 88 % der amerikanischen Teenies, die Facebook nutzen. 2013 waren es noch 94 %.

Jugendliche haben Facebook’s Ökosystem jedoch nicht vollends den Rücken gekehrt. Die 88 % selbst berichteter Teenie Nutzer ist größer, wenn wir all jene Angebote miteinbeziehen, die an dem Internetgiganten noch dranhängen.

Warte, du bist nicht bei Facebook?

Ein Problem der letzten Umfrage ist, dass all jene Konten der Nutzer nicht berücksichtigt wurden, die sich nur einen Facebook Account anlegen, um die Vorteile andere Angebote zu nutzen, wie z.B. des Messengers oder der Gruppen. In der Regel sind Teenies echt abgeturnt davon, von Facebook mit Informationen zugeballert zu werden. Und dennoch nutzen Sie das soziale Netzwerk, um Bekanntschaften ausfindig zu machen oder neue Kontakte via Messenger zu schließen. Denn ist es nicht ein bisschen komisch, nach der Telefonnummer zu fragen?

Vierzig Prozent der befragten Teenies sagten, sie bevorzugten den Messenger von Facebook. Somit hängt das soziale Netzwerk sogar Apple’s iMessage und Google’s Hangouts ab. Weitere 9 % bevorzugen WhatsApp, welches Facebook im letzten Jahr aufgekauft hat. Dies verschafft dem Giganten fast die Hälfte des Messaging Marktes unter Jugendlichen.

Also wird Facebook noch immer von Teenies weltweit genutzt. Und auch wenn sie keine Informationen der Newsfeeds „liken“, so stellen Sie Facebook immernoch genügend Daten zur Verfügung, die der Internetgigant locker zu Geld machen kann, unter all den Konstellationen der Apps. Facebook ist also noch immer im Besitz des sozialen Netzwerks, welches bei Jugendlichen am besten ankommt.

Alle coolen Kids sind auf Instagram

Piper Jaffray hat uns mit seiner letzten halbjährlichen Ausgabe der „Bilanz für Jugendliche“ gezeigt, dass 76 % der Teenies in den USA bestätigten, Facebooks Foto und Video-Sharing Service Instagram zu nutzen. Das ist mehr als jedes andere soziale Netzwerk.

Instagram ist attraktiv für Jugendliche, da der Service noch nicht omnipräsent ist — z.B. nutzen es ihre Eltern nicht — und es gibt weniger Müll in den Feeds der Nutzer. Es gibt keine zu Tode langweilenden Nachrichtenelemente, und ein Bild zu „liken“ hat nicht zur Folge, dass es in allen Feeds deiner Follower angezeigt wird. Alles in allem hat Instagram qualitätsmäßig wertvollere Feeds an Bildern zu bieten als Facebook.

Vielleicht ist das der Grund, weshalb Facebook Schwierigkeiten damit hat, Instagram zu monetarisieren. Qualität und Relevanz sind wichtig für die Beliebtheit. Werbung miteinzubeziehen, ohne dem Nutzer damit auf die Pelle zu rücken ist ein Drahtseilakt, macht ein Angebot aber auch attraktiv. Aber das Unternehmen macht Fortschritte, mit seinen kürzlich eingeführten Werbespots.

Diejenigen, die nochmal davon gekommen sind

Es ist ein bisschen länger als ein Jahr her, als Facebook versuchte, sich die Foto Messaging App Snapchat für satte 3 Milliarden Dollar unter den Nagel zu reißen. Seitdem ist Snapchat’s Beliebtheitsstatus unter den Teenies durch die Decke geschossen. Facebook’s Firmenboss Mark Zuckerberg wird sich wohl grün und blau ärgern, den Gründern nicht mehr Geld angeboten zu haben, nachdem der Wert des Unternehmens in der Zwischenzeit auf 10 Milliarden Dollar geschätzt wurde.

Eine Untersuchung von Frank N. Magid hat ergeben, dass 18 % der dort angemeldeten Teenies Snapchat auch als ihre bevorzugte Messaging App nutzen. Und noch mehr nutzen sie diese, um sich mit ihren Freunden über ihre täglichen Aktivitäten in einem privaten Rahmen auszutauschen. Snapchat regt Nutzer dazu an, noch viel mehr Inhalte als auf anderen sozialen Netzwerken zu „posten“, da diese „Snaps“ nach einer bestimmten Zeit ablaufen.

Während Snapchat Facebook durch die Lappen gegangen ist, so weist dies auf Zuckerbergs Riecher für das nächste große Geschäft hin. Viele sind der Meinung, 3 Milliarden Dollar wären viel zu viel für Snapchat gewesen. Und noch mehr glauben, 1 Milliarde Dollar für Instagram waren ebenso zu viel, genauso wie es zu viel für Facebook war, 19 Milliarden Dollar für WhatsApp auszugeben.

Zuckerberg hat mit einer beeindruckenden Liste an Deals gezeigt, dass er einen guten Riecher dafür hat, welches Geschäft das Potential hat, die Eine Milliarde Nutzer Grenze zu knacken. Ich bin zuversichtlich, dass er auch weiterhin Geschäfte ausfindig machen oder selbst auf die Beine stellen kann, die das Potential haben, ein Massenpublikum zu erreichen.

Die Herausforderung für das Unternehmen besteht darin, mit all seinen Nutzern Geld zu machen, ganz gleich welche App sie nutzen. Aber Facebook’s bisherige Bilanz kann sich in dieser Hinsicht durchaus sehen lassen.

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The Motley Fool empfiehlt Apple, Facebook, Google (A Shares) und Google (C Shares). The Motley Fool besitzt Aktien von Apple, Facebook, Google (A Shares) und Google (C Shares).

Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 10.1.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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