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3 Gründe, weshalb Apple eine Top-Dividenden-Aktie ist

Foto: The Motley Fool.

In all dem Aufruhr um die neuen iPhone-Modelle und die neue Smartwatch geht eine wenig wahrgenommene Tatsache ein wenig unter: Apple (NASDAQ: AAPL)(FRA: APC) ist eine großartige Anlage für Income Investoren.  Und während die Apple-Fans und Investoren die Firma vor allem als Growth Investment betrachten und auf das nächste große Ereignis warten, ist die große Geschichte, dass Apple, seit Tim Cook das Ruder übernommen hat, eine wesentlich Aktionärs-freundlichere Politik betreibt als zuvor. Hier sind drei Gründe, warum Apple tatsächlich eine Top-Dividenden-Aktie ist.

Apple sitzt auf einer riesigen Menge Bargeld

Apples großer, 164 Milliarden US-Dollar schwerer Bargeldstapel ist der Stoff, aus dem Legenden sind. Zur Einordnung: Der derzeitige Marktwert von Apple liegt bei 600 Milliarden US-Dollar – das bedeutet, dass 27% des Wertes aus Bargeld bestehen. Daraus ergeben sich mehrere Optionen: Das Unternehmen könnte das Geld in Forschung und Entwicklung stecken und weitere neue und verbesserte Produkte auf den Markt bringen. Apple könnte andere Firmen erwerben und so seine Bilanz erweitern (wie gerade im Falle der Beats-Akquisition geschehen). Oder das Unternehmen könnte seinen Aktionären einiges von ihrem Geld zurückgeben, entweder durch eine Erhöhung der Dividende oder durch Aktienrückkäufe (später mehr dazu).

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Es gibt jedoch ein kleines Problem auf dem Weg dorthin: Die Repatriation Tax – die Steuern, die Apple zahlen müsste, wenn das Unternehmen das Geld in die USA transferieren würde. Apple macht einen guten Anteil seiner Gewinne außerhalb der USA, in vielen Fällen ein buchhalterischer Weg, die hohen marginalen Steuersätze in den USA zu vermeiden. Apple müsste jedoch Steuern auf all das Geld bezahlen, welches das Unternehmen wieder in die USA einführt. (Um genauer zu sein: Es ist nicht die Frage, wo das Geld sich physisch befindet, sondern die Frage, wo die Profite verbucht werden. Das „Zurückbringen“ ist nur ein symbolischer Begriff.) Und während die Investoren von Apple das Geld lieber in den USA sehen würden, sollten sie vielleicht eher einen Blick darauf werfen, dass Apple das Geld weiterhin dafür verwendet, den Unternehmenswert zu erhöhen.

Das Dividendenwachstum ist beeindruckend, die Aktienrückkäufe aber sind besser

Reine Income-Investoren sollten nach Unternehmen suchen, die eine lange Geschichte steigender Dividenden nachweisen. Und obwohl Apple ein Newcomer ist, was Dividendenzahlungen angeht – Tim Cook führte diese schnell wieder ein, nachdem er als CEO Nachfolger von Steve Jobs wurde – hat das Unternehmen in dieser kurzen Zeit eine signifikante Serie von Dividendenerhöhungen hingelegt: Nach der Wiedereinführung der Dividende vor zwei Jahren, die einmal im Quartal gezahlt wird, betrug diese zuerst (nach Verrechnung des Aktiensplits vom Anfang des Jahres) 0,38 US-Dollar pro Aktie und ist nun auf 0,47 US-Dollar pro Aktie gestiegen  — eine jährliche Wachstumsrate von 11,4%.

Doch das ist noch nicht der am meisten beeindruckende Teil der neuen Verteilung der finanziellen Ressourcen in den letzten zwei Jahren. Auf der Abbildung unten werden die Verhältnisse deutlich.

Apple Dividend vs Share Repurchases chart

Quelle: Apples 10-K-Formulare. Alle Werte in Millionen. Linke Y-Achse: US-Dollar Rechte Y-Achse: Zahl der im Umlauf befindliche Aktien.

Apple hat in den letzten beiden Jahren tief in die Tasche gegriffen und für mehr als 50 Milliarden US-Dollar eigene Aktien zurückgekauft. Dadurch wurden die im Umlauf befindlichen Aktien  – in Bezug auf eine Aktiensplit-bereinigte Basis – um beinahe 8.5% reduziert, wobei die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Aktien von 6,6 Milliarden auf 6 Milliarden gefallen ist.

Das Beste: China sollte bald bedeutend stärker online gehen

Das pessimistische Argument gegen Apple ist, dass der Umsatz immer langsamer wächst. Und das ist auf eine gewisse Art richtig. Innerhalb der letzten vier Quartale produzierte Apple 178 Milliarden US-Dollar Umsatz, das sind 5,1% Zuwachs gegenüber den vorangehenden vier Quartalen. Und während 5,1% noch immer eine bewundernswerte Wachstumsrate ist, liegt ein Wachstum von 40%, an das sich Apple-Investoren über die letzten Jahre gewöhnt hatten, sehr weit weg. Doch das Unternehmen kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass China die nächste große Chance für schnelles Wachstum sein wird.

Nachdem Apple endlich Verträge mit jeder der drei größten chinesischen Telefongesellschaften —  China Unicom, China Mobile und China Telecom — geschlossen hat, hofft das Unternehmen, schnell Vorteile aus dem rapiden Wachstum der 3G- und 4G-Netze zu ziehen. Die Einführung des iPhone 6 Plus bedeutet, dass Apple nun sein erstes Phablet anbietet – ein Angebot, dass in der Region Asien-Pazifik auf besonders große Nachfrage trifft. Wir sollten bald eine höhere Bedeutung des Wachstums in China in Apples Bilanz finden können.

Finale Gedanken

Anteilseigner begreifen Apple noch immer vor allem als Wachstums-Aktie, und mit Recht. Nichtsdestotrotz übersehen viele die Dividenden-Option, die das Unternehmen bietet. Das Erbe von Tim Cook ist die Neuausrichtung des Unternehmens, das so zu einer anlegerfreundlicheren Institution wird. Wir werden wahrscheinlich zusehen können, wie Apple weiterhin seine Aktionäre bereichert, indem es seine Dividende erhöht und gleichzeitig durch ein aggressives Aktienaufkaufprogramm die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien verringert.

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Dieser Artikel wurde von Jamal Carnette auf Englisch verfasst und wurde am 2.10.2014 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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