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Aktien von Facebook: 3 Gründe nicht zu verkaufen, nachdem die Aktie in einem Jahr 85 % zugelegt hat

Als Facebook (ETR: FB2A) 2012 an die Börse ging, wurde nur darüber geredet, dass das Unternehmen überbewertet sei. Aber, die Aktien haben den Kurs der Erstnotierung von US$ 38 seitdem weit hinter sich gelassen. Allein im letzten Jahr stieg der Kurs um 85 %.

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Nachdem die Aktien so viel teurer geworden sind, könnten sich einige Anleger fragen, ob die Bewertung nicht außer Kontrolle geraten ist. Schließlich wird die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 80 gehandelt. Wenn man sich allerdings das zugrunde liegende Geschäftsmodell des Unternehmens ansieht, entdeckt man drei Gründe, warum es noch nicht an der Zeit ist, diese schnell steigende Aktie zu verkaufen.

Der größte Katalysator für Facebook
Der größte Treiber für den Höhenflug von Facebooks Umsätzen, seitdem Facebook an die Börse ging, ist der Wechsel auf Mobilgeräte.

 

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Quelle: Facebook Quartalsberichte.

 

Aufgrund der starken Zunahme von Smartphones und des Bemühens eine ansprechende App zu entwickeln, benutzen die Facebook-Mitglieder die Plattform nicht nur häufiger, sie beteiligen sich auch stärker am mobilen Newsfeed als auf dem Desktop. Das bedeutet, dass Facebooks Wechsel in die mobile Welt Treiber für ein riesiges Umsatzwachstum des Unternehmens ist.

Die Anwender sind in Scharen auf mobilen Zugang umgestiegen. Es ist sogar so, dass 399 Millionen der 1,32 Milliarden monatlich aktiven Nutzer (monthly active users = MAU) als ausschließliche Mobilnutzer eingestuft werden. Im gleichen Monat des Vorjahres waren es 219 Millionen reine Mobilnutzer.

Der Wechsel des Unternehmens zu Mobilgeräten gehört zu den wichtigsten Katalysatoren, die es dem sozialen Netzwerk ermöglichen, Wachstumsraten wie bspw. der Anstieg der Umsätze um 67 % binnen eines Jahres bei Werbeanzeigen zu erreichen. Und, es bleiben noch Chancen: 38 % der Facebook Umsätze stammen immer noch von Desktops.

Die Rentabilität schießt in die Höhe
Während Vermarkter versuchen, aus der zunehmenden Zeit, die Nutzer mit Mobilgeräten verbringen, Kapital zu schlagen, werden Facebook und sein fesselnder Newsfeed die erste Adresse sein, wenn es darum geht, Mobilnutzer zu erreichen. Eine stärkere Nachfrage führt natürlich dazu, dass Facebook mehr Macht bei der Preisgestaltung bekommt. Und mehr Macht in der Preisgestaltung führt wiederum zu einer höheren Rentabilität. Die Kombination dieser wachsenden Nachfrage nach Werbung bei Facebook mit dem skalierbaren Geschäftsmodell des sozialen Netzwerks führt daher dazu, dass die Rentabilität förmlich explodiert.

Schau dir nur Facebooks Trend beim Wachstum des operativen Ergebnisses von einem Jahr zum nächsten an.

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Quelle: Facebook Quartalsberichte.

 

Diese vierteljährlichen Wachstumsraten beim operativen Ergebnis haben das Wachstum der Umsätze fünf Quartale in Folge hinter sich gelassen, da die Margen ständig wachsen.

Facebook ist also nicht nur eine Firma mit schnell wachsendem Umsatz. Facebook wird auch sehr schnell hoch profitabel. Bedenke, dass Facebooks Nettoeinkommen (nicht GAAP entsprechend) für das 2. Quartal US$ 1,09 Milliarden war, im gleichen Quartal des Vorjahres nur US$ 488 Millionen.

Facebooks wirtschaftlicher Burggraben ist monströs
Investoren wollen, dass die Unternehmen in ihrem Portfolio nachhaltige Besonderheiten aufweisen. Wie es der größte Investor der Welt, Warren Buffett, schon sagte: „Eine Investition sollte einen wirtschaftlichen Burggraben haben, oder eine Barriere, welche die Gewinne eines Unternehmens vor neuen Marktteilnehmern schützt“. Je breiter und tiefer dieser Burggraben ist, umso besser.

Was ist Facebooks Burggraben? Sein Netzwerk von heute täglich 829 Millionen aktiven Nutzern und monatlich 1,32 Milliarden aktiven Nutzern. Kein anderes soziales Netz kommt auch nur in die Nähe dieser Größe – insbesondere dann nicht, wenn man die täglich aktiven Nutzer zählt.

Dieser Netzwerkeffekt ist ein starker Wettbewerbsvorteil für Facebook. Er bedeutet, dass sich Internetnutzer in den USA oder Europa bei Facebook einloggen können und sicher sein können, dass eine Handvoll ihrer Freunde und Familienmitglieder aktive Nutzer sind. Jeder zusätzliche Nutzer macht die Facebook-Plattform noch wertvoller.

Alles zusammen betrachtet, ist das Geschäftsmodell außergewöhnlich und seine Leistung verblüffend. Auch mit dem 80fachen seiner Erträge ist der Zeitpunkt für den Verkauf der Aktien noch nicht gekommen.

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The Motley Fool empfiehlt Apple und Facebook. The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und Facebook.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und wurde am 29.8.2014 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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