The Motley Fool

Das Wertpapierdepot der flatex

Was mir gefällt

  • preiswerte Konditionen für den Wertpapierhandel
  • sehr umfangreiches Angebot an ETF-Sparplänen, teilweise kostenfrei

Die Bank

flatex ist seit 2006 als Onlinebroker aktiv. Die Frankfurter haben rund 220.000 Kunden und bieten normale Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Fonds, Optionsscheine und Zertifikate sowie CFDs an.

Das Wertpapierdepot

flatex bietet ausschließlich Wertpapierdepots ohne Beratung an. Eine Aktienorder im Onlinebanking über eine außerbörsliche Handelsplattform kostet pauschal 5,90 Euro zzgl. Börsengebühren, unabhängig vom Ordervolumen. Für börsliche Orders in Anlagezertifikaten und Hebelprodukten mit einem Orderwert ab 1.000 Euro werden pauschal 15,90 Euro berechnet.

Darüber hinaus gibt es neun internationale Börsen (Europa und USA) im Angebot, bei denen teilweise bereits ab 15,90 Euro pauschal gehandelt werden kann.

flatex berechnet seit März 2020 eine Depotgebühr in Höhe von 0,1 % pro Jahr. Die Einrichtung oder Streichung von Limits ist kostenfrei. Ein Wechsel der Lagerstelle schlägt mit 5,90 Euro zu Buche. Alle anderen Standardleistungen sind kostenlos.

flatex bietet den außerbörslichen Handel über mehrere Partner an. Der Handel mit gängigen Wertpapieren wie etwa DAX-Titel oder US-Standardwerte kann sehr gut dort erfolgen.

Neben dem klassischen Onlinebanking stellt flatex auch eine Handelssoftware mit dem Namen flatex trader 2.0 zur Verfügung, die mehr Funktionen wie zum Beispiel ein Charttool bietet.

Das Onlinebanking (von Christoph Gössel)

Das Onlinebanking ist schlicht und simpel gehalten, wobei alle wichtigen Funktionen und Services enthalten sind. Das Design könnte jedoch etwas intuitiver sein. flatex bietet keine eigenen Portfolioanalysetools, jedoch gibt es die Möglichkeit, die Portfoliozusammensetzung mit allen wichtigen Daten als Excel-Datei zu exportieren.

ETFs und amerikanische Aktien

flatex bietet einen direkten Zugang zu den amerikanischen Börsen NYSE und NASDAQ. Eine Order wird mit 15,90 Euro plus Börsengebühren berechnet. Somit ist eine genaue Berechnung der Provision im Vorfeld nicht möglich.

Es gibt Währungskonten in US-Dollar, Schweizer Franken und Britischem Pfund. Die Kontoführung ist kostenlos.

Wer in ETFs anlegen möchte, kann über flatex alle in Deutschland zugelassenen Fonds kaufen. Das ETF-Sparplanangebot besteht aus über 750 Fonds. Die Ausführung einer ETF-Sparrate (mindestens 50 Euro) kostet 1,50 Euro pauschal. Mehr als 350 ETFs werden im Sparplan sogar kostenfrei angeboten.

Der Service (von Christoph Gössel)

In meiner Zeit bei flatex habe ich mit dem Service keinerlei Probleme gehabt. Wichtige Dokumente, wie etwa Steuerbescheinigungen, stehen rechtzeitig parat. Eine kleinere Info-Anfrage, die ich einmal hatte, wurde am Telefon schnell und kompetent beantwortet.

Das Foolishe Fazit

Von den Transaktionskosten her liegt flatex ganz vorne, damit kann kein anderer deutscher Broker mithalten. Für Foolishe Anleger, die Möglichkeiten zum günstigen Handeln suchen, ist flatex erste Wahl. Wer jedoch „richtig“ Foolish anlegt – mit wenig Handel und langer Haltedauer – sollte in Anbetracht der Depotgebühren nach anderen Brokern Ausschau halten.

Und noch etwas hat flatex nahezu exklusiv: Die Frankfurter berechnen Negativzinsen. Für Guthaben auf dem Cash-Konto muss der Kunde 0,5 % bezahlen.


von Peter Roegner und Christoph Gössel