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Schritt 12: Zahle zurück

Alleine die Tatsache, dass du diesen Satz liest, sagt uns einiges über deinen Charakter.

Ganz klar, du schmachtest nach Wissen, da du aktiv nach Informationen suchst deine Fähigkeiten zu verbessern mit Geld umzugehen und die Erträge deines Portfolios zu steigern. Nachdem du in dieser Serie über die 13 Schritte so weit gekommen bist, hast du die notwendigen Fähigkeiten wahrscheinlich erworben, um in Finanzfragen den Stier bei den Hörnern zu packen und die Führung zu übernehmen. Du hast keine Probleme eine gute Flasche Wein auszuwählen, achtest darauf den Blinker zu setzen und siehst überdurchschnittlich gut aus.

Okay, die letzten drei Punkte sind nur Vermutungen. Dennoch, wir schätzen dich sehr, Fool. Und wir glauben, dass die Welt ein klein wenig besser geworden ist, nachdem du etwas mehr Foolish geworden bist.

Haben wir dir jetzt genug Honig ums Maul geschmiert? Wir hoffen es, denn bevor wir zum großen Finale dieser Magna Carta der Fools kommen, möchten wir dich um einen Gefallen bitten. Was hältst du davon, es zurück zu zahlen?

Leg dein Scheckbuch beiseite
Die Art von “Zahlung” über die wir reden, ist viel kostbarer als weitere Nullen auf einen Scheck zu schreiben oder deine kaum gebrauchten Küchenutensilien für wohltätige Zwecke zu spenden. Wir reden davon, dass du etwas von deinem kostbarsten Gut weitergibst: Wissen.

Sofern wir unsere Arbeit richtig gemacht haben (Daumen sind gedrückt), bist du jetzt auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Jetzt kannst du anderen helfen, das gleiche Ziel zu erreichen, indem du die wichtigsten Lektionen über Geld weitergibst. Es ist kinderleicht, einfach den E-Mail Link unten anklicken und diese Seite (oder jede andere der 12 Seiten in dieser Serie) an einige Freunde oder geliebte Menschen schicken.

Wenn jeder von uns sein Wissen weitergibt – die Lektionen über Geld, die wir, auch über persönliche Rückschläge, gelernt haben – verbessern wir die finanzielle Situation von jemandem, den wir lieben und der uns nahesteht. Aber das Geben endet nicht bei einer Person.

Die Idee des Zurückzahlens ist wie ein Kettenbrief nur ohne die absurden Versprechungen, ohne die zahllosen Ausrufezeichen und die dramatischen Drohungen über das Schicksal derjenigen, die sich nicht an die Regeln des Kettenbriefs halten. Wenn nur zwei Leute von denjenigen, denen du erzählt hast, wie wichtig es ist, seine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen, es zwei anderen Leuten erzählen, wird nach 27 Stufen jeder in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Weg sein ein erfolgreicher Investor zu werden. Nach 33 Stufen haben wir jeden auf der Welt erreicht.

Und alles nur, weil du völlig selbstlos Foolishness zurückgezahlt hast.

Weitere Wege, wie du Foolishness zurückzahlen kannst
Wenn du mehr geben kannst, denke darüber nach einem Freund mit seinem Finanzplan zu helfen, einem Youngster in deinem Leben ein paar Grundlagen der Finanzmathematik beizubringen, oder deinen Eltern ihre wichtigsten Papiere in Ordnung zu bringen.

Du musst nicht selbst auf all diese Ideen kommen. Frag einfach ein paar würdige Personen, wie du ihnen helfen kannst ihre Geldsorgen zu lindern:

  • Vielleicht ist einem Kollegen bewusst, dass er seine Sparziele nicht erreicht, wenn er die Rendite seines Portfolios nicht erhöht, ist aber skeptisch bezüglich Aktien. Teile das Wissen aus Schritt 8, dass Aktien zwar starke jährliche Kursschwankungen haben können, Investoren mit einem langfristigen Anlagehorizont in der Vergangenheit aber immer gut abgeschnitten haben.
  • Wenn deine Nachbarin dich nach einem heißen Aktientipp fragt, zeige ihr stattdessen wie einfach man großartige Unternehmen finden kann.
  • Du hast einen Freund, der auf die Überholspur möchte? Zeige ihm was du in Schritt 4 gelernt hast.

Natürlich führt das zu der wichtigen Frage…

Was hast du davon?
Abgesehen von dem tollen Gefühl und einigen Kellen guten Karmas, sehr viel. Wer etwas gibt, erhält etwas zurück.

Es gibt drei Gründe, warum sich deine Großzügigkeit für deine Seele, deinen Geldbeutel und die Welt auszahlt.

  1. Es macht dich klüger. Als erstes garantieren wir dir, dass es dich das Teilen des erworbenen Wissens klüger macht. Lern-Studien haben gezeigt, dass wir 10% dessen was wir lernen durch Zuhören lernen, 20% durch aktives Handeln (Notizen machen, aktiv am Lernprozess teilnehmen) und sagenhafte 70% von dem, was im Langzeitgedächtnis verankert wird, lernen wir, indem wir anderen beibringen was wir wissen.
  2. Es macht dich glücklicher. Laut Professor Timothy Kasser vom amerikanischen Knox College, sind großzügige Menschenglücklicher (und gesünder) als die im Materialismus stecken gebliebenen. Es stimmt, psychologisch gesehen bekommen wir Auftrieb davon, anderen zu helfen. Eine Studie der Universität Oregon fand heraus, dass das Geben Hirnbereiche stimuliert, die uns sagen, dass unsere Grundbedürfnisse befriedigt sind (die Grundlage für Erfolg gemäß Abraham Maslow, des Vaters der Bedürfnishierarchie) und es sicher ist unsere Verteidigungsinstinkte als Jäger und Sammler herunterschrauben. Du musst für gute Stimmung keinen Scheck ausstellen. Schon einfach nur unsere Zeit zur Verfügung zu stellen und unsere Fähigkeiten für eine gute Sache einzusetzen, das hilft uns dabei uns weniger auf uns selbst konzentrieren und bringt uns in Kontakt mit etwas Größerem.
  3. Es macht dich reicher. Ein weiterer, angenehmer Nebeneffekt von Großzügigkeit ist, dass das Geben dem Wohltäter greifbare Vorteile bringt. Untersuchungen zeigen, dass Personen, die sich wohltätig verhalten, oft für Führungspositionen im Beruf vorgeschlagen werden.

Stell dir nur einmal die Bewegung vor, wenn jeder der diese Zeilen liest heute etwas tun würde um seine finanzielle Situation zu verbessern. Du bist nur einen Klick, ein Telefonat, eine Unterhaltung davon entfernt, finanzielle Unabhängigkeit und Stabilität zu einem Lebensstil zu machen, Fool.

Maßnahme: Suche dir deine Top drei aus. Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet (ohne Handy) und kannst dir drei Leute aussuchen, die dir Gesellschaft leisten bis du in einem Jahr gerettet wirst. Es müssen Menschen sein, die du kennst und keine Berühmtheit (außer du hast Bekannte, die Berühmtheiten sind). Schnell, du hast 15 Sekunden deine Top drei zu nennen. Das ist hart, nicht?

Hier etwas einfacher: Suche dir drei Leute in deinem Leben (gleiche Kriterien wie oben), die von etwas Foolishness profitieren könnten. Vielleicht ist es dein Ehemann/deine Ehefrau, ein bester Freund, deine Großeltern, Enkelkinder, dein Spielpartner beim Boccia, derjenige der deine Hunde ausführt, einfach jeder, der von einigen diesen Tipps und Tricks in den 13 Schritten profitieren könnte. Hast du ihre Namen? Ihre E-Mail-Adressen?

Schick ihnen eine E-Mail mit dem Link zu diesen 13 Schritten, schreib irgendwas in die Betreffzeile (zum Beispiel: Komm, Fool ein wenig mit mir herum) und klicke auf Senden. Klopf dir jetzt auf die Schulter – du hast gerade die Welt etwas verbessert und einen etwas närrischeren aus ihr Ort gemacht.