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Schritt 2: Tausche Weisheit gegen “Foolishness” ein

Wenn du in der Finanzwelt  unterwegs bist, ist es normalerweise nicht gerade klug dich als Narr (Fool) zu bezeichnen. Wie du wohl vermutest, wir denken das Gegenteil.

Die Kurzversion wie wir zu unserem Namen gekommen sind ist diese: Wir haben ihn von Shakespeare geklaut.

Die etwas ausführlichere Hintergrundgeschichte geht so: Unser Name ist eine Hommage  an die Figur von Shakespeare – es geht um den Hofnarren – der König und Königin die Wahrheit sagen konnte, ohne gleich geköpft zu werden. (“Ein Narr! ein Narr! – ich traf ‘nen Narrn im Walde, ‘nen scheckgen Narrn” sagt Jacques im zweiten Aufzug, siebente Szene aus Wie es euch gefällt). Die Narren (Fools) von einst, waren nicht einfach nur Komödianten mit Narrenkappen und Glöckchen dran; sie unterhielten den Hof mit Humor der erheiterte, der gleichzeitig aber auch lehrreich war. Noch wichtiger, der Fool hatte nie Angst davor, althergebrachtes Wissen in Frage zu stellen, insbesondere dann nicht, wenn die allgemeine Denkweiseschädlich für das Volk des Königreichs war.

Siehst du schon worauf wir hinaus wollen?

1993, als The Motley Fool in den USA debütierte (zunächst als Print-Newsletter der später online erschien) haben wir uns umgeschaut und all die klassische Wall-Street-“Weisheit” der Finanzwelt gesehen. Wir fragten uns warum niemand Foul rief. Also haben wir Bill Shakespeare abgezockt (nachdem wir einige Anwaltfreunde befragten), unsere Narrenkappen aufgesetzt (eine Arbeitsplatzanforderung) und uns daran gemacht, aufzudecken was an der Wall Street falsch lief und genau das mit einer gesunden Portion ehrlicher und vernünftiger „Foolishness“ zu kontern.

Unsere Mission ist einfach: Der Welt helfen zu investieren – besser zu investieren. Wir haben uns die Freiheit genommen, auch für dich ein Leitbild zu formulieren: Werde schlauer, mach Geld, und hab Spaß.

Aber zunächst wunderst du dich wahrscheinlich was wir von diesem wohlfühl-Kram haben. Danke für’s fragen …

Was ist für uns drin?
Achtung, Nabelschau: Der folgende Abschnitt mag ziemlich unbescheiden klingen. Weil er genau das ist. Für diejenigen, die neugierig auf unser Unternehmen, unser Geschäftsmodell und den Unterschied zwischen uns und allen anderen in der Finanzindustrie sind, bitte weiterlesen. Wenn es dir nicht so geht, überspringe diesen Abschnitt einfach. Wir nehmen es dir nicht übel, ganz sicher.

Mit allem Ernst, The Motley Fool ist ein Unternehmen mit Leidenschaft und einer Bestimmung. Wir fühlen uns verpflichtet, jeden einzelnen Besucher von Fool.de weiterzubilden, zu unterhalten und zu bereichern.

Unser Hauptsitz in den USA hat Preise gewonnen und wurde als einer der besten Arbeitgeber in den USA ausgezeichnet. Wir schließen Debatten beim Tischfußball ab. Im Hauptsitz wird viel gelacht.  Die Arbeit mit Bildung und Ratschlägen im Finanzbereich nehmen wir allerdings sehr ernst. Schließlich  steht dein Geld auf dem Spiel – und unseres auch.

Wir sind ein kaufmännisch geführtes Unternehmen, wir haben Investoren, eine Unternehmensführung und Ziele; genau wie jedes andere Unternehmen auch. Wir bieten Dienste an, die wir mit Stolz verkaufen und haben vor, unseren ersten deutschsprachigen Premiumdienst in nicht allzu ferner Zukunft zu starten. Wir werden aber nie vergessen, dass unser Maßstab für Erfolg die direkte Bereicherung des Lebens anderer Menschen ist. Wir erreichen dies tagtäglich mit unseren kostenlosen Artikeln und den Hilfsmitteln die wir auf Fool.de anbieten.

Ach ja, es gibt einen großen Unterschied zwischen uns und allen anderen, die ihre Finanzprodukte und Dienstleistungen bei dir anpreisen: Wir wollen dass unsere Mitglieder miteinander reden, sogar über uns. Wir sehen unsere Gemeinschaft von Fools als den größten Vorteil den ein Anleger überhaupt haben kann.

Aber genug über uns. Vielleicht fragst du dich, was für dich drin ist? Was genau bekommst du dafür, dass du Weisheit gegen Foolishness eintauschst?

Werde schlau(er)?
Wir wissen, dass die meisten Menschen  keine formale Ausbildung im Finanzwesen oder im Bereich der Kapitalanlage erhalten haben. Genau so haben es die Finanzriesen in Frankfurt gerne. Es ist besser für sie, wenn du glaubst, dass das was sie da tun “höhere Mathematik” ist – dass es zu komplex für dich ist, deine eigene Entscheidungen in Finanzdingen zu treffen und du ihnen daher deine schwer verdienten Euros in den Rachen wirfst, damit sie dicke Provisionen einstreichen können.

Natürlich sind wir der Meinung, dass das Quatsch ist. Die rigorose Wahrheit ist, dass es nur eine Person gibt die deine Interessen im Sinn hat – du selbst. Unser Job ist es, dir zu zeigen, wie du über deine Finanzen selbst bestimmen kannst. So dass du selbstbewusste, gut informierte Entscheidungen über jeden Euro treffen kannst, den du in die Finger bekommst.

Geld machen
Fast alles im Reich der Fools dient diesem Teil unserer Mission. Du hast genau den richtigen Ort für zum Anfangen gefunden: Die nächsten 11 unserer 13 Schritte Investing Foolishly unterstützen dich auf diesem Weg.

In dieser Serie zeigen wir eine systematische Herangehensweise an das Investieren von Geld, die sowohl dem Neuling als auch dem erfahrenen Anleger nützt. Wir decken fast jede Lebenssituation ab die du dir vorstellen kannst: Rückzahlung von Schulden, einfachste Wege finden zu sparen, welche Konten du für die Geldanlage benutzen solltest, geschickte Vermögensverteilung, die richtige Anlagestrategie, und sogar die Fallstricke die du vermeiden solltest.

Aber auch klar, unser Job ist nicht vollendet, wenn du dabei nicht auch etwas Spaß hast.

Spaß haben
Damals, 1994, haben wir einen  erfunden Pennystock mit dem Namen Zeigletics in den Diskussionsforen von Prodigy (einer der ersten Chatrooms im Internet) hochgejubelt. Zeigletics „stellte gekoppelte Abwasseranlagen für die zentralafrikanische Republik Tschad her“. Im wörtlichen Sinne, es schaufelte Fäkalien.

Unser Ziel war es die Leute aufzudecken, die Pennystocks hochjubelten und die Diskussionsforen missbrauchten. Ihr elektronisches Schneeballsystem – mit dem sie kleine, kaum gehandelte Aktien beworben haben, um andere Anleger dazu zu bringen diese zu kaufen, so dass sie selbst diese Aktien bei der geringsten Aufwärtsbewegung des Kurses verkaufen konnten – schadete nicht nur Anlegern, es schwächte auch den echten Gedankenaustausch zwischen den anderen.

Wir haben sie daher mit dem einzigen Mittel bekämpft das wir kennen. Wir haben versucht sie mit Humor zu vernichten.

Ein paar einfache Veröffentlichungen haben gereicht, Anleger dazu zu bringen ganz aufgeregt nach Möglichkeiten zu suchen, Aktien an der Börse in Halifax (die nicht existiert) zu kaufen. Viele der Gauner wurden hereingelegt und waren stocksauer über unseren kleinen Spaß. Dieses Wochenend-Projekt brachte uns einen Bericht im Wall Street Journal ein und präsentierte Foolishness an der Wall Street und Main Street. Aber der wirkliche Triumpf war nicht die Aufmerksamkeit der Presse oder der Narrenstreich selbst. Es war das erstaunliche Erlebnis das wir an dem Wochenende mit dem Zeigletics-Spaß hatten: Die Leute haben bei dem Spaß mitgemacht.

Wir sind alle Fools
Die Anleger, die wir nur unter ihren Chatnamen kannten, stiegen bei dem Spaß ein. Sie spielten Zeigletics hoch, deuteten an, dass sie über Insider-Informationen verfügen, und protzten mit ihren verblüffenden Gewinnen, die sie mit der Fantasiefirma im Tschad erzielt hatten.

Zeigletics zeigte uns, was eine Gruppe gleichgesinnter Anleger erreichen konnte, wenn sie sich zusammenschlossen. Sogar noch besser, es half dabei eine aufrichtige Gemeinschaft von Fools hervorzubringen, in welcher Ehrlichkeit, Optimismus, Teamarbeit und Innovation florierten. Schon nach kurzer Zeit bemerkten wir, dass Menschen sich als Fools bezeichneten, so wie wir. Eine Bewegung war aus der Taufe gehoben worden.

Und jetzt – ein heißer Pennystock
Nur ein Spaß!

Wir hoffen, dass wir Foolishness gut rüberbringen konnten – und dass du bereit bist dich uns und den Hunderttausenden von anderen Fools anzuschließen, die Geld anlegen, um ihre finanzielle Zukunft zu sichern.

Genau wie du, sind wir langfristig dabei. Lass uns bei jedem Schritt des Weges Spaß haben. Ohne weiteres Drumherum, lass uns schlauer werden, Geld machen und Spaß dabei haben, Fool.

Maßnahme:Werde ein Fool! Erzähl uns etwas über dich und was wir für dich tun können. Gehe einfach in den Kommentarbereich unten und erzähle, warum du gerne ein Fool bist. Danach schreibe uns eine E-Mail und sage uns, was du gerne auf Fool.de lesen möchtest.