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Ein Sonderbericht

Die aufstrebenden Wachstumsaktien, die Warren Buffett niemals kaufen wird — aber kaufen sollte

Alle Zahlen beziehen sich auf den Stand vom 16. Mai 2016, sofern nicht anders angegeben. 

Warren Buffett source: The Motley Fool

Foto: The Motley Fool.

Ordnet man die besten Investoren der letzten 50 Jahre ein, dann landet Warren Buffett in seiner ganz eigenen Kategorie. Der milliardenschwere Vorsitzende von Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2) ist einer der reichsten Menschen der Welt. Er leitet ein riesiges Konglomerat an Unternehmen aus den verschiedensten Branchen – von Finanz- und Versicherungsunternehmen über Bahngesellschaften, öffentliche Versorger, Immobilien, Zeitungen, bis hin zu Schokoladenproduzenten.

All das begann 1964 mit seiner Übernahme eines kleinen, erfolglosen Textilunternehmens. Ausgehend von diesem bescheidenen – und eher unscheinbaren – Anfang, hat es Buffett mit einer Mischung aus Investments zur richtigen Zeit und kommerziell gerissenen und vernünftigen Kapitalmaßnahmen geschafft, Berkshire Hathaway in das 300 Milliarden Euro schwere, globale Imperium zu verwandeln, das es heute ist.

Investoren, die früh auf das „Orakel von Omaha” setzten, haben ein Vermögen verdient. Von 1964 bis 2015 hat Buffett Berkshires Marktwert um durchschnittlich 19,2 % pro Jahr erhöht. Eine hypothetische Investition in Berkshire Hathaway in Höhe von 10.000 Euro im Jahr 1964 wäre heute fast 80 Millionen Euro wert.

Selbst Investoren, die Buffett erst viel, viel später entdeckten, haben außerordentlich gut verdient. Auch seit dem Jahr 2000 hat das Unternehmen den DAX vernichtend geschlagen.

Quelle: S&P Global Market Intelligence.

Der sture Milliardär

Ein Schlüssel für Buffetts unglaubliche Erfolgsbilanz war seine Sturheit. Buffett verlangte, dass Berkshire nur Unternehmen akquiriert, die einen „breiten Burggraben“ (in seinen Worten: „wide moat“) vorweisen – er meint damit einen signifikanten Wettbewerbsvorteil, der die Unternehmen gegen eingreifende Wettbewerber schützt. Buffetts favorisierte Investments hatten fast immer:

  • Eine langfristige Preissetzungsmacht für ihre Produkte oder Dienstleistungen
  • Einfach nachvollziehbare Geschäftsmodelle und Märkte
  • Kompetente Manager, die gleichzeitig selbst bedeutende Aktionäre ihrer Unternehmen waren
  • Einen Aktienpreis, der das Unternehmen mit einem signifikanten Abschlag im Vergleich zu Buffetts Schätzung des intrinsischen Wertes bewertet

Wenn Buffett einmal ein Unternehmen fand, das diese Kriterien erfüllte, hat er einen bedeutenden Betrag investiert und nur selten wieder verkauft.

Das führte dazu, dass er über die Jahrzehnte fantastische Investitionen tätigte, zum Beispiel in folgende Unternehmen:

  • American Express (WKN:850226), das global aktive Kreditkartenunternehmen;
  • Coca-Cola (WKN:850663);
  • GEICO, den großen KFZ-Versicherer der USA, den Berkshire später komplett übernahm;
  • Gillette, das Unternehmen mit den Männerrasierern, bevor es vom Konsumgütergiganten Proctor & Gamble (WKN:852062) übernommen wurde; und
  • Wells Fargo (WKN:857949), die große amerikanische Bank.

Langweilig ist nicht immer schön

Nichtsdestotrotz führte Buffetts Sturheit dazu, dass er einige der größten Gewinner des Aktienmarkts im letzten Vierteljahrhundert verpasste, insbesondere im Technologiebereich. Unternehmen wie Amazon.com (WKN:906866), Apple (WKN:865985), Alphabet (WKN:A14Y6H) und Microsoft (WKN:870747) weckten sein Interesse nicht, denn er konnte weder die Zukunft dieser Unternehmen einschätzen, noch abwägen, ob ihre Wettbewerbsvorteile die Zeit überdauern würden. Und weil ihr Unternehmenswert von einer fast unvorhersehbaren Zukunft abhing, war es Buffett nicht möglich, einen vernünftigen intrinsischen Wert zu berechnen.

Einfach gesagt: Sie schienen ihm immer zu teuer.

Hätte irgendjemand vorhersehen können, dass Apple von einem strauchelnden Computerhersteller zum profitabelsten Entwickler von Mobiltelefonen und Tabletts wird? Oder, dass sich das Internet in diesem Maße mit dem modernen Leben verflechten und Googles Suchmaschine es so dominieren würde?

Man kann Buffett nichts vorwerfen. Wer hätte sich denn vor 15 Jahren vorstellen können, dass Amazon von einem kleinen Online-Buchhändler zu einem der größten e-Commerce Giganten heranwächst, der von der Klimaanlage bis zum Feuerzeug praktisch alles verkauft?

Bis ins Jahr 2009 bewunderte selbst Charlie Munger, Berkshire Hathaways langjähriger Vizevorsitzender und sogar noch sturerer Investor als Buffett, Googles Wettbewerbsvorteile:

Google hat einen riesigen, neuen Burggraben. Tatsächlich habe ich wahrscheinlich nie einen so weiten Burggraben gesehen…ich weiß nicht, wie man ihn Google nehmen soll. Ihr Burggraben ist voller Haie.

Für Buffett war es einfacher, in relativ langweilige Versicherungs-, Getränke- und Versorgungsunternehmen zu investieren, weil diese leicht zu verstehen und zu bewerten waren. Diese Strategie hat für die Aktionäre von Berkshire Wunder bewirkt, selbst wenn man Buffett gelegentlich Fehler einräumen kann, weil er viele wunderbare Investitionen in Unternehmen dadurch versäumte, indem er den Wert dieser unterschätzte und sich mit diesen Unternehmen einfach nicht wohlfühlte.

Drei Aktien, die sich Buffett entgehen lässt

Glücklicherweise können wir als Foolishe Investoren von Buffett lernen und seinen Investitionsansatz aufgreifen, ohne gleichzeitig so stur sein zu müssen. Da draußen gibt es eine Menge schnell wachsender Technologieunternehmen, die genau die Merkmale vorweisen, nach denen Buffett Ausschau hält. Sie befinden sich nur zufällig außerhalb von Buffetts Wohlfühlbereich und haben nicht (zumindest jetzt im Moment) diesen unüberwindbaren Wettbewerbsvorteil, den er grundsätzlich erwartet.

Dort liegt unsere Chance. Aufstrebende Wachstumsunternehmen – wie die drei, die wir weiter unten behandeln werden – sind für Investoren oft schwierig zu bewerten, weil sie sich so schnell bewegen, die Regeln brechen, müde Industrien zerrütten und, in manchen Fällen, komplett neue Märkte erfinden. Und auch wenn ihre Aktienpreise heute stolz erscheinen, in Zukunft werden sie wie unglaubliche Schnäppchen aussehen, wenn sie auch nur einen Bruchteil ihres Potentials ausschöpfen.

Hier sind die drei Unternehmen, die unserer Meinung nach viele der von Buffett lange erprobten Investment-Qualitäten besitzen und die er voraussichtlich niemals kaufen wird, die er aber kaufen sollte!

Aktie #1: Zooplus 

 

 

Hauptverwaltung: München, Deutschland
Markt/Industrie: Online-Einzelhandel
Aktienkurs: 120,05 EUR
Marktkapitalisierung: 866 Mio. EUR
3-jährige Umsatzwachstumsrate: 30,2 %

Kurz vor dem Höhepunkt der Internetblase und dem Kollaps des Neuen Marktes 1999 in München gegründet, kam Zooplus (WKN:511170) mit dem neuartigen Konzept (naja, damals neuartig) auf den Markt, Haustiernahrung und andere Angebote rund um das Haustier über das Internet zu verkaufen. Im Nachhinein erscheint das wie ein Geschäftsmodell gespickt mit Schwierigkeiten.

Nun ja, Zooplus hat nicht nur das Platzen der dot-com Blase überstanden, das Unternehmen ist derzeit Europas führender Internethändler für Haustierprodukte, mit einer Marktpräsenz in über 24 Ländern. Es verkauft über 8.000 Produkte, von Haustiernahrung bis hin zu Kratzspielzeug, über alle Preisklassen hinweg und mit der Option einer kostenlosen und schnellen Lieferung für seine Kunden. Kunden erhalten auch Zugriff auf interaktive Inhalte, inklusive tierärztlichen Ratschlägen und Diskussionsforen mit anderen Tierliebhabern. In einer kürzlich erfolgten Studie des ECC Köln – einer Firma, die Forschungs- und Analysearbeiten mit Fokus auf e-Commerce Trends durchführt – wurde Zooplus nicht nur zum besten Online-Einzelhändler im Bereich für Haustiere gekürt, sondern zum besten Online-Einzelhändler in ganz Deutschland, Punkt – sogar noch vor Amazon.com.

Und das Geschäft boomt. 2015 erzielte Zooplus einen Rekordumsatz von 866 Millionen Euro, 30 % mehr als 2014 und fast neunmal so viel wie 2008, dem ersten Jahr als ein an der Börse gelistetes Unternehmen. Die Unternehmensführung, angeführt von Mitgründer, CEO und Tierliebhaber Cornelius Patt, erwartet, dass 2016 ein weiteres solides Jahr für Zooplus wird.

Aber der Umsatz von ZooPlus ist nur ein Bruchteil der geschätzten 25 Milliarden, die jedes Jahr für Haustierprodukte in Europa ausgegeben werden. Alleine in Deutschland gibt es geschätzt acht Millionen Katzen und fünf Millionen Hunde – und laut der International Federation for Animal Health Europe gibt es in jedem dritten Haushalt mindestens ein Haustier. Das bedeutet nicht nur den Bedarf für eine ganze Menge Dosenfutter und Kratzspielzeug, es bedeutet auch weiterhin beträchtliche Wachstumschancen für Zooplus, um seine Marktführerschaft im Internethandel mit Haustierprodukten auszubauen und Marktanteile von traditionellen physischen Geschäften zu nehmen.

Mit einer gegenwärtigen Marktkapitalisierung von 866 Millionen Euro ist Zooplus viel zu klein für Berkshire Hathaway. Außerdem kannst du darauf wetten, dass Buffett bei einem Internethändler, der wie Zooplus hauptsächlich Allerweltsprodukte vertreibt, ernsthafte Zweifel an der Stärke des wettbewerbsfähigen Burggrabens hätte. Aber Zooplus hat sich eine legitime Marktführerschaft in einer wertvollen Nische erarbeitet und die Marke kommt gut bei den Kunden an: Rund 4 Millionen Menschen haben 2015 bei Zooplus eingekauft, während es sieben Jahre zuvor nicht einmal 700 Tausend waren. Und noch besser, der durchschnittliche Zooplus Kunde hat im letzten Jahr 177 Euro auf der Plattform des Unternehmens ausgegeben – eine sehr wichtige Kennzahl, die in den letzten fünf Jahren kontinuierlich anstieg.

Dieser Trend ist einfach zu aufregend für uns, um ihn zu ignorieren.

Aktie #2: Proto Labs

 

 

Hauptverwaltung: Vereinigte Staaten
Markt/Industrie: Produktives Gewerbe
Aktienkurs: 61,53 USD
Marktkapitalisierung: 1,62 Mrd. USD
3-jährige Umsatzwachstumsrate: 28 %

Vor vielen Jahren versuchte Larry Lukis ein neues Produkt zu entwickeln. Aber es war teuer und kostete zu viel Zeit, Spritzgussteile für seinen Prototyp zu bekommen. Lukis machte sich auf und gründete ein Unternehmen, das es schaffte, mittels Software und der Automatisierung von vielen, der für den Bau eines qualitativ hochwertigen Prototyps notwendiger Schritte, Prototypen in wesentlich kürzerer Zeit zu designen und zu produzieren.

Heute bewältigt das Unternehmen Proto Labs (WKN:A1JUHT) fast jeden Teil der Produktion – von der Entwicklung des ersten Designs, bis hin zur Konstruktion eines finalen Prototyps oder, wie in vielen Fällen, sogar des finalen Produkts. Wofür Produktentwickler einmal Monate (und sogar Jahre) benötigten, kann jetzt durch Proto Labs in Tagen und zu einem Bruchteil der Kosten geschehen.

Seit seiner Gründung vor 16 Jahren, hat Proto Labs über 40.000 Produktentwickler (oder Kunden) bedient – von Einzelpersonen bis hin zu großen Unternehmen. Sie nehmen die Dienste von Protolabs in den Bereichen Computer Aided Design (CAD), Spritzguss, digital gesteuerte Zerspanung und, seit kurzem, 3D-Druck in Anspruch. Proto Labs hat sich dahin entwickelt, dass das Unternehmen jetzt alles zur Prototypenentwicklung und Kleinserienproduktion aus einer Hand anbieten kann – und Produktentwickler auf der ganzen Welt fangen an, es wahrzunehmen. Im Jahr 2015 kletterte der Umsatz von Proto Labs um 26 % auf 264 Millionen US-Dollar, während der Vorsteuergewinn um über 12 % wuchs.

Aber Proto Labs ist immer noch winzig im Vergleich zum weltweiten Gebiet der 3D-Anwender, das geschätzt über 19 Millionen Mitglieder zählt. Vor rund einem Jahr hat Lukis eine neue Firmenchefin, Victoria Holt, dazu geholt. Ihr Ziel ist es, weiter Marktanteile zu gewinnen und den Umsatz auf 1 Milliarde US-Dollar zu steigern. Das wären großartige Neuigkeiten für Proto Labs Investoren, insbesondere für Lukis, der dem Unternehmen weiterhin als Vorstandsvorsitzender erhalten bleibt und über 7 % aller Aktien des von ihm vor 16 Jahren gegründeten Unternehmens hält.

Proto Labs ist – genau wie Zooplus – zu klein, um etwas bei Berkshire Hathaway zu bewegen und Buffett würde wahrscheinlich vor der sich konstant weiterentwickelnden Natur der Dienstleistungen und des Unternehmens zurückschrecken.

Gleichzeitig sieht die Zukunft von Proto Labs jedoch aufregend aus, da das Unternehmen sein Portfolio, welches jetzt 3D-Druck beinhaltet (seit diesem Jahr inklusive der deutschen Firma Alphaform), konstant vergrößert und weiterentwickelt, um das große und stetig wachsende Kunden- und Marktumfeld zu bedienen. Und es wird von seinem Gründer gelenkt, der gleichzeitig auch noch der größte Aktionär ist – eine Kombination, nach der wir Foolishe Investoren uns umschauen.

Aktie #3: SolarCity

 

 

Hauptverwaltung: Vereinigte Staaten
Markt/Industrie: Erneuerbare Energien
Aktienkurs: 19,97 USD
Marktkapitalisierung: 1,9 Mrd. USD
3-jährige Umsatzwachstumsrate: 47 %

Inzwischen kennen die meisten Investoren den Namen Elon Musk. Seit seinen frühen Tagen bei PayPal ist der milliardenschwere Unternehmer und CEO von Tesla Motors (WKN:A1CX3T) immer darauf aus, das nächste große Ding zu bauen. Was jedoch viele Investoren wahrscheinlich weniger wissen ist: Wenn Musk nicht gerade dabei ist, die Autobahnen mit dem außerordentlich beliebten Model S zu erhellen oder Raketen mit SpaceX in den Orbit zu befördern, dann verbringt er seine Zeit als Vorsitzender eines kleinen Unternehmens mit dem Namen SolarCity (WKN:A1J6UM).

(Interessanterweise wurde SolarCity im Jahr 2006 von zwei Cousins von Musk gegründet. Innovation muss wie ein starker elektrischer Strom durch die Adern von Musks Familie fließen).

Wie der Name vermuten lässt, ist SolarCity im Solarenergie-Geschäft tätig, aber nicht in der Art und Weise, wie du es vielleicht erwartest. Denn nicht das Entwickeln und Verkaufen von High-Tech-Solarmodulen ist das Kerngeschäft des Unternehmens – eher fast im Gegenteil. Das Ziel von SolarCity ist es, fast jeden Haushalt Amerikas (und darüber hinaus) mit Solarenergie zu versorgen, indem es Solarmodule praktisch umsonst weggibt. Wie funktioniert das? SolarCitys Kunden leisten keine Installations- oder sonstige Vorauszahlungen für die Module an sich. Stattdessen bezahlen sie SolarCity monatlich für die elektrische Energie, die ihre Module erzeugt haben – zu einem Preis, der unterhalb der gewöhnlichen Versorgerpreise liegt.

Dieser neuartige Ansatz, die Verbreitung von erneuerbaren Energien voranzutreiben, hat SolarCity in nur neun Jahren zu Amerikas führendem Unternehmen für die Installation von Solaranlagen gemacht. Einer Studie zufolge installiert SolarCity im Moment eines von vier Solarenergie-Systemen in den USA und ist auch der größte Arbeitgeber in der Solarindustrie. Der Umsatz, den SolarCity realisiert, indem das Unternehmen die Langzeitverträge mit seinen Kunden monetisiert, stieg im 2015 57 %.

Was genauso beeindruckend wie SolarCitys Wachstum ist: Das Unternehmen ist höchst wahrscheinlich noch in einer sehr frühen Phase einer glänzenden Zukunft. Während Solarenergie der Energieproduktion für Verbraucher in Ländern wie Deutschland einen Stempel aufdrückt, steckt sie in den USA noch in den Kinderschuhen. Solarenergie steht nur für rund 0,6 % der Elektrizität, die in den Vereinigten Staaten generiert wird. SolarCity hat seine Dienste bisher über 250.000 Kunden in 19 Staaten angeboten. Das ist ein Minibruchteil der geschätzten 130 Millionen Haushalte in den USA – wovon viele von den SolarCity Produkten und dessen Wertversprechen profitieren könnten.

Weiterer Rückenwind für das Geschäft von SolarCity bietet der weiterhin drastische Kostenrückgang von Photovoltaikanlagen. Alleine in 2013 sind die Kosten pro Watt um mindestens 12 % gesunken. Und die Gesamtkosten sind seit 1998 um über 60 % gesunken. Das führte dazu, dass es jetzt wirtschaftlich sinnvoll geworden ist, Solarmodule zu installieren und Dienste wie die von SolarCity anzubieten – ganz abgesehen von den Kunden, die jetzt nicht mehr die enormen Investitionskosten aufbringen müssen, um saubere, erneuerbare Energie für ihre Häuser oder Unternehmen zu generieren.

Mit einer Aktie, die mit dem 50-fachen des Jahresumsatz bewertet wird und den anhaltenden Verlusten, die SolarCity einfährt, ist das Unternehmen die Art Investition, die bei Buffett Anhängern sehr wahrscheinlich einen ernsthaften Sonnenbrand hervorruft. Aber SolarCity steht mit einem so disruptiven und unwiderstehlichen Geschäftsmodel in den Startlöchern, dass es zu einem beträchtlichen Gewinner für seine Investoren werden kann. Zusätzlich ist man als Investor Teilhaber eines Unternehmens, das versucht, die Welt ein wenig sauberer und gesünder für alle zu machen. Selbst Buffett wäre ein Fan davon.

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Wir hoffen, du hast diesen Spezialbericht genauso genossen wie wir es genossen haben, ihn für dich zu erstellen. Bei The Motley Fool widmen wir uns unserer Leidenschaft, privaten Investoren dabei zu helfen, ein nachhaltiges Vermögen mit den allerbesten Investitionen aufzubauen.

Unser Team ist mit Leib und Seele bei der Sache, dir dabei zu helfen die Kontrolle über deine finanzielle Zukunft zu übernehmen. Wenn du das möchtest, dann solltest du unsere tägliche Investment-Berichterstattung auf Fool.de nicht versäumen!

Alle Zahlen vom 16. Mai 2016.

Dieser Sondernbericht wurde von Matthew Argersinger verfasst. Matt ist Senior Analyst bei The Motley Fool und besaß zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien von Apple, Amazon, American Express, Proto Labs und SolarCity. Außerdem besitzt Matt folgende Optionen: short August 2016 $90 Puts auf AAPL, long August 2016 $100 Calls auf AAPL, und short Jan 2017 $50 Puts auf SCTY. Suzanne Frey, eine leitende Angestellte bei Alphabet, ist Mitglied im Aufsichtsrat von The Motley Fool, Muttergesellschaft von The Motley Fool GmbH. The Motley Fool empfiehlt Alphabet (A Aktien), Alphabet (C Aktien), Amazon.com, American Express, Apple, Berkshire Hathaway, Coca-Cola, Procter & Gamble, Proto Labs, SolarCity, Tesla Motors und Wells Fargo. The Motley Fool besitzt Aktien von Alphabet (A Aktien), Alphabet (C Aktien), Amazon.com, Apple, Berkshire Hathaway, Coca-Cola, Microsoft, Proto Labs, SolarCity, Tesla Motors und Wells Fargo und hat die folgende Optionsscheine: long Januar 2018 $90 calls auf Apple und short Januar 2018 $95 Calls auf Apple.

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