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Der neue Branchen-Boom

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Der neue Branchen-Boom

3 Aktien für die Zukunft neuer Energien

Wasserstoff, Solarenergie und Elektroautos haben eine große Zukunft vor sich. Davon werden einige Unternehmen enorm profitieren.

Foto: Getty Images


Die alte Energiewelt ist auf dem absteigenden Ast. Ein deutlicher Hinweis darauf ist der kürzliche Rausschmiss des Ölmultis Exxon Mobil aus dem Dow Jones Index. Doch Energie ist viel mehr als Öl, Erdgas und Kohle. Konzerne wie E.ON oder Siemens Energy, die mit fossilen Kraftwerken groß geworden sind, orientieren sich längst um.

Die Musik spielt bei der Elektrizität, wo gerade mehrere transformative Entwicklungen im Zusammenspiel auf Jahrzehnte hinaus unglaubliche Potenziale eröffnen. Dabei geht es nicht nur darum, mit Erneuerbaren Energien die schadstoffreichen herkömmlichen Kapazitäten zu ersetzen.

Vielmehr sollen darüber hinaus andere energieintensive Sektoren dekarbonisiert werden, vom motorisierten Zweirad und dem Kreuzfahrtschiff über die Wärmeversorgung und die Meerwasserentsalzung bis hin zur Stahlherstellung und der Düngemittelindustrie. Grünen Strom kann es folglich nie zu viel geben.

Es existiert im Grunde kein Limit nach oben!

Die Elektromobilität, der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Wasserstoffwirtschaft gehen dabei Hand in Hand. Besser gesagt, sie treiben sich sogar gegenseitig an: Je mehr Elektrolysekapazitäten und Elektroautobatterien am Netz hängen, desto besser können Schwankungen bei der Einspeisung von Solar- und Windparks ausgeglichen werden. Je mehr grüner Wasserstoff für industrielle Anwendungen produziert wird, desto schneller sinken die Produktionskosten und desto eher entwickeln sich profitable Geschäftsmodelle für Brennstoffzellenfahrzeuge.

Die Politik hat sich vielerorts ehrgeizige Ziele gesetzt. Entsprechend nennt die Europäische Kommission in ihrer jüngsten Wasserstoffstrategie vom Juli 2020 einige spannende Zahlen:

  • Investitionen in Elektrolyseanlagen könnten sich bis 2030 auf bis zu 42 Mrd. Euro summieren.
  • Allein für deren Betrieb werden Solar- und Windkraftkapazitäten im Umfang von 120 Gigawatt benötigt, was mit allem Drum und Dran Investitionen von bis zu 340 Mrd. Euro entspricht.
  • 2050 könnte mit grünem Wasserstoff ein Viertel des kontinentalen Energiebedarfs gedeckt werden, bei Umsätzen im Bereich von jährlich 630 Mrd. Euro.

Und das ist nur Europa. Immer bessere Technologien und Prozesse werden in Verbindung mit den zunehmenden Größenvorteilen weiterhin die Kosten drücken. Diese Entwicklung wird in immer mehr Regionen für ein Umdenken sorgen und ständig neue Anwendungsfälle erschließen.

Wo so viel auf einmal im Wandel ist, ergeben sich zwangsläufig großartige Investitionsgelegenheiten. Unternehmen, die sich jetzt einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten, könnten bis zum Ende dieser Dekade und weit darüber hinaus eine riesige Welle reiten.

Investitionsidee Elektromobilität: Nidec

Elektromobilität ist ein weites Feld. Natürlich gibt es spannende Hersteller von Elektroautos und Brennstoffzellen-Trucks. Doch wer sich am Ende tatsächlich durchsetzt, ist noch völlig offen. Ähnlich sieht es bei den Batterien aus, wo beinahe täglich Durchbrüche gemeldet werden.

Günstiger erscheint die Lage bei Traktionsmotoren, von denen jedes elektrifizierte Fahrzeug mindestens einen benötigt. Bloomberg New Energy Finance geht davon aus, dass im Jahr 2040 rund 58 % der weltweit verkauften PKW elektrisch angetrieben werden. Das wären voraussichtlich etwa 56 Millionen Stück. Hinzu kommen Hybridautos und Nutzfahrzeuge jeder Größe. Das jährliche Volumen an Traktionsmotoren wird folglich über die nächsten zwei Dekaden in Richtung 100 Millionen anschwellen.

Es wäre überraschend, wenn Nidec (WKN: 878403), der unangefochtene Champion im Bereich der Elektromotoren, sich nicht ein großes Stück davon abschneiden könnte. Zwar haben die Japaner ihren Aufstieg primär kleinen Präzisionsmotoren für Computerfestplatten zu verdanken, doch über zahlreiche Akquisitionen haben sie einige der besten Marken in allen Erdteilen erworben. Somit vereint der Konzern umfassende Elektromotorkompetenz über alle Anwendungen hinweg.

Das Management strebt nach beschleunigter Expansion und hat vor einigen Jahren die Elektromobilität als zentrales Wachstumsfeld identifiziert. Zum 1. Juli 2020 stecken Nidec E-Achsen erst in 58.000 Autos über sechs verschiedene Modelle hinweg. Doch aktuell werden rund 1,5 Mrd. Euro in neue Fabriken in China, Polen und Mexiko investiert. Die gesamte Produktionskapazität soll zukünftig bei rund 10 Millionen Einheiten liegen und das Ziel lautet, 35 % des adressierbaren Marktes zu erobern. Damit würde sich der Konzernumsatz über die kommende Dekade vervielfachen.

Ähnlich wie Bosch, ZF und andere Konkurrenten erhöht auch Nidec die Wertschöpfung dadurch, dass sie hochintegrierte Antriebsstränge entwickelt, einschließlich Wechselrichter und Getriebe. Selbst Steuergeräte und Ähnliches beherrscht das Unternehmen seit der Übernahme von OMRON Automotive Electronics im Jahr 2019. Zusammen mit einer Komponententochter der Guangzhou Automobile Group entwickelt Nidec besonders kosteneffiziente Systeme, während im Joint-Venture mit Peugeot die Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt steht.

Zusammengefasst:

Nidec beherrscht die Motortechnik aus allen Perspektiven und kann seine Größenvorteile ausspielen. Das zunehmende System-Know-how, starke Partnerschaften und eine ambitionierte Strategie machen sie zu einem Elektromobilität-Favoriten.

Investitionsidee Solar: SolarEdge Technologies

Während Windkraftanlagen aufwendig geplant werden müssen und eine komplexe Logistik erfordern, können Solarmodule dank ihres handlichen Formats problemlos um die Welt geschickt werden und sind überall sofort einsatzbereit. Dieser Vorteil ist jedoch auf der anderen Seite auch ein Nachteil für die Hersteller: Die Standardisierung der Module erlaubt nur geringe Differenzierungsmöglichkeiten.

Wechselrichterhersteller haben es etwas besser. Neben Preis und Effizienz geht es dort mittlerweile um viel mehr. Solare Inverter der neuesten Generation beherrschen das Lademanagement von stationären Energiespeichern und Elektroautos, können lokale Verbraucher schalten, sich in Microgrids einklinken und den günstigsten Moment zum Einspeisen oder Beziehen von Netzstrom ermitteln.

Daraus ergibt sich ein großer Mehrwert. Das Unternehmen, dass die sich ergebenden Chancen am besten ergreift, dürfte SolarEdge (WKN: A14QVM) sein. Sie besitzt nicht nur besonders effiziente halbleiterbasierte Wechselrichtertechnologie, sondern auch smarte Software sowie Ladetechnik. Über die südkoreanische Tochter Kokam kann das israelische Unternehmen zudem perfekt abgestimmte Speicherlösungen liefern. Und selbst bei elektrischen Antriebssträngen sucht es seine Chancen, wo ebenfalls Invertertechnik zum Einsatz kommt. Als ersten Schritt dafür wurde 2019 der italienische Spezialist SMRE übernommen.

Der Finanzchef Ronen Faier berichtete am 16. September auf einer Videokonferenz davon, dass SolarEdge nach dem unvermeidlichen Coronaloch nun wieder mit gutem Wachstum rechnet. Vor allem von neuen höherdimensionierten Wechselrichtern und stationären Speicherlösungen erhofft sich das Management eine Menge über die kommenden Jahre. Ab Ende 2020 wird SolarEdge ein selbstentwickeltes Batteriesystem anbieten und Anfang 2022 wird die hauseigene neue 2-Gigawatt-Batteriezellfabrik loslegen. Das Ziel ist, eine zentrale Anlaufstelle rund um „Smart Energy“ zu werden.

Zusammengefasst:

SolarEdge ist ein Markt- und Technologieführer, der einerseits langfristig mit der globalen Solarindustrie wachsen kann und andererseits über die Ausweitung des Produktspektrums sowie die Nutzung von Digitalisierungschancen konsequent zusätzliche Potenziale erschließt.

Investitionsidee Wasserstoff: Cummins

Die Aktien von aussichtsreichen Herstellern von Brennstoffzellen- und Elektrolysesystemen sind über die letzten zwei Jahre geradezu explodiert. Einige dieser Anlagenbauer werden in der Spitze mit mehr als dem zwanzigfachen Umsatz bewertet. Dabei muss sich die Wettbewerberlandschaft erst noch sortieren. Bis sich klarere Favoriten herauskristallisieren und der Hype etwas abflaut, könnte es klüger sein, sich eher bei großkalibrigeren Konzernen mit tiefen Taschen und einer klaren Wasserstoffstrategie umzusehen.

Einer davon ist Cummins (WKN: 853121). Der amerikanische Konzern ist zwar bekannt für seine Dieselaggregate. Allerdings hat er frühzeitig die Potenziale der Wasserstoffwirtschaft erkannt und ist heute hervorragend positioniert, um davon zu profitieren. 2019 wurde aus den im Konzern versammelten Kompetenzen die Geschäftseinheit Fuel Cell & Hydrogen Technologies gebildet. CEO Tom Linebarger gab sich im Juni in einer Online-Konferenz überzeugt, dass diese eines Tages das wichtigste Standbein von Cummins darstellen wird.

Seit der Übernahme von Hydrogenics, einem der patentstärksten Spezialisten, verfügt der Konzern über erstklassige Elektrolysetechnik und zwei Brennstoffzellentechnologien (Proton Exchange Membrane, Solid Oxide). Für die Großserie hat sich Cummins zudem mit Hyundai zusammengetan, um komplette Antriebsstränge für Nutzfahrzeuge samt Batteriesystem und optimierter Brennstoffzellentechnik zu entwickeln – ein schwer zu schlagendes Team.

Mit weiteren Übernahmen und Investitionen hat Cummins sein Leistungsspektrum auf kompakte Wasserstoff-Range-Extender und -Speicherlösungen ausgeweitet. Partner für H2-Tankstellen ist Air Liquide. Schritt für Schritt schaffen die Amerikaner so ein komplettes Ökosystem und sind damit erfolgreich. So wurde im September bekannt, dass sie zum einen eine 5-Megawatt-Elektrolyseanlage für ein Wasserkraftwerk liefern werden und zum anderen von der Regierung beauftragt wurden, ein brennstoffzellenbasiertes Katastrophenschutzfahrzeug zu entwickeln.

Zusammengefasst:

Cummins entwickelt sich zu einem One-Stop-Shop, der immer mehr System-Know-how aufbaut und alle Kernkomponenten von Wasserstofflösungen liefern kann. Das Top-Management verfolgt eine aggressive Wachstumsstrategie in diesem Segment, weshalb absehbar ist, dass der finanzkräftige Konzern einer der Top-Spieler sein wird.


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Verlagsleitung
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Offenlegung: Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Cummins und SolarEdge Technologies.