The Motley Fool

Ein Sonderbericht

2 Aktien für die Krise

Ein Motley Fool Sonderbericht

Tip der Motley Fool Redaktion: Wir wissen, dass das Auf und Ab an den Aktienmärkten in volatilen Zeiten wie aktuell nervenaufreibend sein kann. Deshalb empfehlen wir unseren Mitgliedern (und dem Rest der Welt): Keine Panik, keine Verkäufe. Investieren ist ein langfristiges Spiel, und wir glauben, dass auch die jetzigen Turbulenzen vorübergehen werden.

Aktuelle Kaufchancen: 2 Aktien für die Krise

Börsencrash 2020: Deine Chance, Millionen zu verdienen?

Foto: Getty Images


Der durch das Coronavirus ausgelöste Stillstand vieler Wirtschaftsaktivitäten löst derzeit eine überdurchschnittliche Unsicherheit aus. Es kann aktuell keiner wissen, wie es weitergeht.

  • Wie lange wird sich welches Land im Shutdown befinden?
  • Wie sieht es mit Impfungen aus?
  • Werden sich Staaten Hals über Kopf verschulden, um den Privatsektor zu retten?
  • Welche Auswirkungen wird das haben?
  • ….

Nur ein paar Fragen, die einem spontan durch den Kopf gehen können. Im Moment ist alles denkbar.

Was aber auch klar ist: Die Aktienkurse, besonders in der DACH-Region, sind derzeit so günstig wie schon sehr lange nicht mehr. Offensichtlich rechnet der Markt bereits mit etwas sehr Schlimmem. Wir glauben jedoch, dass es nach dieser Krise genauso wieder bergauf gehen wird wie nach allen vergangenen Krisen.

Deshalb sehen wir in den stark gesunkenen Aktienkursen nicht nur die erhöhte Unsicherheit, sondern auch erhöhte Chancen.

Hier sind 2 Unternehmen aus unserer Empfehlungsliste, die heute aus unserer Sicht die nächstbesten Kaufgelegenheiten für ein langfristig ausgerichtetes, gut diversifiziertes Portfolio darstellen.

Aktuelle Kaufchance aus der DACH-Region

Als unternehmensorientierte Investoren sollten wir uns zu jeder Zeit davor hüten, in den kurzfristigen Reaktionen der Aktienmärkte eine Logik erkennen zu wollen. Ich (Sven hier) halte es hier mit Burton G. Malkiel ‒ sein Buch A Random Walk Down Wall Street ist übrigens absolut lesenswert ‒ und akzeptiere, dass man diese kurzfristigen Kursschwankungen am allerbesten mit Münzwürfen vorhersagen kann.

Wir sollten daher auch nicht allzu lange nach einer Logik bei der derzeitigen Aktienkursentwicklung von Fresenius suchen. Ja, die Coronapandemie ist sicherlich auch für Fresenius kein angenehmer, frühlingshafter Rückenwind. Aber warum der Gesundheitsriese im Vergleich zu allen anderen Aktien so viel härter abgestraft wird, kann ich nun wirklich nicht verstehen.

Dabei bin ich offensichtlich nicht alleine. Denn in den letzten Wochen wurden einige Meldungen über Insiderkäufe bei Fresenius veröffentlicht. An der Spitze steht dabei CEO Stephan Sturm, der über eine Million seines Privatvermögens in Fresenius-Anteile investierte.

Letzten Mittwoch wurde nun auch der Geschäftsbericht für das Jahr 2019 veröffentlicht und dabei die Prognose für das Jahr 2020 und bis zum Jahr 2023 bestätigt. Das bedeutet, wir bekommen heute einen Gesundheitskonzern mit einem Jahresumsatz von mindestens 36 Mrd. Euro und einem Konzernergebnis von beinahe 2 Mrd. Euro zu einem Preis von rund 15 Mrd. Euro (Marktkapitalisierung bei einem Kurs von 27,00 Euro am 18.03.2020).

Das ist ein Preis, bei dem wir nun zuschlagen sollten. Denn so, wie man kurzfristige Aktienkursentwicklungen am allerbesten mit Münzwürfen vorhersagen sollte, sollte man für die langfristige Kursprognose die wahrscheinlichste Unternehmensentwicklung heranziehen. Genau diese scheint bei Fresenius deutlich besser auszusehen als es uns der heutige Aktienkurs glauben machen will.


Aktuelle Kaufchance aus dem Rest der Welt

Bei einem Blick auf den Aktienkurs könnte man den Eindruck gewinnen, dass das Geschäft von The Trade Desk gerade den Bach runtergeht. Immerhin ist der Kurs seit dem Allzeithoch von 323,78 US-Dollar, auf das die Aktie eine Woche vor Bekanntgabe der Ergebnisse für 2019 geklettert war, massiv eingebrochen. Das ist jedoch keine rationale Beurteilung des Marktes der Zukunftschancen des Werbeunternehmens. Nein, der eigentliche Auslöser für die Kursverluste sind die Angst, die Unsicherheit und die Zweifel, die gerade am Markt für Turbulenzen sorgen. Schuld daran ist in erster Linie der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie (COVID-19).

Sehen wir uns die Ergebnisse mal genauer an. Zum ersten Mal in seiner Firmengeschichte gelang es The Trade Desk, die Ausgaben der Werbekunden auf der Plattform im Quartal auf 1 Mrd. US-Dollar zu steigern. Der Umsatz wuchs um 35 % gegenüber dem Vorjahresquartal, und auf das Gesamtjahr gesehen betrug das Umsatzwachstum 39 %. Der Jahresüberschuss lag bei 108,3 Mio. US-Dollar – das entspricht einem Zuwachs von 23 % gegenüber 2018. Daneben stand ein operativer Cashflow von 60,2 Mio. US-Dollar in den Büchern (ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 86,6 Mio. US-Dollar). Meiner Meinung nach ist das ein starker Cashflow, und die Gründe für den Rückgang – unter anderem der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des höheren Geschäftsvolumens – sind nachvollziehbar. Außerdem belief sich die Eigenkapitalrendite auf solide 21,5 %, auch wenn der Eigenkapitalsaldo Ende 2019 um mehr als 50 % höher war als im Vorjahr. Das sind jedenfalls nicht die Zahlen eines Unternehmens, das in Schieflage geraten ist.

Stattdessen hat man heute die Chance, sich zu einem deutlich günstigeren Einstiegskurs eine Wachstumsrakete ins Depot zu holen, über dessen Plattform immer mehr Unternehmen ihre Werbung platzieren. Außerdem bleiben die Kunden The Trade Desk treu: Die Kundenbindungsrate lag bei über 95 % – und zwar für das 25. Quartal in Folge! Also lass dich nicht nervös machen und denke darüber nach, jetzt einzusteigen oder die Position aufzustocken.

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Offenlegung: The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von The Trade Desk und empfiehlt Fresenius.