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BASF-Aktie und Uniper-Aktie: In der Zwickmühle

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Foto: BASF SE

BASF (WKN: BASF11)-Aktien fallen und fallen. Seit Ausbruch des Ukrainekrieges im Februar 2022 sind sie schon fast 42 % gesunken (27.09.2022). Somit leiden nicht nur Versorger wie Uniper (WKN: UNSE01) unter den bisherigen Kriegsfolgen, sondern auch fast alle Industrie- und viele Familienunternehmen.

Ob sie der Staat am Ende alle retten kann, ist sehr fraglich. Häufig geraten viele kleine Betriebe unter die Räder, während Großkonzerne Unterstützung erhalten. Sie sind oft für die gesamte Wirtschaft sehr bedeutsam, sodass sie nicht stürzen dürfen. Hätte beispielsweise Uniper Insolvenz anmelden müssen, wären davon direkt auch mehr als 100 Stadtwerke betroffen gewesen.

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BASF bangt um Erdgasversorgung

Auch BASF zählt zu den sehr bedeutsamen Konzernen des Landes. Er produziert für viele Bereiche Vorprodukte, die bei einem Produktionsausfall nur noch importiert werden könnten. Zwar bemüht sich die Regierung derzeit um eine Kompensation der ausgefallenen russischen Erdgasmengen, aber selbst wenn das Vorhaben gelingt, bleibt der Rohstoff zukünftig weiterhin teuer.

Zu den ohnehin schon vor der aktuellen Krise bestehenden Wettbewerbsnachteilen deutscher Hersteller käme so ein weiteres Handicap hinzu. So würde wohl niemand mehr die teuren BASF-Produkte kaufen.

Droht eine Standortabschaltung?

Doch derzeit ist die Erdgasversorgung eher unsicher. Ob die Speicher gefüllt sind, spielt dabei fast keine Rolle, denn sie reichen ohnehin nur etwa zwei Monate. Kommt es nun im Winter und darüber hinaus zu einer Gasmangellage, erhält die Industrie nur noch rationierte Mengen. Doch damit kann sie wenig anfangen, denn ein Verbundstandort wie Ludwigshafen kann nicht in kurzer Zeit ab- und angeschaltet werden.

„Sobald wir deutlich und dauerhaft weniger als 50 % unseres Maximalbedarfs erhalten, müssten wir den gesamten Standort abschalten. Das ist etwas, was in der Geschichte der BASF noch nie passiert ist und was niemand hier möchte. Aber wir hätten kaum eine andere Wahl“, so die Unternehmenssprecherin Daniela Rechenberger.

Die Abschaltung hätte in ganz Europa für viele weitere Wirtschaftsbereiche schwerwiegende Folgen, So könnte es auch bei den BASF-Kunden zu einem Produktionsstillstand kommen. BASF liefert beispielsweise für den Automobil-, Bau-, Elektronik-, Ernährungs-, Körperpflege-, Kunststoff-, Lack-, Möbel-, Pharma-, Textilen-, Verpackungs- und Zellstoffsektor Vorprodukte.

Chinapolitik könnte BASF ebenfalls belasten

Doch dies ist für BASF derzeit nicht das einzige Problem. Auch China gerät derzeit zunehmend unter Druck. Hier droht aktuell eine Entwicklung der Beziehungen wie zuvor mit Russland.

Zeitgleich äußert der Präsident der europäischen Handelskammer in China und BASF China-Geschäftsführer Jörg Wuttke folgende Bedenken. „China ist nicht mehr so attraktiv, wie es einmal war. Es gibt eine Menge Probleme im System und uns geht Vorhersehbarkeit, Verlässlichkeit und Effizienz verloren.“

BASF investiert jedoch einen zweistelligen Milliardenbetrag in China und möchte so zu Wachstum zurückfinden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Investitionen zukünftig auszahlen und nicht auch unter den politischen Entscheidungen leiden.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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