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Besitzt die Spotify-Aktie eigentlich einen Burggraben?!

Quelle: Spotify Press Kit.

Die Spotify-Aktie (WKN: A2JEGN) ist eine interessante Streaming-Chance. Es geht schließlich um den Musikbereich, um Podcasts und die Möglichkeit, auch per digitaler Werbung die Nutzerbasis zu monetarisieren. Schließlich besitzt das Unternehmen ein zweigeteiltes Geschäftsmodell mit einem Premium-Modell und einer werbefinanzierten Variante.

Entscheidend und relevant ist, dass Spotify auf beiden Wegen jede Menge Potenzial für sich identifiziert. Bislang sind die Premium-Umsätze maßgeblich für den Gesamterfolg, aber der Werbemarkt besitzt Growth-Potenzial. Das Management sieht eine Chance, in zehn Jahren (oder inzwischen knapp darunter) bis auf 100 Mrd. US-Dollar Umsatz zu kommen. Natürlich würde damit eine Neubewertung einhergehend.

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Nähern wir uns der Spotify-Aktie heute jedoch aus einem anderen Blickwinkel heraus. Nämlich mit der Frage, ob es hier so etwas wie einen Buffett’schen Burggraben gibt. Ich sehe, wenn, dann etwas, das sich qualitativ in der Entstehung befindet. Quantitativ sind gewisse Dinge durchaus vorhanden.

Spotify: Burggraben vorhanden?!

Rein quantitativ betrachtet bin ich geneigt zu sagen: Ja, Spotify besitzt so etwas wie einen Burggraben. Mit Blick auf die inzwischen 433 Mio. aktiven Nutzer gibt es jedenfalls eine starke Abonnenten- und Nutzerbasis. Der Name alleine steht für viele für das Musik-Streaming und ist aufgrund dessen womöglich die erste Wahl. Oder gehört zumindest zum Kreis der Anbieter, die man priorisiert adressiert. Selbst 188 Mio. Abonnenten in Premium-Accounts zähle ich dazu, denn das ist ein primärer Aspekt, der zur Monetarisierung der Plattform mit zuletzt 2,86 Mrd. Euro Umsatz im zweiten Quartal führt.

Aber es sollte im Idealfall auch ein qualitatives Ökosystem geben, das Spotify einen gewissen Schutz ermöglicht. Hier dürfte es ein wenig schwieriger sein. Gerade im Bereich des linearen Musik-Streamings kann jeder, der sich die Lizenzen der Labels kaufen kann, ein ähnliches Angebot auf die Beine stellen. Der Mainstream-Bereich funktioniert schließlich über maximale Audience und viele Plattformen. Böse gesagt ist selbst ein Autoradio ein Konkurrent, wenn auch nicht mit Streaming-Möglichkeiten, sondern einem linearen Angebot. Wohl aber, was aktuelle Hits und Klassiker angeht. Auch die Pricing-Power ist dadurch zumindest leicht limitiert, der Markt für die kommerzielle Musik ist daher in Teilen schwierig.

Aber Spotify arbeitet an exklusiven Inhalten. Primär mit Podcasts, aber auch mit der Option, dass Interpreten über die Plattform in den Merchandising-Bereich treten können. Gelingt das und steigert die Qualität der Plattform, die Möglichkeiten und die Reichweite, so sehe ich in den kommenden fünf bis sieben Jahren durchaus die Möglichkeit, einen Burggraben zu etablieren.

Nicht über Musik

Spotify besitzt daher Möglichkeiten, einen Burggraben aufzubauen. Allerdings eher schwierig über Musik. Es sei denn, das Management möchte selbst in die Label-Richtung weiterdenken und sich Interpreten somit sichern. Das könnte eine neue Ära des War on Content einläuten.

Realistischer sehe ich hingegen die Option, über Podcasts eigene, starke Inhalte zu kreieren. Beziehungsweise, die Plattform zu einem größeren Kosmos mit weiteren Monetarisierungsmöglichkeiten für Interpreten zu kreieren. Gelingt das, so ist ein Burggraben eine Möglichkeit. Aber das gilt es weiter zu festigen.

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Vincent besitzt Aktien von Spotify. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Spotify.

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