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Sehr wichtige Erkenntnis: Darum profitiert man gerade mit Aktien optimal vom kapitalistischen System!

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Viele Dinge kann ich wirklich kaum nachvollziehen. Dazu gehört auch der Umstand, dass die meisten Deutschen keine Aktien besitzen. Schlimmer noch. Es scheint sogar eine regelrechte Angst vor dieser Assetklasse zu existieren. Oder, anders ausgedrückt, die Furcht, in einer großen Börsenkorrektur sein Geld zu verlieren.

Doch auch ab und zu vorkommende Börsenkrisen können nichts daran ändern, dass gerade Aktien ein gutes Mittel sind, um sich das kapitalistische System selbst etwas zunutze zu machen. Wer jetzt wissen will, wie dies wohl gemeint ist, dem möchte ich im heutigen Artikel einmal meine Sichtweise in dieser Angelegenheit etwas näher bringen.

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Wer alles von uns profitiert

Ich möchte an dieser Stelle behaupten, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung ausschließlich dem System nützt. Und den meisten Leuten ist dieser Umstand wahrscheinlich nicht einmal bewusst. Um zu erfahren, wie ich zu dieser Meinung komme, sollten wir vielleicht einmal genauer hinschauen.

Die dabei wichtigste Frage lautet: Wer profitiert eigentlich alles von dem, was wir tun? Gehen wir dieser Sache also einmal nach. Als Erstes profitiert natürlich der Arbeitgeber. Zumindest wenn man wie die meisten Menschen abhängig beschäftigt ist. Denn man bekommt ja als Gehalt schließlich nicht das ausgezahlt, was man für eine Firma auch tatsächlich erarbeitet hat.

Am Tag der Gehaltsabrechnung hält dann schon der Nächste die Hand auf. Es ist bekanntermaßen der Staat, der sich hier seinen Obolus über die Steuern und Abgaben holt. Jetzt bleibt also nur noch der Nettolohn übrig, der einem in der Regel auf sein Konto überwiesen wird.

Und schon geht es mit der Liste der Profitierenden weiter. Zum einen ist hier natürlich die Bank zu erwähnen. Gefolgt vom Vermieter, dem Energieversorger, der Telefongesellschaft, dem Kabelnetzbetreiber und vielleicht auch den Anbietern von Streaming-Diensten oder sonstigen Abos.

Jetzt wurden ja schon eine Menge Profiteure bedient, wirst du jetzt denken. Und den Rest wird man ja nun endlich ganz für sich haben, oder? Leider nein, denn egal was man mit dem übrig gebliebenen Geld kauft, greift hier noch einmal der Staat über die Mehrwertsteuer kräftig zu.

Weiterhin verdient natürlich auch jedes Geschäft, in dem wir einkaufen, ein wenig an uns. Und wenn am Ende des Monats noch ein paar Euro übrig bleiben, die aufs Tagesgeldkonto wandern, profitiert hier einmal mehr die Bank von uns.

Mit Aktien kann man am System teilhaben!

Wenn man so wie oben beschrieben sein Leben gestaltet, dann möchte ich Folgendes behaupten. Nämlich dass man für das kapitalistische System nur die Kuh ist, die gemolken wird. Doch man kann natürlich dagegen etwas tun und muss keineswegs tatenlos dabei zusehen, wie man jeden Tag geschröpft wird.

Denn eigentlich spricht doch nichts dagegen, sich über ihre Aktien selbst an den Unternehmen zu beteiligen, deren Produkte man kauft oder für die man arbeitet. Meinst du nicht auch, dass dann die ganze Angelegenheit schon ein wenig anders aussieht?

Ärgert man sich wieder einmal über die hohen Spritkosten, könnte man sich beispielsweise Aktien von Exxon Mobil (WKN: 852549) kaufen. Oder ist die Versicherungsprämie für das Auto erhöht worden? Dann könnte man ja eventuell einmal über die Aktie der Allianz (WKN: 840400) nachdenken.

Wie du siehst, ist es eigentlich kinderleicht. Man kann sich über Aktien nämlich an vielen bekannten Firmen beteiligen. Unter anderem natürlich eben auch an den Unternehmen, deren Produkte man selbst regelmäßig benutzt. Und über die Dividenden und Kursgewinne kann man sich so dann einen Teil der Ausgaben, die man hatte, wieder zurückholen.

Aber eigentlich ist man so Nutznießer von allen Verbrauchern. Denn kauft jemand etwas bei einer Firma, deren Aktien man besitzt, dann klingelt in übertragenem Sinne natürlich auch bei einem selbst immer die Kasse.

Fazit

Dies war jetzt einmal meine Sicht der Dinge, wenn es darum geht, warum man mit Aktien sehr gut vom kapitalistischen System profitieren kann. Man sollte also immer bedenken, dass man als Aktionär schließlich Miteigentümer des entsprechenden Unternehmens wird.

Und so kann eben ein Teil des Geldes der Kunden bzw. Konsumenten von deren Geldbeutel in die Taschen der Aktieninvestoren fließen. Ist man nun als Aktionär selbst so ein Begünstigter, dann sollte dies meiner Meinung nach absolut von Vorteil sein.

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Andre Kulpa besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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