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Welchen Betrag hätte man heute, wenn man seit dem 1.1.2000 monatlich 100 Euro in den Nasdaq-100 investiert hätte?

Bildquelle: Flickr-User Fooleditorial

Vielen Menschen fehlt der finanzielle Weitblick, wenn es darum geht, monatlich auf einen bestimmten Betrag zu verzichten und diesen am Kapitalmarkt zu investieren. Meist bekommt man zu hören, dass man sich das nicht leisten könne oder dass man sich dafür nicht genug auskenne.

Ich behaupte, dass man weder Fachwissen noch viel Kapital benötigt, um langfristig Vermögen an den Finanzmärkten anzuhäufen. Die Vergangenheit zeigt, monatlich 100 Euro über einen langen Zeitraum reichen aus, um einen großen Schritt in Richtung finanzielle Freiheit zu tätigen. Das Beste daran, man muss über kein Fachwissen verfügen und sich nicht mit der Börse beschäftigen.

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ETF auf Nasdaq-100

Um diese These zu verdeutlichen, nehme ich an, dass ich am 01.01.2000 begonnen hätte, jeden Monat 100 Euro in einen ETF auf den Nasdaq-100 zu investieren. Zur Vereinfachung finden weder laufende Gebühren des ETFs noch Dividendenausschüttungen einen Ansatz in der Berechnung.

Würde man aktuell in einen Nasdaq-100-ETF investieren, wären die größten Positionen Unternehmen wie Apple, Alphabet, Amazon, Microsoft oder Tesla. Im Jahr 2000 wären die größten Positionen noch Cisco, Qualcomm, Intel und Microsoft gewesen. Wie man sieht, konnte sich nur Microsoft an der Spitze halten.

Doch als Anleger hätte man aktiv nicht tätig werden müssen. Denn jegliche Indexveränderungen hätten die Fondsmanager des ETFs für die Anleger vorgenommen. Somit ist kein spezifisches Fachwissen notwendig, um von der wirtschaftlichen Entwicklung des Tech-Sektors zu partizipieren.

Entwicklung

Die Entwicklung von erfolgreichen Indizes wie dem Nasdaq-100 lassen selbst eingefleischte Börsianer wie mich immer wieder staunen. Denn im Zeitraum von 2000 bis zum 30.06.2022 hätte man Einzahlungen in Höhe von 27.000 Euro leisten müssen.

Demgegenüber steht ein Endbetrag von unglaublichen 133.978 Euro. Demnach hätten sich die Einzahlungen annähernd verfünffacht. Und das, obwohl auch diese Periode nicht ohne Krisen verlaufen ist. Wenn man bedenkt, dass in diesen 22 Jahren das Platzen der Dotcom-Blase, die Finanzkrise von 2008/09, die Euro-Krise, Handelskriege zwischen den USA und China, die Coronavirus-Pandemie und nun die Inflationskrise stattfanden, ist die Entwicklung umso beachtlicher.

Conclusio

Wie man sieht, benötigt man für eine langfristige Vermögensanhäufung weder Fachwissen noch ein großes Startkapital. Die wichtigsten Eigenschaften sind Ausdauer und Konstanz. Daher sollte man seinen Sparplan auch in Krisenzeiten laufen lassen. Auch dann, wenn man in den Medien nur noch pessimistische Schlagzeilen zur wirtschaftlichen Entwicklung liest.

Denn oftmals finden Märkte ihren Boden, wenn die Stimmung äußerst schlecht ist. Hätte man beispielsweise seinen Sparplan auf den Nasdaq-100 im September 2002 nur für zwei Monate ausgesetzt, hätte man Kursgewinne von über 2.400 Euro verschenkt. Ob dies auch auf die aktuelle Krise zutrifft, kann man mit Gewissheit leider erst im Nachhinein sagen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass zukunftsträchtige und breit gestreute Indizes wie der Nasdaq-100 auch in den nächsten Jahrzehnten eine höhere Rendite als das Sparbuch abwerfen werden.

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Michael besitzt Aktien von Amazon, Alphabet, Apple und Microsoft. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- & C-Aktien)., Amazon, Apple, Cisco Systems, Intel, Microsoft und Tesla und Qualcomm, sowie empfiehlt die folgenden Optionen: Short March 2023 $130 Call auf Apple, Long March 2023 $120 Call auf Apple, Long January 2023 $57.50 Call auf Intel und Short January 2023 $57.50 Put auf Intel.

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