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Euro-Crash: Warum DAX-Aktien nicht profitieren

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Einen Euro-Crash kann man immer von zwei Seiten betrachten. Auf der einen Seite steht eine Währung mit sinkender Nachfrage für eine Wirtschaftsregion im Abwärtstrend. Auf der anderen Seite profitieren die Aktienkurse exportorientierter Unternehmen.

Die stark im Export verankerten DAX-Aktien waren über viele Jahre die Gewinner des langfristigen Euro-Crash. Zur Erinnerung: Seit dem Jahr 2008 hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar um satte 35 % abgewertet.

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Und ein Ende ist nicht in Sicht. Allein in diesem Monat steht bereits ein Minus von über 2 % auf dem Zettel (Stand für diese Zahl und alle weiteren Zahlen: 06.07.2022).

Also wieder einmal Feuer frei für DAX-Aktien? Nein! Diesmal könnte der Euro-Crash nach hinten losgehen.

Der Euro-Crash ist ein Geschenk an exportorientierte Unternehmen

Ein Minus von 2 % klingt nicht nach einer großen Sache. Doch auf dem gigantischen Devisenmarkt ist so eine Bewegung geradezu erschütternd.

Zumal das Währungspaar Euro/US-Dollar nun auch drauf und dran ist, die alte Unterstützung aus dem Jahr 2016 nach unten zu durchbrechen. Traurig, aber wahr: So tief wie heute stand der Euro seit 2002 nicht mehr.

Im Grunde ein schönes Geschenk an all jene Unternehmen, die eine Bilanz in Euro führen, ihre Umsätze aber zum Großteil im Ausland realisieren. So wie es die DAX-Unternehmen gerne machen. Nach einer Studie von PWC kam der Umsatz der DAX-Konzerne im Jahr 2017 zu rund 80 % aus dem Ausland.

Wenn da nicht das Problem mit den explodierenden Kosten wäre

Das ist gerade einmal fünf Jahre her, aber dennoch gefühlt ein anderes Zeitalter. Denn mittlerweile ist die deutsche Handelsbilanz negativ. Also: Es kommen mehr Importe ins Land als Exporte das Land verlassen.

In diesem Umfeld nutzt ein Euro-Crash den DAX-Aktien natürlich wenig. Zumal die Kostensituation heute eine ganz andere ist, als in den Jahren zuvor.

Der Ölpreis zeigt den Unterschied in aller Schärfe. Zwischen 2014 und 2021 pendelte der Kurs von diesem immer noch so wichtigen Rohstoff zwischen 0 und 80 US-Dollar je Fass. Im März 2022 kletterte der Ölpreis plötzlich auf 130 US-Dollar je Fass.

Mittlerweile steht der Ölpreis wieder bei rund 100 US-Dollar je Fass. Doch es ist nicht ausgeschlossen, dass der Ölpreis für lange Zeit dreistellig bleibt. Und bei einem Rohstoff, der weltweit in US-Dollar gehandelt wird, macht ein Euro-Crash das Kostenproblem nur noch größer.

Ich schaue nur noch auf MDAX und SDAX

Es ist nicht lange her, da stiegen DAX-Aktien im Gleichschritt mit dem Euro-Crash. Doch diese Formel geht in meinen Augen nicht mehr auf.

Auch Börsenlegende Ray Dalio ist skeptisch. Seit Kurzem wettet er mit Milliarden US-Dollar auf fallende Kurse bei DAX-Aktien.

Die gute Nachricht ist: Devisenmärkte sind hochpolitisch. In der Theorie muss die europäische Zentralbank nur mit dem Finger schnippen und der Euro-Crash ist fürs Erste Geschichte. Doch ob und wann das passiert, steht in den Sternen.

Bis es so weit ist, stehen vorerst nur geeignete Unternehmen aus dem MDAX und SDAX auf meinem Zettel. Solche, die mit der Kostenfalle Euro-Crash gut umgehen können.

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