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Minus 35 %! So sehr schaden Elon Musks Twitter-Kapriolen dem Tesla-Aktienkurs wirklich

Tesla
Foto: The Motley Fool.

Die Tesla-Aktie (WKN: A1CX3T) konnte 2022 definitiv nicht an die Performance der beiden Vorjahre anknüpfen. Seit Jahresanfang steht ein Minus von 35,48 % auf der Kurstafel (Stand aller Angaben: 4. Juli 2022). Viele Investoren und Beobachter machen Elon Musks Twitter-Übernahme und all das damit verbundene Hin und Her für den schwächelnden Tesla-Aktienkurs verantwortlich.

Hat Elon Musk der Tesla-Aktie mit der Twitter-Übernahme geschadet? Wie sollten Foolishe Investoren über diese Frage nachdenken?

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Schadet Elon Musk der Tesla-Aktie?

Natürlich ist es unmöglich zu wissen, wo der Tesla-Aktienkurs heute stehen würde, hätte Elon Musk nie ein Übernahmeangebot an Twitter abgegeben. Aber wir können die Tesla-Aktie einigen Vergleichswerten gegenüberstellen, um uns ein Bild vom entstandenen Schaden zu machen.

Alleine in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres fiel der Tesla-Aktienkurs um 28,25 %. Der Heimatindex der Tesla-Aktie, der breit gestreute S&P 500, gab im gleichen Zeitraum nur um 13,30 % nach – weniger als halb so viel.

Jedoch müssen wir bedenken, dass die Tesla-Aktie die Schwankungen des Marktes regelmäßig deutlich verstärkt abbildet. Die Aktienkennzahl „Beta“ misst genau diesen Effekt und liegt für Tesla bei 2,13. Damit erklärt sie die Renditedifferenz zwischen dem S&P 500 und der Aktie des Elektroautoherstellers ziemlich genau. Es scheint sich also nicht um ein unternehmensspezifisches Schwächeln zu handeln.

Auch im Verhältnis zu anderen Vergleichswerten schlägt sich der Tesla-Aktienkurs okay. Von Ende Dezember 2021 bis Anfang Mai dieses Jahres fiel der Technologieaktienindex Nasdaq-100 um 22,54 %. Die Auto-Aktien im MSCI World sanken im Schnitt um 24,39 %.

Einige andere hoch bewertete Tech-Aktien hat es sogar deutlich schlimmer erwischt als die Tesla-Aktie. Die Shopify-Aktie beispielsweise stürzte in ebendiesen fünf Monaten um 72,77 % ab. Und das Elektroauto-Start-up Rivian musste bei seinem Aktienkurs ein Minus von 69,72 % hinnehmen.

Worauf es beim Tesla-Aktienkurs wirklich ankommt

Auch, wenn die allgemeine Auffassung derzeit ein anderes Bild zeichnet: Es fällt schwer, Argumente zu finden, dass Elon Musk dem Tesla-Aktienkurs mit seinem Twitter-Übernahmewunsch geschadet hat. Mit Blick auf die oftmals kritisierte hohe Bewertung des Elektroautoherstellers und angesichts des schlechten Abschneidens anderer hoch bewerteter Tech-Aktien wäre auch ein deutlich größeres Minus beim Tesla-Aktienkurs denkbar gewesen.

Der Aktienmarkt scheint das News-Chaos gut wegzustecken. Ein Verhalten, an dem sich alle langfristigen Investoren der Tesla-Aktie orientieren sollten.

Denn der Tesla-Aktienkurs im Jahr 2030 wird abhängig sein vom Wachstum der Autoproduktion, von der erzielbaren Marge und von der Entwicklung des Autopiloten. Womöglich auch vom Erfolg des humanoiden Roboters Optimus. Aber ganz sicher nicht davon, ob Elon Musk im Jahr 2022 etwas zu viel für Twitter bezahlt hat. Tesla-Aktionäre sollten sich auf ebendiese langfristigen Treiber fokussieren und versuchen, die kurzfristigen Störgeräusche möglichst auszublenden.

Und wenn der Tesla-Aktienkurs doch unter der Twitter-Übernahme leiden sollte? Dann wäre das für mich als überzeugten Bullen eine willkommene Einstiegsgelegenheit, um langfristig zu profitieren.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Shopify, Tesla und Twitter. The Motley Fool empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2023 $1,140 Calls auf Shopify und Short January 2023 $1,160 Calls auf Shopify.

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