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Shell, BP & Co.: Iran eröffnet Ölpreis-abwärts-Tango

Steigende Spritpreise
Foto: Getty Images

Der Ölpreis ist weiterhin sehr hoch, was für die Öl-Aktien Shell (WKN: A3C99G), BP (WKN: 850517) und viele andere von Vorteil ist. Die einfache Logik dahinter: Sind Brent und WTI teuer, machen die Konzerne einen überproportional hohen Gewinn und freien Cashflow, weil der Spread zu den Produktionskosten deutlich höher ausfällt.

Das wiederum liegt an der besonderen Situation. Der Ölpreis ist hoch, weil bislang die OPEC+ und andere Fördernationen die Nachfrage nicht bedienen konnten. Es gab entsprechend ein Missverhältnis im globalen Markt.

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Ob sich das Blatt wendet, da ist eine andere Frage. Allerdings scheint der Iran jetzt als Fördernation Druck auf die Preise auszuüben. Hier ist, was zum Sonntag berichtet worden ist.

Iran bremst den Ölpreis: Was bedeutet das?

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg zum Sonntagabend berichtete, plant der Iran den Preis für das eigens produzierte Öl zu senken. Demnach möchte man es um 10 US-Dollar im Vergleich zu den Brent-Futures im Preis reduzieren, was definitiv nicht unerheblich ist. Aber es gehe wohl um den Kampf um einen wichtigen Kunden.

Russland gilt schließlich als einer der größten Förderer unseres Planeten. Aufgrund des Krieges in der Ukraine fällt es den russischen Förderern jedoch schwerer, das eigene Öl zu verkaufen. Deshalb geht ein erheblicher Teil ebenfalls mit einem Discount in Richtung China. Um hier mitzuhalten, möchte der Iran nun jedenfalls seinen Preis deutlich reduzieren, China gilt als ein entscheidender Abnehmer für das Schwarze Gold.

Der Ölpreis könnte daher etwas leiden, weil Russland und der Iran als Förderer non grata ihre Preise deutlich reduzieren. Inwieweit sich diese Praxis auf den Weltmarkt überträgt, bleibt jedenfalls abzuwarten. Es sind und bleiben schließlich zwei außergewöhnliche Förderer.

Im allgemeinen Markt die gleiche Stimmung

Als Investor von Öl-Aktien wie Shell oder BP sollte man diese Entwicklung daher zur Kenntnis nehmen. Es ist ein kleiner Indikator dafür, dass eben nicht jeder Förderer seinen Absatz zu den aktuellen Ölpreisen durchsetzen kann. Aber: Es sind eben die Produzenten, die aufgrund von Krieg oder Atomprogrammen keinen freien Zugang zur westlichen Welt haben. Am 5. Juni dieses Jahres titelte Bloomberg beispielsweise noch: Die USA können dem Iran „erlauben“, mehr Öl zu liefern. Eben aufgrund der speziellen Situation im Energiemarkt.

Trotzdem gibt es damit faktisch erste Rabatte trotz hoher Notierungen von Brent und WTI. Aber gerade das Setting, dass Russland und der Iran eben nicht ihr Öl überall veräußern können, führt zu dieser Nachricht. Deshalb gilt es zunächst einen kühlen Kopf zu bewahren und diese Schlagzeile nicht überzubewerten.

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Vincent besitzt Aktien von Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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